“Todesblei – ähnlich wie bei den Vorbildern.“

Artist: Brutally Deceased

Herkunft: Prag, Tschechische Republik

Album: Black Infernal Vortex

Spiellänge: 30:52 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 21.03.2014

Label: Doomentia Records

Link: http://bandzone.cz/brutallydeceased

Bandmitglieder:

Gesang – Michal Štěpánek
Gitarre – Štembus
Gitarre – Tomáš Halama
Bassgitarre – Burák
Schlagzeug – Štefy

Tracklist:

  1. Divinity And Decay
  2. Devil’s Tarn
  3. Day Of Darkness
  4. Black Hammer Of Satan
  5. Serve The Labyrinthine Tombs
  6. Regurgitation Of Blood, Devoured Flesh And Gastric Juices
  7. Below The Adversary
  8. Prelude To Deathwish
  9. Deathwish

Brutally Deceased - Black Infernal Vortex

Dass Tschechien das Land mit sehr vielen guten Brutal Death Metal und Grindcore Bands ist, ist für mich schon ziemlich lange klar. Doch was passiert, wenn sich so einige Musiker aus den unterschiedlichsten Bands zusammentun, eine Death Metal Band gründen wollen, dies umsetzen und sich nach einem Song der Death Metal-Giganten Grave benennen? Richtig, ein Quintett aus Musikern findet sich zusammen, nennt sich Brutally Deceased und verbreitet unter der Fahne von Doomentia Records nach knapp vier Jahren ihren zweiten Silberling.

Also eins können die fünf Tschechen eindeutig: Gute Musik spielen. Ich bin zu Beginn des ersten Songs Divinity And Decay total von den fiesen, rauen und kraftvollen Growls von Sänger Michal Štěpánek angetan, die er auch über das gesamte Album so hält.

Besonders gut kommen die Riffs der beiden Gitarristen Štembus und Tomáš Halama herüber. In sehr vielen Songs (wie auch zum Beispiel bei Devil’s Tarn oder Below The Adversay) rufen diese Riffs einem direkt beim Hören einen riesigen Pit in den Kopf oder animieren einfach nur zum Kopfnicken oder Bangen. Zudem sind sehr viele Tracks mit fetten Gitarrensoli versehen, was ein großer Pluspunkt ist.

Alle neun Songs sind auf knapp 30 Minuten verteilt und haben daher eine etwas kürzere Spielzeit, was generell nicht negativ ist. Was ich jedoch etwas schade finde ist, dass viele der Tracks keine große Abwechslung haben. So hat man als Beispiel bei Regurgitation Of Blood, Devoured Flesh And Gastric Juices einen etwas schleppenderen Song dabei, der aber trotzdem mit so einigem an Rumgeknüppel auftrumpft. Der Song Deathwish hat dafür ein Prelude, das auf den Namen Prelude To Deathwish hört und instrumental gehalten ist, um dann das große Finale durch die Boxen dröhnen zu lassen.

Ich bin sehr von der Produktion angetan, denn man kann sich hier wunderbar auf den Sound der alten Schule einlassen und hat auch das Gefühl, dadurch ein echtes Meisterwerk zu hören.

Brutally Deceased - Black Infernal Vortex
Fazit: Ich finde Black Infernal Vortex ziemlich gelungen. Das Quintett um die Band Brutally Deceased beweist damit ihr Können und auch den Spaß an der Musik. Im Gesamten betrachtet bekommt man auf der Scheibe echt guten Old Shool Death Metal mit deftigem Gesang und fetten Riffs. Der einzige Nachteil ist, dass es weniger Abwechslung gibt und auch mit neun Songs auf 30 Minuten aufgeteilt, etwas kurz rüberkommt. Dennoch hat das Album seine Höhepunkte und sollte von Freunden des Genres unbedingt angetestet werden.

Anspieltipps: Devil's Tarn, Blac Hammer Of Satan und Deathwish
Stefan S.8
8Gesamtwertung

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