„Die Finnen lassen es krachen!“

Artist: Burning Point

Herkunft: Oulu, Finnland

Album: The Blaze

Spiellänge: 45:53 Minuten

Genre: Heavy Metal, Power Metal

Release: 25.11.2016

Label: AFM Records

Link: http://www.burning-point.com/

Produktion: Hellgate Studio, Oulu

Bandmitglieder:

Gesang – Nitte Valo
Gitarre und Backgroundgesang – Pete Ahonen
Gitarre – Pakka Kolivuori
Bassgitarre und Backgroundgesang– Sammy Nyman
Keyboard – Jarkko Väisänen
Schlagzeug – Jussi Ontero

Tracklist:

  1. Master Them All
  2. Time Has Come
  3. Incarnation
  4. My Spirit
  5. The Lie
  6. Dark Winged Angel
  7. Chaos Rising
  8. Lost In Your Thoughts
  9. Things That Drag Me Down
  10. The King Is Dead, Long Live The King
  11. Metal Queen

Burning Point - The Blaze Burning Point The Blaze

Siebtes Album der finnischen Power Metaller Burning Point und nach eigenen Angaben das erste einer neuen Ära. Seit diesem Album ist die Rockröhre Nitte Valo mit an Bord und lässt sein von Battle Beast bekanntes Organ nun hier ertönen. Ob diese neue Kooperation gut ist, darf jeder selbst entscheiden.

Es beginnt mit dem Opener Master Them All. Eine packende Gitarrenmelodie und ein super Drumsound verleihen diesem Power Metal-Song einen guten Drive. Das ist die Marschrichtung dieser Platte. Der Song wurde deshalb auch als Single ausgekoppelt. Weiter geht es mit Time Has Come. Schnelle Riffs und auch wieder der treibende Drummer Jussi Ontero, der sich auch für das Mixing der CD verantwortlich zeichnet. Das sind Power Metal-Songs, die Spaß machen. Die sehr hohe Stimme von Nitte Valo kommt in diesem Song besonders gut zur Geltung. Der Chorus und die Melodie machen diesen Power Track dann rund. Incarnation geht in die gleiche Richtung. Das Timbre in der Stimme des neuen Sängers verleiht dem Song dann eine gewisse Abwechslung. Kurzes aber gutes Gitarrensolo von Pakka Kolivuori in diesem insgesamt eher kurzen Titel.

Mit My Spirit kommt ein ruhigerer Song daher. Die Background Vocals werden hier vom Bandleader und Gitaristen Pete Ahonen beigesteuert. Es schließt sich The Lie an und beginnt zunächst mit lockeren Keyboards. Der Song ist nicht so schnell wie die Vorgänger. Die Mid-Tempo Nummer hat aber eine schöne Melodie und ist stimmlich abwechslungsreicher. Allerdings fällt er aber im Gegensatz zu den Vorgängern etwas ab. Dark Winged Angel ist ansprechender, aber auch nicht so kraftvoll. Das wird durch ein kleines Gitarrenduell der beiden Axtmänner Pete Ahonen und Pakka Kolivouri aber wett gemacht.

Das Highlight des Albums ist unzweifelhaft der nun folgende Track Chaos Rising. Doublebass-Einlagen, gute Vocals und das natürlich dazugehörende passende Gitarrensolo machen aus dieser Nummer die Headbang-Attacke der Scheibe. Weiter geht’s mit Lost In Your Your Thoughts. Dieses Stück kommt mit einem leicht melancholischen, ja schon fast theatralisch zu nennenden Touch, um die Ecke. Eine gute Variation der sonst üblichen Struktur, die die Möglichkeiten der Truppe aufzeigt.

Things That Drag Me Down ist einer der beiden schwächeren Tracks. Es fehlt etwas an Inspiration und ist neben The Lie eher unterdurchschnittlich. Auch die im Hintergrund agierenden leichten Keybords machen es nicht besser. Als Ausgleich geht dann The King Is Dead, Long Live The King gleich besser ab. Eindeutig schneller und rasanter unterstützen die Gitarren den guten Gesangspart. Klasse Hooks verbinden sich mit einer eingängigen Melodie zu einem tollen Song. Der schöne Chorus und das aussagekräftige Gitarrensolo runden das Gesamtbild ab. Letzte Nummer, Metal Queen, unterstreicht noch einmal die im Großen und Ganzen gute Vorstellung des neuen Sängers und das daraus hier vorliegende klasse Album The Blaze.

Die aktuelle Single-Auskoppelung findet ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=NQ55eycuCos

Burning Point - The Blaze
Fazit: In diesem Werk sind die Gitarren und der Gesang deutlich kräftiger als sie es noch beim Vorgänger waren. Der Sound ist gut gemischt und somit dürfte diese CD im Ranking dieses Genres recht weit oben landen. Für Fans der Band ein Muss. Wer einfach mal eine gute dreiviertel Stunde eingängigen Power Metal hören möchte, ist ebenfalls gut aufgehoben. Ein gut gemachtes, unterhaltsames Werk. Anspieltipps: Master Them All, My Spirit, The King Is Dead, Long Live The King, Metal Queen
Kay L.9
9Gesamtwertung
Leserwertung: (1 Judge)
10.0

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