„Dead Of Winter European Tour 2012“

Bands: Funebrarum und Undergang

Location: Alhambra in Oldenburg

Datum: 12.02.2011

Kosten: AK: 8 Euro

Besucher: 80

Lange ist es um das Alhambra in Oldenburg in Sachen Metal ruhig geworden. Dieses soll sich im Jahre 2012 durch Funebrarum und Undergang, die den Startschuss der Auferstehung, die mit Sonne Adam am 05.03.2012 fortgesetzt wird, wieder ändern. Bereits gegen 20 Uhr hat sich der Großteil der Besucher vor der Location bei recht ungemütlichem Wetter und frostigen Temperaturen eingefunden, sodass der Einlass um 20:30 Uhr herbeigesehnt wird. Kaum im Inneren der Veranstaltungsstätte angekommen, wird klar, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat. Diverse Umbauarbeiten versprühen einem angenehmen Flair, ohne den alten Charakter zu verlieren.

Nach wenigen Minuten legt dann die junge Kopenhagener Brutal Oldschool Death und Crust Metal-Band, Undergang, los. Kompromissloses Gewalze steht im Programm, welches die Besucher zum Anlass nehmen, sich vor der Bühne zu postieren. Am Anfang wirken beide Seiten noch sehr steif, doch nach wenigen Songs tauen die Oldenburger Metalheads auf. Von den Headbangern beflügelt werden die hasserfüllten Klänge der Dänen immer heftiger. Zwar bewegt sich die Kombo kein Stück und nur Drummer Dödshjaelp kommt hinter seiner Schießbude fleißig ins Schwitzen, dennoch können sie auch mit ihrer sehr starren Performance den Geschmack der Anwesenden treffen. Diese genießen, zufrieden mit ihren Köpfen im Takt nickend, das kalte Bier, welches sehr preiswert zu erwerben ist. Ins Set haben es sowohl alte wie auch neue Songs der Til Døden Os Skiller-Scheibe, die gestern erst auf der Release-Feier in Kopenhagen vorgestellt worden ist, geschafft.

Nach einer kurzen Umbaupause, die die meisten nutzen, um sich mit neuen Getränken einzudecken, starten Funebrarum ebenso kompromisslos wie ihre Vorgänger. Die bei Cyclone Empire Records unter Vertrag stehende Band aus New Jersey, die sich dem Dark Death Metal verschrieben hat, legt – im Gegensatz zu Undergang – ein ganz anderes Bühnenverhalten an den Tag. Mit starker Bühnenpräsenz erinnert Frontmann Daryl Kahan ein wenig an das Napam Death-Kraftpaket Mark „Barney“ Greenway. Wild gestikulierend wird mehrere Male das Mikrophon mit dem des Backsängers getauscht, um die markerschütternden Schreie noch heftiger auf die Headbanger hernieder zu feuern. Nach zwölf mörderischen Songs wie Among The Exiled ,Grave Reaper und dem Grave Cover Into the Grave, endet das starke Set mit dem Stück Perish Beneath, welches der ausgelassenen Meute immer noch nicht genug ist. Doch leider hat alles wie eh und je ein Ende – so auch der heutige Abend, der von allen Seiten sehr positiv aufgenommen wurde und Lust auf mehr macht! Voller Vorfreude kann man daher auf den 05.03.2012 blicken, wenn die israelischen Death Metaller von Sonne Adam zum Tanz bitten.

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