Bands: Ektomorf, Korzus, Lies, Gorthaurs Wrath

Location: Zollhaus in Leer

Homepage: www.ah-entertainment.de

Datum: 11.02.2011

Kosten: VK: 15 Euro, AK: 19 Euro

Besucher: 320
 

Death Metal und Ostfriesland passt wie die Faust aufs Auge und so sind seit einigen Tagen die Metalheads der Region gespannt was an geballte
Death Metal Power der Redemption Tour rundum Ektomorf zu bieten haben.

Den Anfang des heutigen Tages machen Gorthaurs Wrath die sich einer der härtesten Death Metal Gangarten angenommen haben. Laut dröhnt der
Black/Death Metal durch das noch recht dünnbesiedelte Zollhaus und lässt schon einmal kräftig das alte Holzgebälk krachen. Eine durchaus gelungene
Vorstellung der Opener die auch vom geringen Publikum gut aufgenommen wurde.

Die zweite Band Lies präsentiert sich hingegen ganz anders. Von den jungen Österreichern werden Metalcore Salven mit Death Metal umflochten direkt
in das Publikum gedrückt. Durch direkten Kontakt und einer Enormen Bühnenpräsenz schoben sie
Buchstäblich die Metalheads an die Bühne. Mit dieser extremen Begeisterung die Lies auch auf die Anwesenden übertagen konnte, können die jungen
Österreicher mehr als zufrieden sein.

Korzus aus Brasilien sind mir wie die ersten beiden Bands noch nicht Bekannt, dennoch wird mir sofort klar das diese Band auf eine menge Erfahrung
zurückblickt und diese auf die Bühne übertragen kann. Locker und gekonnt ziehen sie das gesamte Publikum an die Bühne und lassen mit ihrem
Mehrstimmigen Gesang die Köpfe kreisen. Saubere Solis durch zieht das Zollhaus die mit ansprechendem Drumming unterstütz werden.
Aber der Mehrstimmige Gesang hat es mir am meisten angetan, der fetzt einfach mega und bringt richtig Spaß in die Bude. Da muss man sich glatt schämen das
man von den Jungs heute erst was zusehen bekommen hat. Da bin ich gespannt ob Ektomorf nach dieser runden Vorstellung von
Korzus noch eine Schippe drauf legen können.

Zunächst beträten die gut gelaunten Ungar die Bühne, vor der sich mittlerweile über 300 Metalheads versammelt haben. Diese gute Stimmung stachelt
Zoltán und Co mächtig an und versuchen die gute Leistung von Korzus vergessen zu machen. Ein Mix aus alten Songs und einem ordentlichen Haufen
Redemption Stücken haben Ektomorf vorbereitet die allesamt gefeiert wurden. Dar dürfen Klassiker wie Outcast und I Now Them natürlich nicht fehlen
um die Ostfriesische Death Metal Front zu erschüttern. Im Mittelteil verstehen es die Ungar auch langsamere Klänge gekonnt aus den Boxen zu fetzen
und einen Hauch vom Progressiven Flair zuvermitteln.

Eine herrvorragende Veranstaltung die Ah-Entertainment wieder auf die Beine gestellt hat. Zudem hat das Ostfriesische Publikum wieder alles geben und den
Abend zu einem gelungenem Death Metal Event verwandelt.

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