“Doom Metal-Projekt im Alleingang“

Artist: The Doomsday Kingdom

Herkunft: Stockholm, Schweden

Album: Never Machine

Spiellänge: 26:17 Minuten

Genre: Doom Metal

Release: 25.11.2016

Label: Nuclear Blast

Link: https://thedoomsdaykingdom.bandcamp.com/

Bandmitglieder:

Gesang und alle Instrumente – The Doomfather

Tracklist:

  1. Never Machine
  2. The Sceptre
  3. Zodiac City
  4. The Whispering

Der schwedische Musiker The Doomfather ist alleine durch seine Beteiligung in vielen bekannten Doom Metal-Bands, wie zum Beispiel Candlemass oder Avatarium, sehr bekannt geworden. Nun hat er ein weiteres Projekt in Angriff genommen, das auf den Namen The Doomsday Kingdom hört, und das Ganze mit Hilfe von Nuclear Blast als eine EP retro auf einer schwarzen Scheibe veröffentlicht. Zudem übernimmt er auf der Platte alle Instrumente und den Gesang.

Einen schön groovig-doomigen Start bietet der Opener Never Machine, der auch der Titeltrack der Scheibe ist. Hier kommt man aus dem Kopfnicken nicht heraus, und der ganze Sound ist sehr düster, aber auch sehr unsauber produziert. Der Gesang schafft es sogar, einem einen Schauer den Rücken runter laufen zu lassen, aber wohl eher, weil er sehr schräg ist und nicht gerade gut.

Das klingt nun bei den nächsten Titeln ganz anders. Zum Beispiel überzeugt The Sceptre  durch einen sauberen, klaren und dennoch finsteren Sound ohne kratzige Zwischensequenzen. Auch am Gesang ist nun eher weniger auszusetzen, er ist klar und strahlt nun ein starkes und kraftvolles Volumen aus, wenn er auch etwas tiefer sein könnte. Auch, dass der Bass nun deutlich herauszuhören ist und die Keyboardparts besser rüberkommen, lässt den Hörer sehr freuen.

Obwohl es nur vier Titel auf Never Machine sind, ist für Abwechslung gesorgt. So ist der letzte Song namens The Whispering eine ruhig gehaltene Ballade, die somit auch den Überraschungseffekt aufrecht erhält.

The Doomsday Kingdom - Never Machine
Fazit: Als Musiker mit viel Erfahrung, wie The Doomfather sie hat, ein weiteres Soloprojekt zu starten, ist meines Erachtens immer noch ein mutiges Unterfangen. Dennoch gibt er sich auf seiner ersten EP alle Mühe und zeigt seine Vielfalt. Abgesehen von dem Opener der Scheibe, wo ich mir wirklich nur dachte, was der hier zu suchen hat, ist es eigentlich ein solides Werk. Dennoch muss ich gestehen, dass man diese Art von Musik schon sehr sehr oft irgendwo gehört hat. Für Fans bestimmt ein Ohrenschmaus, für mich eher absoluter Durchschnitt.

Anspieltipps: The Whispering und The Sceptre
Stefan S.6
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