Bands: RAGE, DEW SCENTED, DRONE, GUN BARREL, THE MERCURY ARC, SLAYENSAMBLE, STURCH, BURIAL VAULT
Location Ostfrieslandhalle in Leer
Homepage: www.ah-entertainment.de
Datum: 19.12.2010
Kosten: VK: 21 Euro, AK: 26 Euro
Besucher: 400

Eisige Temperaturen und kaum befahrbare Straßen sind an diesem Tag vorzufinden, was die Anreise zum ersten Winter Metal Meeting in Leer mehr als erschwert. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zu Beginn des Events noch nicht viele Metalheads an der Spielstätte Ostfrieslandhalle angekommen sind. Schade, denn gleich zu Anfang begeben sich die localen Melodic Deather von Burial Vault auf die Bühne und lassen sich von dem noch kleinem Publikum nicht abschrecken. Professionel ziehen sie Ihr Todes Metal durch und machen, wie in der Vergangenheit, einen guten Eindruck auf der Bühne. Man kann echt gespannt sein, wo die musikalische Reise der jungen Papenburger noch hin führt. Direkt dannach klettert die deutsche Slayer Cover-Band Slayensamble auf die Bühne und hätte wie Burial Vault mehr Zuschauer verdient. Mit geschlossenen Augen könnte man meinen Tom Araya und Co stehen wirklich auf der Bühne. Doch auch mit offenen Augen erkennt man, dass sich Slayensamble viel Mühe geben um dem Orginal möglichst nahe zukommen. Musikalisch konnte, nach einem nicht ganz gelungenem ersten Song, mehr an Fahrt aufgenommen werden. Die altbekannten Slayer Hits wurden dem ostfrisischen Publikum regelrecht um die Ohren gehauen, bis die Band die Bühne für The Mercury Arc frei machen musste. The Mercury Arc klingen interessant, treffen Phasenweise sogar meinen Geschmack. Der Sound ist nur, wie bei allen Bands, nicht Optimal. Die Halle hat ein schwer einzustellenes Echo und so sind Sound technisch einige Defizite vorzufinden, was jedoch die Stimmung nicht beeinträchtigt. Die Hardcore Combo aus Essen hat jedenfalls kein Problem damit und lässt die tanzwilligen durch die Halle springen. Die Hamburger Sturch hingegen hauen mich mal gar nicht aus den Socken. Ein Mix aus Metal, Rock und Hardcore bringen sie auf die Bühne, welcher mich überhaupt nicht anspricht. Das sehen aber nicht alle so, daher feiern die Willigen ihre Hamburg Band und bringen den Frontmann ordentlich ins Schwitzen. Drone, die bereits im November in Oldenburg auf sich aufmerksam gemacht haben, werden auch heute ihre zahlreichen Fan´s nicht enttäuschen. Von Beginn an legen sie ein gutes Tempo vor und lassen nicht lange mit den mit den Songs auf sich warten, die ihre Fan´s voller Vorfreude erwarten. So kreisen zu The Set-Up und Motör-Heavy Piss-Take kräftig die Köpfe und es wird nach Herzenslust gemosht. Mit Hardrock versuchen die Kölner Gun Barrel die anwesenden zu überzeugen. Der Schwung von Droneverpuft allerdings sehr schnell. Dennoch ist die Leistung sehr ordentlich. Der Heavy Metal rockt gut und lässt die Heavy Metal Fans die Köpfe schütteln. Bei einem kühlen Bier sehe ich mir das Spektakel an, bis die härteste Band des Abends loslegt.

Frontmann Leif Jensen und Michael Borchers von Dew Scented Gesagt getan stehen Dew Scented auf den Brettern und beginnen ihren Death-Thrash Metal in die eisige Nacht heraus zuprügeln. Der Moshpit wird heftiger und die Haare fliegen zahlreich durch die Luft. Die Metalfan´s sind gut drauf und machen diesen Abend zu etwas besonderem. Das liegt auch an Dew Scented, welche Heute das letzte Mal mit Gitarristen Martin Walkzac auftretten. Michael Borchers zeigt seine Verbundenheit zur Region mit dem Emden Schriftzug auf seinem Shirt. Frontmann Leif Jensen ist heute besonders gut drauf, stachelt die Metalheads immer wieder zum feiern an und bedankt sich zum Schluss beim feiernden Publikum.
Von Rechts: Peavy Wagner und Victor Smolskie (Rage) Rage geben sich keine Blöße und erobern um Punkt 24 Uhr die Bühne. Zu dieser späteren Stunde sind nicht mehr alle Besucher anwesend, was die Heavy Metal Band um Frontmann Peavy Wagner aber nicht interessiert. Ein Set aus alten und neuen Songs wird in der Ostfriesland Halle dageboten, welches durch gehend gefeiert wurde. Besonders die etwas älteren Stücke der Unity Scheibe, Down und Set This World On Fire lassen alle mitgröhlen. Trotz der für Rage unüblich, geringen Puplikumszahl geben sie alles was mich besonders beindruckt und nicht nur mir viel freude bereitet.

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