City Of Ships – Ultraluminal

“Zwischen Lärm und Gleichgültigkeit!“

Artist: City Of Ships

Herkunft: Austin, USA

Album: Ultraluminal

Spiellänge: 37:15 Minuten

Genre: Alternative Rock, Noise Rock, Progressive Rock

Release: 20.03.2015

Label: Golden Antenna

Link: http://cityofships.bandcamp.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Eric Jernigan
Bassgitarre – Andrew Jernigan
Schlagzeug – Eric Soelzer

Tracklist:

1. The Light You Stole
2. Alarm
3. Metadata Blues
4. Preeminence
5. Private Party
6. Illawarra Escarpment
7. Lost It
8. Hardwired
9. The Old Man
10. Mile High

City Of Ships - Ultraluminal

Die Amerikaner City Of Ships haben sich vor genau zehn Jahren zusammengetan, um Noise Rock mit weitreichenden Auswüchsen zu komponieren. Der neueste Output Ultraluminal stellt sich der Öffentlichkeit ab dem 20.03.2015 und wird über Golden Antenna vermarktet. Eric und Andrew Jernigan haben zusammen mit Eric Soelzer zehn neue Stücke im Proberaum eingespielt, um diese über ihre Heimat Austin in die Welt zu tragen.

Neben dem rüden Noise Rock lassen City Of Ships auch andere Rock-Subgenres in ihre Hymnen einfließen. Progressive Parts geben den Alternativen Klängen die Klinke in die Hand. Gesanglich entsteht dadurch bei Gitarrist und Sänger Eric Jernigan ein wilder Strudel aus hauptsächlich alternativen Gesangsfarben. Aggressive Noise-Attacken weichen oft diesem Schmusekurs, der nicht schlecht ist und wie Yin und Yang den altbekannten Ausgleich bietet. In den Staaten sind City Of Ships ein kleiner aufsteigender Stern, diesen Schwung wollen sie auch über den großen Teich bringen. Ob die drei aus Austin genauso gut ankommen, wird sich zeigen, ich bin der Meinung, dass etwas, was in den USA gut angenommen wird, nicht zwingend bei uns in Europa klappen muss. Metadata Blues, Lost It und The Old Man zeigen das spannende Spektrum auf. Tiefe Passagen enden in nicht ganz sauber gespielten Atmosphären. Klar, das ist gewollt, aber nicht unbedingt perfekt umgesetzt. Dennoch machen City Of Ships einen soliden Eindruck und werden ihre Fans schon zusammenkriegen, da muss sich das Trio keinen Kopf machen.

Fazit: Um es kurz zu machen: City Of Ships sind speziell, wenn man nicht sagen möchte "sehr speziell". Generell stehen sie gut damit da, machen auf Ultraluminal nicht den Kram, den alle Alternativen bzw. Noise Rock Bands machen, versuchen die Balance aus beiden Genres in der Waage zu halten und präsentieren sich sachlich. Wer es mag, ist bei den US-Boys gut aufgehoben. Ein Zwischending gibt es jedoch nicht - entweder Top oder Flop. Daher: Hört rein, was euch City Of Ships zu sagen haben.

Anspieltipps: Metadata Blues und Mile High
Rene W.
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