Coldsteel – America Idle

“Zu kalter Stahl?“

Artist: Coldsteel

Herkunft: New York, USA

Album: America Idle

Spiellänge: 22:14 Minuten

Genre: Thrash Metal

Release: 20.02.2013

Label: Stormspell Records

Link: http://coldsteelny.com

Bandmitglieder:

Gesang – Troy Norr
Gitarre – Eddie Campbell
Gitarre – Joe Shavel
Bass – Doug Odell
Schlagzeug – Hal Aponte

Tracklist:

  1. America Idle
  2. Blood Secrets
  3. You Lose!
  4. Blink Of An Eye
  5. Ashes To Ashes

Coldsteel - America Idle
Jawoll! Nach einigen Wochen der Abstinenz wage auch ich mich mal wieder an die Review-Front und arbeite erstmal das, eigentlich schon wirklich überfällige, Kurzalbum der fünf New Yorker Thrasher von Coldsteel ab. Die Band wurde bereits 1986 ins Leben gerufen und spielte anfangs Coversongs der bekanntesten Thrash-Größen wie Slayer oder Metallica, trennte sich jedoch knappe sieben Jahre später wieder. Nun entschloss man sich, dem Projekt wieder Leben einzuhauchen und brachte mit 3/5 der Originalbesetzung das Album America Idle zur Welt.

Mit America Idle startet das Album direkt mit seinem Titeltrack und leider wird schnell klar, dass zumindest Sänger Troy Norr in den letzten Jahren vermutlich viel getan hat, sich davon jedoch nichts so wirklich positiv auf die Gesangskunst ausgewirkt hat. Statt gescheit schmetternden Vocals gibt es eine überforderte und sich oftmals fast überschlagende Stimme und relativ durchschnittlich-gute Arbeit an den Instrumenten.

Auch ein wirklich eigenes Konzept scheinen die Jungs nicht entwickelt zu haben, denn es werden einfach Elemente der vormals gecoverten Bands aufgegriffen.

Alles in Allem wirkt America Idle von Anfang bis Ende – es sind ja zum Glück nur fünf Songs – wie ein relativ gut produziertes Demotape einer durchschnittlich 19jährigen Thrash-Combo aus einem Vorort New Yorks.

Fazit: Wenn an dem Album etwas wirklich stimmt, dann der Titel. Denn idle (im Leerlauf / faul) scheinen die Jungs während der Produktionsphase recht oft gewesen zu sein. Aus America Idle hätten Coldsteel viel... also wirklich VIEL mehr herausholen können. Wirklich grottenschlecht ist das Album dennoch nicht und somit gibt es für das Album eine wirklich liebgemeinte Punktzahl von immerhin 5,5 Punkten. Anspieltipps: Blood Secrets
Martin W.
5.5
5.5