Dead Alone – Nemesis

“Auf einem guten Weg!“

Artist: Dead Alone

Herkunft: München, Deutschland

Album: Nemesis

Spiellänge: 60:51 Minuten

Genre: Dark Death Metal

Release: 05.12.2014

Label: Supreme Chaos Records

Link: www.dead-alone.de

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Florian Hefft
Gitarre – Fred Freundorfer
Gitarre – Martin Hofbauer
Schlagzeug – Sebastian Bichler

Tracklist:

1. Nemesis
2. Eclipse
3. Great New World
4. Of Ash And Flesh
5. Confession
6. Wreckage
7. Watch Me Fall
8. As Worlds Collide
9. Shade
10. The Awakening

dead-alone_nemesis-cover

Dunkler Death Metal aus Süddeutschland – das sind Dead Alone aus München, die mit ihrem neuesten Album Nemesis seit dem 05.12.2014 die faulen Köpfe von den muskelverspannten Schultern schlagen. Mit einer Spielzeit von einer Stunde und zehn Werken lassen es die Haudegen keinesfalls ruhig angehen, viel mehr ackern sich die vier Musiker durch die vielseitigen Soundwände, die Genre-Anhänger lieben.

Mit dem Titeltrack Nemesis nehmen Dead Alone Fahrt auf, groovende Parts arbeiten sich durch schwere Passagen, die sich wie der Nebel im Winter kalt auf die Erde legen. Kaum einen Meter weit kann man noch durch die frostige Schicht aus Eis und Schnee blicken, da walzen sich die Deutschen durch facettenreiche Rhythmen ohne sich selber zu kopieren. Kleine eingespielte Elemente wie z.B. Kirchenglocken lockern die Stimmung ohne Krampf auf, zähe Strukturen werden gekonnt aufgebrochen, bevor sie den Hörer erdrosseln. Etwas mehr explosive Momente würden Dead Alone jedoch noch gut zu Gesicht stehen. Wenn man sie mit den nationalen Genre Newcomern vergleicht, stehen sie auf einem gesunden Fuß und der Sprung zur führenden Garde ist nur gering. Songs wie Of Ash & Flesh oder As Worlds Collide gehen gut ins Ohr und zeigen das Niveau der Death Metaler auf. Faule Eier befinden sich auf Nemesis keine, schließlich ist bald Weihnachten und nicht Ostern. Grundsolide und mit einem guten Gespür beim Songwriting werden wir von Dead Alone mit Nemesis nicht zum letzten Mal etwas gehört haben.

Fazit: Wer sich dem Dark Death Metal hingezogen fühlt, darf sich Dead Alone ohne Ausnahmen annehmen. Starke Stücke duellieren sich mit einem durch die Bank weg ausgeglichenem Album, das zwar noch Luft nach oben hat, sich aber ganz sicher bereits auf Kurs zur Spitze befindet.

Anspieltipp: Nemesis
Rene W.
7.5
7.5
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

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