Dirt – Rock ’n’Roll Accident

 

“Schwäbisch Hall rockt hart“

Artist: Dirt

Herkunft: Schwäbisch Halle, Deutschland

Album: Rock ’n’Roll Accident

Spiellänge: 46:03 Minuten

Genre: Hard Rock

Release: 23.11.2012

Label: Massacre Records

Link: http://www.dirt-music.de

Klingt wie: Skid Row und Hard Rock

Bandmitglieder:

Gesang – Sven Zaklikowski
Gitarre – Thiemo Hille
Gitarre – Florian Stollberg
Bass – Marius Rebmann
Schlagzeug – Marcel Unger

Tracklist:

  1. Seven Days
  2. Dirty
  3. Rock’n’roll Accident
  4. Fast Lane
  5. Face Down
  6. Never Change My Ways
  7. Crush
  8. Breathe In
  9. One Step Away
  10. Nice to See You Again

Dirt-cover

Leute, das war mal echt ein hartes Review. So oft musste ich noch keine Scheibe anhören, so geteilt war meine Meinung noch nie. Erst mal die Fakten: Frontmann Sven Zaklikowski hat das Debütalbum Suicide Blues 2009 noch komplett allein eingespielt und sich dann erst nach und nach Bandmitglieder hinzugesucht, die seine Ideen teilen, um die zweite und aktuelle Platte aufzunehmen. Wäre live auch schwer geworden, so ganz allein.

Nun lasst mich euch erklären, warum ich so zerrissen war. Die ersten drei Mal habe ich die Lieder nebenbei mitlaufen lassen und mein Hirn sagte mir auf der einen Seite, dass das tolle Musik ist, die da gerade läuft. Auf der anderen Seite blieb aber kein Track und keine Zeile hängen. Also hinsetzten und richtig anhören. Zweiter Eindruck: „Hey, Hardrock (ich muss ja zugestehen, dass ich da schon eine Ader für habe), gut gemacht, gut aufgenommen, gute Ideen, gute Stimme“. Nach noch zweimal genauem Durchhören: „OK, Hardrock, immer noch? 2013?“ Freut mich persönlich, aber gab´s schon und der Hardrock-Markt im Moment ist doch eher klein. Was mich auch etwas stört, ist die Aufnahme selbst. Ich mag es halt lieber, wenn es klingt als wären alle zusammen im Studio. Klingt mir zu gut, zu sauber und aufgeräumt für Rock. Als Hobbymusiker fand ich das Recording interessant – es ist selten, dass alle Instrumente so klar zu hören sind. Hört euch die Jungs ruhig mal an, vieles von dem oben mag auch Geschmackssache sein. Auf jeden Fall guter Hardrock von guten Musikern.

Fazit: Guter Hardrock aus Deutschland, den man sich sehr gut anhören kann. Zwiegespalten und dennoch sehr interessant ist die Scheibe für Hardrock-Fans kein Fehler, um sich die Kunst der fünf Musiker zu Gemüte zu führen. Anspieltipps: Dirty, Crush und Never Change My Ways
Rene W.
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