Die schwedischen Rocker von Velveteen Queen haben mit The Greater Good Mitte September ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Die Merkmale greifen vom klassischen Rock hin bis zum kraftvollen Stadionrock. Dabei driften die Skandinavier auch in Balladen ab, ohne jedoch ihre frechen Rockwurzeln zu vergessen. Angeführt von Sänger Samuel Nilsson, der auch an den Tasten zu hören ist, bringen Velveteen Queen elf neue Tracks zum Tragen. Das Artwork vereint moderne wie auch Old-School-Elemente und lässt das Cover in einem roten Hintergrund erstrahlen, auf dem die Musiker als schwarze Silhouetten zu erkennen sind. In 41 Minuten erzählen die fünf Musiker ihre persönliche Hard-Rock-Geschichte.
Zwischen Eingängigkeit und kraftvollem Hard Rock
Gestartet mit dem Opener Too Far Gone und dem Titeltrack The Greater Good findet die Platte schnell und ohne Umweg den Weg ins Ohr. Eingängig und griffig kann man die Rock-Hooks als umgänglich und harmonisch bezeichnen, ohne ihre wilde Note zu verlieren. An den beiden Gitarren sorgen Lukas Axx und Noah Mardh für den nötigen Groove. Als Motor fungiert Isac Borg hinter der Schießbude von Velveteen Queen. Außen vor lassen darf man Vilmer Fall nicht, der die richtungsweisende Aufgabe am Bass übernimmt. Zwischen Nostalgie und modernen Riffs erarbeitet sich das Quartett bodenständige Songs, die den Fan schnell erreichen und auch nachhaltig im Kopf bleiben. Dafür benötigen die Schweden nicht viel und punkten vor allem mit ihrer authentischen Darbietung. Im Verlauf bleiben Nummern wie Can’t Go Back In Time oder auch It Ain’t Over hängen. Auch der vorletzte Track, die Ballade Sorry, sorgt für emotionale Momente, bis Try (Try To Believe Me) das Album geschickt auslaufen lässt.
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