Velveteen Queen – The Greater Good

18.09.2026 – Hard Rock / Rock ’n‘ Roll – Silver Lining Music – 41:26 Minuten

Die schwedischen Rocker von Velveteen Queen haben mit The Greater Good Mitte September ihr zweites Studioalbum veröffentlicht. Die Merkmale greifen vom klassischen Rock hin bis zum kraftvollen Stadionrock. Dabei driften die Skandinavier auch in Balladen ab, ohne jedoch ihre frechen Rockwurzeln zu vergessen. Angeführt von Sänger Samuel Nilsson, der auch an den Tasten zu hören ist, bringen Velveteen Queen elf neue Tracks zum Tragen. Das Artwork vereint moderne wie auch Old-School-Elemente und lässt das Cover in einem roten Hintergrund erstrahlen, auf dem die Musiker als schwarze Silhouetten zu erkennen sind. In 41 Minuten erzählen die fünf Musiker ihre persönliche Hard-Rock-Geschichte.

Zwischen Eingängigkeit und kraftvollem Hard Rock

Gestartet mit dem Opener Too Far Gone und dem Titeltrack The Greater Good findet die Platte schnell und ohne Umweg den Weg ins Ohr. Eingängig und griffig kann man die Rock-Hooks als umgänglich und harmonisch bezeichnen, ohne ihre wilde Note zu verlieren. An den beiden Gitarren sorgen Lukas Axx und Noah Mardh für den nötigen Groove. Als Motor fungiert Isac Borg hinter der Schießbude von Velveteen Queen. Außen vor lassen darf man Vilmer Fall nicht, der die richtungsweisende Aufgabe am Bass übernimmt. Zwischen Nostalgie und modernen Riffs erarbeitet sich das Quartett bodenständige Songs, die den Fan schnell erreichen und auch nachhaltig im Kopf bleiben. Dafür benötigen die Schweden nicht viel und punkten vor allem mit ihrer authentischen Darbietung. Im Verlauf bleiben Nummern wie Can’t Go Back In Time oder auch It Ain’t Over hängen. Auch der vorletzte Track, die Ballade Sorry, sorgt für emotionale Momente, bis Try (Try To Believe Me) das Album geschickt auslaufen lässt.

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Velveteen Queen – The Greater Good
Fazit zu The Greater Good
The Greater Good von Velveteen Queen holt einen Hard-Rock-Fan ohne Abstriche ab der ersten Minute ab. Dabei dominieren keine komplizierten Soli, extravaganten Feuerwerke oder Refrains mit einem Hype-Charakter. Vielmehr punktet die Platte mit bodenständigen wie einfachen Ankern, ohne an Dynamik oder Spielfreude zu geizen. Die Klanglandschaft ist flexibel und zu jeder Zeit erfolgreich für Fans, die auf einen erfrischenden Hard Rock stehen, der noch an die ersten Tage des Genres erinnern darf.

Anspieltipps: The Greater Good und Adrenaline
René W.
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