Dream Theater – Quarantième: Live À Paris

28.11.2025 - Progressive Metal - InsideOut Music / Sony Music - ca 167 Minuten

Dream Theater, die amerikanische Progressive-Metal-Band aus New York City, die 1985 ursprünglich unter dem Namen Majesty gegründet wurde, hat im November ein neues Livealbum mit dem Titel Quarantième: Live À Paris herausgebracht. Dream Theater gelten als eine der einflussreichsten Bands des Progressive Metal. Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, modernen Heavy Metal mit den komplexen Strukturen des Progressive Rock der 1970er-Jahre zu verbinden. Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens veröffentlichen Dream Theater am 28.11.2025 das Live-Album Quarantième: Live À Paris. Das Album wurde über InsideOut Music und Sony Music veröffentlicht. Die Produktion dokumentiert ein ausverkauftes Konzert in der Adidas Arena in Paris während ihrer Europa-Headlinertour. Die Band spielte dabei in ihrer ikonischen Besetzung mit James LaBrie (Gesang), John Petrucci (Gitarre), John Myung (Bass), Jordan Rudess (Keyboards) und Mike Portnoy (Schlagzeug). Die Setlist umfasst Songs aus der gesamten Karriere der Band, darunter Klassiker wie Metropolis Pt. 1, Panic Attack, Octavarium und Pull Me Under. Zudem stechen die Kompositionen Hollow Years, Night Terror und This Is The Life positiv aus dem Set heraus.

Quarantième: Live À Paris wurde in verschiedenen Formaten veröffentlicht, darunter eine limitierte Deluxe-Version als 3CD+3Blu-ray-Artbook mit 68 Seiten Fotos und Artwork sowie einer zusätzlichen Blu-ray mit Bonusmaterial, eine Special Edition 3CD+2Blu-ray Digipak, ein limitiertes Deluxe 180g 4LP-Boxset sowie digital. Die Blu-rays bieten die Show in Dolby Atmos, 5.1 Surround Sound und hochauflösendem Stereo. Das Artwork stammt von dem langjährigen Mitarbeiter Hugh Syme. Das Album wird über InsideOut Music/Sony Music veröffentlicht.

40 Jahre Dream Theater: Live-Feuerwerk aus Paris

Lumpen lassen sich die Amerikaner nicht. Die diversen Formate werden mit ordentlich Livematerial ihrer umfangreichen Show in Paris gefüllt. Die Spielzeit der Songs beträgt amtliche 167 Minuten und verpasst nur knapp die Drei-Stunden-Marke. Dream Theater führen nicht nur durch einen bunten Blumenstrauß ihrer Diskografie, sondern auch durch verschiedenste Emotionen. Jeder einzelne Track offenbart eine eigene Story, und auch wenn James LaBrie am Mikrofon eine Pause erhält, wird die Geschichte konsequent instrumental weitererzählt. Verspielt, dominant und warmherzig zeigen sich die fünf Musiker nicht nur in Perfektion, sondern haben am Konzert sichtbar ihre Freude. Diese Euphorie können sie auf das französische Publikum im Handumdrehen übertragen und werden von ihr durch den ganzen Auftritt getragen.

HIER! geht es für weitere Informationen zu Dream TheaterQuarantième: Live À Paris in unserem Time For Metal Release-Kalender.

Dream Theater – Quarantième: Live À Paris
Fazit zu Quarantième: Live À Paris
Auch wenn Dream Theater auf Platte gerne mal zu komplex auftrumpfen und ihr Können gönnerhaft präsentieren, wirken die fast drei Stunden von Quarantième: Live À Paris recht kurzweilig. Das liegt an der Hitdichte, der authentischen Ausstrahlung und an der Interaktion mit dem Publikum. Bei mir läuft diese Liveperformance zumindest viel runder in der Anlage als viele der Studioalben der Band. Fans kommen auf ihre Kosten, aber auch Freunde guter progressiver Musik, die bislang noch nicht so warm mit der Band geworden sind.

Anspieltipps: Night Terror und This Is The Life
René W.
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