Unter dem Namen Void Sector Zero entfesseln die Musiker eine gewaltige kreative Explosion. Fans aus dem gesamten Extreme-Metal-Universum staunen über die moderne Interpretation von Progressive Thrash Metal, die Gitarrist Christian Muenzner (Necrophagist, ex-Obscura, ex-Alkaloid), Gabe Seeber (Decrepit Birth, Abigail Williams, Carach Angren) und Alex Weber (Revocation, Malignancy, Exist) auf ihrem Debütalbum Dead Space Enigma in die Stratosphäre befördern.
Vor zwei Tagen veröffentlichten Void Sector Zero die zweite Vorabsingle aus Dead Space Enigma. Mit einer ordentlichen Portion kosmischem Horror und Gast-Vocals von Morean (Alkaloid, ex-Dark Fortress) verleiht Extraterrestrial Disassembly dem progressiven, technischen Thrash Metal eine ebenso beängstigende wie unterhaltsame Note. Seht euch hier das Video dazu an:
Trotz der langen Entstehungszeit präsentieren Void Sector Zero mit Dead Space Enigma ein Werk, das nicht von dieser Welt zu stammen scheint. Vollgepackt mit treibenden Riffs und einem technisch brillanten Gitarrensolo von Muenzner, widmet sich Extraterrestrial Disassembly einer wahrhaft außerirdischen Hypothese: Was würde eigentlich passieren, wenn man DMT aus einem Verstorbenen extrahieren könnte? Seebers rasantes Schlagzeugspiel führt zu einem verblüffenden Ergebnis. „Reality – forever altered“, growlt Weber. Unter Moreans strahlenden Harmonien entwickeln sich Webers groovige Bassläufe zu einem Refrain, der sich so hartnäckig im Gehör festsetzt, als wäre er ein Signal aus den dunkelsten und fernsten Winkeln des Weltraums.
Die weite Welt des Extreme Metal wird von übernatürlichen Kräften beherrscht. Wenn also drei ihrer hellsten – und teuflischsten – Sterne aufeinandertreffen, ist die kreative Explosion gewaltiger als eine Supernova. Die Band lässt sich zwar von den Größen des Genres inspirieren, doch ihr Debütalbum stößt in eine fremdartige Dimension vor, die gleichermaßen unterhaltsam, rasant, frisch und beängstigend ist. Dead Space Enigma reißt ein Loch in das Raum-Zeit-Kontinuum – mit einer modernen Interpretation von Progressive Thrash Metal.
„We wanted to create a hybrid between late ‘80s technical thrash metal and early ‘90s technical death metal, mixed with neoclassical metal, US power metal and jazz/fusion“, erklärt Muenzner. „But while our influences are old school, Void Sector Zero is not a retro or tribute band. With Dead Space Enigma, our aim was to make an album that feels both classic and modern. Both the pacing and production allowed us to explore rhythms and harmonies, which isn’t possible when everything is cranked to the maximum at all times“
Dead Space Enigma – Trackliste:
- Dead Space Enigma
- Extraterrestrial Disassembly
- Zeta Reticulans
- Ammutseba
- Cybernetic Infantry
- Tyrnexus
- Vortex Divinium
- Megatropolis
Aufnahmebesetzung:
Christian Muenzner – Gitarren, Synthesizer
Alex Weber – Gesang, Bass
Gabe Seeber – Schlagzeug
Morean – Akustikgitarre bei Dead Space Enigma, Hintergrundgesang bei Extraterrestrial Disassembly, Vocoder-Gesang bei Cybernetic Infantry
Erhältliche Formate:
- CD-Digipak
- 12″-Vinyl-Gatefold (schwarz)
- 12″-Vinyl-Gatefold (transparent rot-schwarz marmoriert)
- 12″-Vinyl-Gatefold (transparent blau-schwarz-weiß marmoriert)
Das Album folgt keinem durchgehenden Konzept; stattdessen öffnet jeder Song ein neues Portal in die Welt der Science-Fiction oder des kosmischen Horrors. Die erste Single Vortex Divinium rast in Hypergeschwindigkeit durch den verschlungenen Geist von Bob Lazar. Angetrieben von schwerkrafttrotzenden Bassläufen, zerschneidet ein schwindelerregendes Gitarrensolo die kosmische Grenze zwischen Tech-Thrash, 70er-Jahre-Prog-Rock und Jazz-Fusion.
Obwohl Void Sector Zero stark zum Tech-Thrash tendieren, wimmelt es auf Dead Space Enigma nur so von Lebensformen aus dem gesamten Metal-Universum. Gastvokalist Morean führt den aberwitzig schnellen Marsch in Cybernetic Infantry an – gehüllt in den Klang eines unheimlich eingängigen Vocoders. Beeinflusst von Hard Rock und traditionellem Metal, entfalten sich die vertrackten Taktarten in Extraterrestrial Disassembly zu einem DMT-Trip, der auf schreckliche Weise aus dem Ruder gelaufen ist. Ammutseba lädt dazu ein, zu Ehren der großen, von Lovecraft inspirierten Gottheit die Köpfe kreisen zu lassen – doch die alles vereinnahmende Kraft des Refrains unterstreicht den Platz, den diese Band unter den Göttern des Extreme Metal einnimmt.
Die Wege der Akteure von Void Sector Zero kreuzten sich erstmals im Jahr 2022. Muenzner, Weber und Seeber fanden einen Draht zueinander, als sie gemeinsam bei Obscura an der Welttournee zum Album A Valediction mitwirkten. Obwohl sie sich stets nahestanden, verschlug es sie später in unterschiedliche Ecken des Metal-Universums. Doch als Muenzner eine klare musikalische Richtung für sich gefunden hatte, wusste er sofort, dass sie ihn auf seinem nächsten Abenteuer begleiten würden.


