Heavy Psych Sounds Fest 2026 am 16.10. und 17.10.2026 in der Chemiefabrik Dresden (Vorbericht)

Zwei Tage, zehn Bands und jede Menge schwere Riffs:

Eventname: Heavy Psych Sounds Fest

Bands: Valley Of The Sun, Duel, Mr. Bison, Lord Elephant, Hijss, Belzebong, Hippie Death Cult, Kanaan, Firebreather, Monsternaut

Ort: Chemiefabrik, Petrikirchstr. 5, 01097 Dreden

Datum: 16.10. – 17.10.2026

Kosten: 2-Tages-Ticket 63,00 €, Tagestickets jeweils 35,00 € (zzgl. Gebühr)

Genres: Stoner Rock, Acid Rock, Psychedelic, Doom, Heavy Rock, Rock

Link: https://www.facebook.com/events

Zehn Bands, zwei Tage und jede Menge schwere Riffs

Freunde von fuzzgetränkten Gitarren, hypnotischen Grooves und ausufernden Psychedelic-Sounds sollten sich dieses Wochenende vormerken. Das Heavy Psych Sounds Fest bringt am 16. und 17. Oktober 2026 erneut internationale Stoner-, Doom- und Psychedelic-Bands nach Dresden. Bereits zum sechsten Mal macht das Festival des italienischen Labels Heavy Psych Sounds in der sächsischen Landeshauptstadt Station und versammelt zehn Acts, die unterschiedliche Facetten schwerer Gitarrenmusik abdecken.

Das Label hat sich längst einen festen Platz in der internationalen Underground-Szene erarbeitet. Entsprechend abwechslungsreich fällt auch das diesjährige Programm aus: Von instrumentalen Doom-Walzen über klassischen Stoner Rock bis hin zu progressiven und psychedelischen Klangreisen dürfte für Freunde verzerrter Gitarren einiges dabei sein.

Freitag, 16. Oktober 2026

Valley Of The Sun

Die US-Amerikaner aus Ohio stehen für energiegeladenen Stoner Rock, satte Gitarren und eingängige Melodien. Hier treffen schwere Riffs auf ordentlichen Vorwärtsdrang, ohne dass der Groove auf der Strecke bleibt. Wer druckvollen Heavy Rock mit einer Prise Wüstenstaub mag, dürfte bei Valley Of The Sun auf seine Kosten kommen.

Valley Of The Sun, SOL Sonic Part II Wiesbaden, Pic by Big Simonski

Duel

Die Texaner verbinden klassischen Stoner Metal mit Proto-Metal-Einflüssen und einer ordentlichen Portion psychedelischer Schwere. Ihre Musik klingt nach staubigen Verstärkern, dreckigen Riffs und einer Vorliebe für die dunkleren Seiten des Siebzigerjahre-Rocks. Live darf man sich auf einen kraftvollen Auftritt mit viel Groove und ordentlich Druck freuen.

Mr. Bison

Mit Mr. Bison zieht eine besonders vielschichtige Variante des Psychedelic Rock in die Chemiefabrik ein. Die Italiener kombinieren schwere Stoner-Passagen mit progressiven Strukturen und ausgedehnten atmosphärischen Momenten. Hier geht es nicht allein um das nächste massive Riff, sondern auch um musikalische Spannungsbögen und Klanglandschaften, in denen man sich verlieren kann.

Mr. Bison, Ripplefest Köln 2022
Pic by Big Simonski

Lord Elephant

Das italienische Trio bewegt sich zwischen instrumentalem Stoner, Fuzz und Doom. Statt auf Gesang zu setzen, lassen Lord Elephant ihre Instrumente sprechen und bauen daraus schwere, psychedelisch angehauchte Klanggebilde. Wer ausladende Riffs und hypnotische Wiederholungen schätzt, bekommt hier reichlich Gelegenheit, sich von der Musik tragen zu lassen.

Hijss

Mit Hijss wird es krautig, spacig und psychedelisch. Die italienische Band verbindet schwere Gitarren mit Einflüssen aus Krautrock und Space Rock. Dadurch entstehen Klangwelten, die nicht ausschließlich auf Härte setzen, sondern auch Raum für Experimente und ausgedehnte musikalische Entwicklungen lassen. Ein spannender Kontrast zu den geradlinigeren Stoner-Rock-Vertretern des ersten Festivaltages.

Samstag, 17. Oktober 2026

Belzebong

Bei Belzebong ist der Name Programm: Das polnische Quartett steht für instrumentalen Stoner Doom, tief gestimmte Gitarren und eine Atmosphäre, die sich irgendwo zwischen Rauchschwaden und düsteren Abgründen bewegt. Gesang braucht es dafür nicht. Hier sprechen die Riffs, während sich die schweren Grooves langsam, aber unaufhaltsam durch die Gehörgänge walzen.

Belzebong, Ponyhof Frankfurt 2025, Pic by Big Simonski

Hippie Death Cult

Das Trio aus Portland verbindet massive Riffs mit tiefen Grooves, psychedelischen Texturen und markantem Gesang. Dabei bewegt sich die Band zwischen klassischem Heavy Rock, Stoner und Doom, ohne sich auf eine einzelne Schublade festlegen zu lassen. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel aus druckvoller Instrumentierung und atmosphärischen Momenten, das den Songs eine eigene Dynamik verleiht.

Kanaan

Die norwegische Formation bringt eine experimentellere Note ins Programm. Kanaan verbinden fuzzgetränkten Psychedelic Rock mit Einflüssen aus dem Jazz und ausgedehnten instrumentalen Passagen. Statt sich ausschließlich an klassischen Stoner-Mustern zu orientieren, lassen sie ihren Stücken viel Raum für Improvisation, rhythmische Wendungen und musikalische Ausflüge. Wer sich gerne auf ungewöhnliche Klangreisen einlässt, sollte diesen Auftritt im Auge behalten.

Firebreather

Aus Schweden reisen Firebreather an und bringen eine gehörige Portion Doom und Sludge mit. Das Trio setzt auf massive Gitarrenwände, drückende Rhythmen und eine rohe, ungeschliffene Schwere. Hier dürfte es weniger um filigrane Spielereien als um die unmittelbare Wirkung mächtiger Riffs gehen. Für alle, die es gerne düster und kompromisslos mögen, ist das eine passende Adresse.

Monsternaut

Die finnische Band komplettiert das Line-Up des zweiten Festivaltages. Monsternaut bewegen sich im Bereich des schweren, riffbetonten Stoner Rock und verbinden knackige Gitarrenarbeit mit einem kräftigen Groove. Damit passt die Formation bestens in ein Programm, das sich zwischen klassischen Heavy-Rock-Wurzeln und moderner Underground-Schwere bewegt.

Dresden als feste Adresse für schwere Klänge

Auch 2026 verspricht die Chemiefabrik wieder ein Treffpunkt für alle zu werden, die ihre Musik gerne laut, schwer und mit einer ordentlichen Portion Psychedelic genießen. Die Mischung aus etablierten Szenevertretern und unterschiedlichen musikalischen Ansätzen macht den Reiz des Programms aus. Ob hypnotische Doom-Passagen, groovender Stoner Rock oder ausufernde psychedelische Eskapaden – an diesen beiden Tagen dürfte es reichlich Gelegenheit geben, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.

Zwei Tage voller Fuzz, Psychedelic und Doom stehen vor der Tür. Also Verstärker auf Anschlag, den Nacken lockern und ab in die Chemiefabrik – denn wenn zehn Bands ihre ganz eigenen Vorstellungen von schwerer Gitarrenmusik auf die Bühne bringen, dürfte es für Stoner- und Doom-Fans einiges zu entdecken geben.

Hier die Fakten nochmals im Überblick

📅 Wann: 16. und 17. Oktober 2026

📍 Wo: Chemiefabrik, Petrikirchstraße 5, 01097 Dresden

🎟️ Tickets: Hier geht es zum Ticketverkauf