Die schwedischen Forest-Rocker Besvärjelsen präsentieren das wunderschöne Lyric-Video zu Drifters On A Quiet Stream. Diese Power-Ballade ist im Aquarell-Stil gehalten und zeigt Bilder von „seltsamen Früchten“ – inspiriert durch das Cover ihres kommenden dritten Albums Till Glömskan Ad Oblivionem (Schwedisch und Latein für: „Ins Vergessen“).
Besvärjelsen kommentieren: „Drifters On A Quiet Stream had the working title Elton as Elton John was one of the musical inspirations for this song“, verrät Schlagzeuger Erik Bäckwall. „The intro and main riff was originally intended to be a part of another song. When I got our former bass player Johan to listen to the riff, he rather advised me to create a completely new song from this part. I am really glad now that I did that.“
Lea Amling Alazam ergänzt: „This track explores the ever-present companion of the self – the voice that follows you through life, both to comfort and to critique“, the vocalist explains. „It is the quiet presence on your shoulder. When writing those lyrics, I revisited an old notebook and found a phrase I had once scribbled down: ‚…my ghost and I‘. I’m not sure where I first came across this idea, but it stayed with me. It felt like a beautiful and honest way to describe living alongside your own anxiety, and I knew from the start that I wanted to build something around it.“
Till Glömskan Ad Oblivionem – Trackliste:
- The Greatest Sin
- Accelerating Hearts
- Battles
- Counting Flies
- Drifters On A Quiet Stream
- The Mountain
- Pulse
- Interlude
- Didn’t Come To Party
- Black Wave
- Oblivion
Gastbeiträge:
Fred Burman (Satan Takes A Holiday) – Lead- und Hintergrundgesang bei Accelerating Hearts sowie Hintergrundgesang bei Didn’t Come To Party
Pelle Andersson (Lowrider) – Orgel bei Black Wave
Recording: Andreas Baier & Marcus Lindqvist bei Glashuset, Ludvika (SE)
Mixing & Mastering: Karl Daniel Lidén im Tri-Lamb Audio Studios, Solna (SE)
Cover-Artwork: Björn Olars
Layout: Erik Bäckwall
Till Glömskan Ad Oblivionem wird am 28. August 2026 über Magnetic Eye Records erscheinen.
Schweden gelten als cool, und musikalisch werden Besvärjelsen diesem Klischee auf die bestmögliche Weise gerecht. Was die selbsternannten „Forest Rocker“ auf ihrem dritten Album Till Glömskan Ad Oblivionem abliefern, ist tatsächlich so cool, dass es ein heißer Anwärter auf den Titel „Rockalbum des Jahres“ ist.
Die Bezeichnung „Forest Rock“ ist die augenzwinkernde Antwort der Schweden auf den Begriff „Desert Rock“; stilistisch bietet sie einen hervorragenden Ausgangspunkt, um ihre ganz eigene musikalische Ausrichtung zu beschreiben. Da sie in ihrer Heimatprovinz Dalarna nicht von Sandmassen, sondern von Wäldern umgeben sind, lag diese Wahl zudem nahe. Auf Till Glömskan Ad Oblivionem bewahren sich Besvärjelsen eine tief verwurzelte Punk-Attitüde, erweitern ihren Sound jedoch um eine Vielzahl klanglicher Facetten – darunter Blues, Ska, Metal, Jazz sowie alles, was dazwischen liegt, solange es zur Stimmung des Songs passt.
Kombiniert man die Fülle an mitreißenden Hooks und Riffs mit der außergewöhnlichen Sängerin Lea Amling Alazam – die ihre Leidenschaft für Punk und Stoner Rock bereits mit 13 Jahren im örtlichen Skatepark entdeckte –, erhält man ein Album, das frisch wirkt und auch in den kommenden Monaten oder gar Jahren immer wieder für Überraschungen gut sein dürfte. Wenn es mit rechten Dingen zugeht, sollten Besvärjelsen durch Till Glömskan Ad Oblivionem genauso berühmt werden wie die ikonischen hölzernen Dala-Pferde, die sich Touristen als Souvenir für das heimische Regal mit nach Hause nehmen.
Dass Besvärjelsen auf dem besten Weg zu großem Erfolg sind, zeigte sich bereits bei ihrem Vorgängeralbum Atlas (2022). Diese Platte wurde von den schwedischen Independent-Musikproduzenten und ihren Partnern mit dem renommierten Manifestgalan-Preis in der Kategorie „Metal-Album des Jahres“ ausgezeichnet – die Krönung einer ganzen Reihe hervorragender Kritiken aus der ganzen Welt.
Besvärjelsen wurden 2014 von den Gitarristen und Sängern Andreas Bajer und Staffan Vinrot gegründet. Ihre musikalische Vision basierte auf der Idee, den Geist und die Traditionen der weitläufigen Wälder Dalarnas in einen zeitgenössischen, urbanen Kontext zu übertragen. An diesem uralten Schnittpunkt nordischer und finnischer Kulturen hallen noch immer die Echos von Runen und Göttern, Schamanen und Geistern nach. Inspiriert von lokaler Überlieferung, Mystik und den düsteren, alten Musiktraditionen ihrer Heimat, fand die Band ihren Namen in dem alten schwedischen Wort für „Beschwörung“: Besvärjelsen.
2015 veröffentlichten Besvärjelsen ihre Debüt-EP Villfarelser, gefolgt von der EP Exil (2016). Zu dieser Zeit stieß der ehemalige Dozer– und Greenleaf-Schlagzeuger Erik Bäckwall als festes Mitglied zur Band. Obwohl beide EPs eigenfinanziert und mit minimaler Promotion veröffentlicht wurden, stießen sie auf positive Resonanz und wurden sogar im schwedischen Rundfunk gespielt.
Das Debütalbum der Schweden, Vallmo (2018), verband wuchtige Riffs und stürmisches Schlagzeugspiel mit zunehmend ausgefeilten Melodien und tiefgründigen Themen; die Band erhielt sogar die Gelegenheit, als Vorgruppe für Deep Purple aufzutreten. Dies ebnete den Weg für Besvärjelsen, 2021 ihr zweites Album Atlas gemeinsam mit dem Produzenten und Schlagzeuger Karl Daniel Lidén (Greenleaf, Dozer, Crippled Black Phoenix) aufzunehmen.
Mit Till Glömskan Ad Oblivionem beschwören Besvärjelsen das Thema „Into Oblivion“ (In die Vergessenheit) gleich doppelt – auf Schwedisch und Latein. Doch das fesselnde Quintett liefert zugleich ein kathartisches Rockalbum ab, das sich 2026 in die Riege der herausragendsten Heavy-Veröffentlichungen des Genres und darüber hinaus einreihen wird.
Besvärjelsen sind:
Lea Amling Alazam – Gesang
Staffan Vinrot – Gitarren, Gesang (sowie Akkordeon, Violine, Keyboard, Keyed Fiddle)
Andreas Bajer – Gitarren, Gesang
Erik Bäckwall – Schlagzeug
Marcus Lindqvist – Bass
Besvärjelsen online:
www.facebook.com/besvarjelsen
www.instagram.com/besvarjelsen


