Das Interview mit Markus Keimel zu seinem neuen Buch Sonne, Blut und Wellengang

Der österreichische Autor gibt einen Einblick in seine aktuellen Geschehnisse

Autor: Markus Keimel

Genre: Philosophie, Lyrik, Belletristik

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Verlag: Eigenproduktion

Time For Metal / Rene W.:
Hallo Markus,

wir kennen uns jetzt seit Deinem ersten Buch „Wörter Haben Seelen“, seitdem hat sich viel bei Dir getan. Vor zweieinhalb Jahren folgt Eine Art Mosaiksprache, und so wollen wir unsere Tradition wahren und auch über Dein neustes Werk Sonne, Blut und Wellengang sprechen.

Als erstes springt mir der Titel ins Auge und passt perfekt in meine Heimat, die Nordsee. In welcher Verbindung stehst Du jedoch als Österreicher dazu?

Markus Keimel:

Meine Verbindung und mein Grund zur Namensgebung war ein metaphorischer. Ich sehe die Sonne als Lebensschenker, ein Element des Wachsens, das Blut im Sinne von Leidenschaft und essentiellem Lebenselixier, den Wellengang betrachte ich als diese notwendige Bewegung die das Leben und den Menschen am Ende definiert und ausmacht, ihn am Laufen und Entwickeln hält. All diese menschlichen und übermenschlichen Komponenten habe ich in diesem Buch thematisiert. Die Verbindung zur Nordsee, deiner Heimat, gefällt mir sehr gut, weil dies ein Ort ist der mir sehr viel Begeisterung abverlangt. Der Norden Deutschlands, nicht der Norden generell, fasziniert mich seit jeher. Ich mag die Art der Menschen, mir gefällt die Gegend sehr gut. Ich könnte mir sehr gut vorstellen einmal bei euch als tüchtiger Einwanderer einzufallen, mit dem Ziel zu bleiben. Die vielen schönen blonden Frauen sind auch ein Beweggrund, so ehrlich muss ich sein.

Time For Metal / Rene W.:

Als Cover fungierst Du als Portrait erstmals selber. Möchtest Du damit Deinen Lesern Dich als Person näherbringen, oder ist Dir fürs Artwork Dein Designer weggelaufen?

Markus Keimel:

Mir ist glücklicherweise niemand davongelaufen. Ich wollte den Leser am Cover ansehen, ihm sagen und verdeutlichen was ich denke. Worum es in diesem Buch geht. Mir war es auch wichtig, dass das Cover nicht durch Photoshop oder ähnlichem verzerrt wird. Ich wollte kein synthetisches und künstliches Bild von mir abbilden lassen. Man sollte sehen wer das geschrieben hat. Wer dieser Typ ist und wie er wirklich aussieht. Das ist es worum es mir dabei gegangen ist. Eine Art von Purismus sozusagen.

Time For Metal / Rene W.:

Reime, Gedichte und kurze Wortergüsse sind nicht zwingend modern in unserer Zeit, trotzdem lässt Du es Dir nicht nehmen, in dem Old School Gefilde zu wildern. Wie ist da das Feedback? Gab es auch schon negative bzw. abwertende Worte?

Markus Keimel:

Es ist eine Art Ideal, ein Idealbild, ein Glaube an die Macht der deutschen Sprache und dass sie ein unfassbar großes Reichtum bietet, was den Umgang mit ihr betrifft, die Möglichkeit einer präzisen Artikulation. Warum soll man sich in einer so großen Sprache nur an so wenigen und seichten Worten bedienen, dieses Geschenk an Sprache nicht gänzlich annehmen!? An einer so einfachen Form des Ausdrucks? Warum sollte man nicht hochhalten, was einst so groß war und groß gemacht hat. Deutschland gilt oder galt einst als ein Reich der Dichter und Denker. Mit Österreich verhält sich das nicht anders. Ich möchte und mochte dem einen Tribut zollen, wobei ich merke dass meine Luft ziemlich draußen ist und ich mit meinem Roman eher eine unpoetische Sprache wähle, wählen muss und wählen möchte. Der Viefalt der deutschen Sprache bediene ich mich dennoch. Bloß in einer anderen Art und Weise. Natürlich können viele Menschen in ihrem nieder bemessenen Intellekt nicht verstehen, warum ein Mann im 21. Jahrhundert dichtet. Menschen in die sich in der Reichweite meiner Faust befinden, haben es allerdings noch nie gewagt, abwertende Worte mir gegenüber zu äußern. Solange sie nicht Butterbean heißen, dürften sie damit auch gut beraten sein.

Time For Metal / Rene W.:

In Sonne, Blut Und Wellengang geht es nicht darum, die 70 Seiten schnell durchzulesen, sondern die Texte zu verstehen und was Persönliches davon mitzunehmen. Was genau ist Deine Absicht, und welche Message soll übertragen werden?

Markus Keimel:

Ich beobachte Menschen nicht nur in meinem engen Umfeld sondern im Großen und Ganzen. Überall wo ich so unterwegs bin. Das liegt scheinbar in meinem Naturell, dass ich menschliche Verhaltensweisen gerne studiere und analysiere. Ich schnappe vieles auf und bekomme vieles erzählt. Dieses Buch ist eine literarische Gedankensammlung, die Menschen inspirieren soll. Wenn in diesem Buch auch nur ein einziger Satz steht, der denjenigen zum Nachdenken bringt, der es liest, egal in welche Richtung, ist mein Vorhaben erreicht. Ich möchte, dass Menschen denken.

Time For Metal / Rene W.:

Wie muss man sich Deinen Alltag vorstellen? Und wie wirst Du ganz unbewusst bzw im Unterbewusstsein von ganz alltäglichen Situationen geprägt, die Du irgendwann in schriftlicher Form bei Dir wiederfindest?

Markus Keimel:

Ich stehe genauso morgens auf, gehe zeitig schlafen weil mein Wecker läutet. Dazwischen habe ich auch so manche Verpflichtung, die eben jeder hat. Am Ende bleibt die Frage ob man tatsächlich so sehr abstumpft, dass man eine Blume nicht von einem Stück Stein unterscheiden kann, woran das liegt und ob man etwas daran ändern kann. Ich glaube, dass mein Bewusstsein so groß ist, weil ich es trainiere, ich mich mit den essentiellen Dingen des Daseins beschäftige. Manche Menschen suchen diesen Weg erst gar nicht, weil er zweifellos mühsam ist, wundern sich aber immer wieder über die Ergebnisse anderer Menschen, die diesen beschwerlichen Weg bestreiten. Alltag hat für mich so einen negativen Beigeschmack. Ich beobachte graue Menschen und versuche sie mit Farbe zu übermalen, damit man ihr gekünsteltes Lächeln nicht mehr sieht. Ich würde mir wünschen, die Leute hätten mehr Zeit für das, was sie tun möchten.

Time For Metal / Rene W.:

Ich weiß, ich habe es schon öfter gefragt. aber woher nimmst Du die vielen Ideen? Hast Du bewusste Inspirationsquellen, und wie wichtig sind für Dich Autoren wie Nietzsche?

Markus Keimel:

Nietzsche war früher und in Tagen des Anfangs ein wirklich großer Mentor. Scheinbar kennst du mich mittlerweile so gut oder du hast sehr gut recherchiert. Mittlerweile schätze ich ihn als Humoristen, empfinde sehr viele seine Niederschriften als unfassbar amüsant und lustig, ohne seinen zweifellos großen Geist auch nur im Ansatz schmälern zu wollen. Ich habe auch einen sehr eigenwilligen Sinn für Humor. Ich habe der Menschheit gegenüber einen sehr analytischen Zugang gefestigt, deshalb distanziere ich mich mittlerweile eher von poetischen Ergüssen und werte sie selbst mittlerweile viel mehr als eine Art Einschätzung ohne poetische Maskierung. Das ist auch der Grund, weshalb das mein dritter und letzter Lyrikband war. Ich habe den Poeten in mir verloren.

Scheinbar ist das eine geistige Entwicklung der ich mich fügen kann und am Ende auch muss. Ideen , also wirklich gute Ideen, haben in ihrer Entstehung stets eine besondere Form der Wahrnehmung als Kern. Es geht dabei eigentlich um Sensibilität und Bewusstsein. Ein scharfer innerer Sinn, lässt dich hinter Fassaden blicken. Normalerweise sollte diese Fähigkeit jeder Mensch besitzen, die meisten verlernen es bloß oder schulen es nicht. Ich muss aber auch sagen, dass es für mich sehr mühsam ist, so viele Ideen zu haben, da ich ständig das Gefühl habe ihnen nachzulaufen. Es ist unmöglich alles zu realisieren was sich in meinem Kopf so abspielt. Die meiste Zeit bin ich eher damit beschäftigt all diese Melodien, Eingebungen und Ideen zu ordnen um nicht abzudrehen.

Time For Metal / Rene W.:

Zu mir ist durchgesickert, dass die nächste Veröffentlichung ein Roman werden soll. Hast Du da schon Informationen drüber? Worum wird es gehen, in welches Genre wirst Du stechen, und wann wird es in etwa erscheinen?

Markus Keimel:

Ich werde meinen Roman im Herbst fertigschreiben, er wird somit definitiv nächstes Jahr erscheinen. Er ist sehr hart, direkt und gänzlich ohne Poesie verfasst. Inhaltlich möchte ich noch nicht viel preisgeben, aber erwarten muss man eine sehr harte, direkte und unverblümte Sprache die viele Tabuthemen so schroff behandelt, wie sie jeden einzelnen von uns heimsuchen. Das Buch dreht sich im Grunde um einen absoluten Anti-Helden, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und dabei richtig Show liefert. Eine super Story mit viel Charakter, Tiefgang, Herz, Humor und Dreck. Viel Dreck. Ich habe mich mit mir selbst auf einen sehr direkten Schreibstil geeinigt, was das Buch sehr leserlich und lebendig macht und so glaube ich, nie langweilig wird. Ich freue mich auf das Fertigschreiben und bin der Überzeugung, dass das wirklich ein großes Buch wird.

Time For Metal / Rene W.:

Unsere erste Schnittstelle war die Musik; Du zelebrierst guten Metal und Rock und hast dazu einen Hang zu Deiner heimischen Szene. Wann zieht es Dich mit Lydia’s Gemstone wieder ins Studio bzw. auf eine Bühne, oder liegt das eigene Musizieren erstmal auf Eis?

Markus Keimel:

Ich habe drei vorpoduzierte Alben vor mir liegen mit denen ich ins Studio gehen könnte. Eines im Genre Stoner Rock, eines im Genre Black Metal und eines im Genre Art-Pop. Ich habe mich vorerst für letzteres entschieden und werde versuchen dieses Projekt im kommenden Winter zu realisieren, final aufzunehmen und nächstes Jahr rauszubringen. Ich habe nicht die Ressourcen, finanzieller und zeitlicher Natur alle drei zu einem Anfang beziehungsweise Ende zu bringen. Ich versuche daher auf mein Herz zu hören und hoffe das richtige zu tun. Man wird auf alle Fälle nächstes Jahr musikalisch von mir hören. Das steht fest und darauf freue ich mich.

Time For Metal / Rene W.:

Du warst auch für uns als Redakteur tätig und hast interessante Kolumnen geschrieben, in denen Du einzelne Bands mit untergebracht hast, teils mit Interviews, wie bei In Extremo. Leider musstest Du aus rein zeitlichen Gründen nach ein paar Monaten wieder aufhören. Daher haben unsere Leser die Frage: wird man von Markus Keimel noch einmal Kolumnen auf Time For Metal lesen können?

Markus Keimel:

Diese Frage ehrt mich selbstverständlich und stimmt mich auch nachdenklich. Es fällt mir sehr schwer Dinge aufzugeben, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, habe aber mit meinem Terminkalender einiges abzuklären. Wenn es mir zeitlich möglich ist, geht die Tendenz defintiv in Richtung Ja.

Time For Metal / Rene W.:

Musiker gehen auf Tour, einige Schriftsteller haben Lesungen für sich entdeckt. Für Deine ersten drei Bücher dürften solche Vorstellungen nicht ganz einfach über die Bühne zu bringen sein. Kannst Du Dir so was jedoch in der Zukunft vorstellen?

Markus Keimel:

Ich habe sehr viele Anfragen betreffend Lesungen erhalten. Immer wieder. Ich habe jede einzelne allerdings bewusst abgesagt, da sich der Inhalt der Bücher nicht für Lesungen anbietet. Mit dem Roman wird es aber mit Sicherheit Lesungen geben. In Österreich und in Deutschland. Ich freue mich darauf, weil es ein sehr spezieller und neuer Zugang für mich selbst sein wird. Ich kenne das Betreten einer Bühne nur als Frontmann einer Rockband. Eine Lesung ist etwas Pures und Unverblümtes. Da hast du nichts auf dieser Bühne als dich selbst. Deine Stimme. Den Inhalt deines Buches. Ich bin ein Mensch der nicht sehr gerne spricht, vielleicht wird mir das Lesen mehr Spaß bereiten. Ob des Inhalts fühle ich mich diesbezüglich aber sehr sicher. Man bereitet sich ja auch dementsprechend darauf vor.

Time For Metal / Rene W.:

Wie ist es in Deiner Heimat? Erkennen Dich schon wildfremde Menschen auf der Straße?

Markus Keimel:

Ganz ehrlich gesagt passiert mir das mittlerweile viel öfter als ich das für möglich gehalten hätte. Wobei es mir schon etwas einfacher fällt, wenn mich jemand direkt anspricht als das man mich einfach nur im Bus oder wo auch immer anklotzt. Auf Festivals und Konzerten wird mir immer wieder einmal nachgerufen oder ich werde angesprochen. Das freut jeden Menschen gleich, sofern das in einem höflichen Rahmen passiert. Ich freue mich über jeden Menschen, der mich anspricht, trinke mit jedem gerne ein Getränk und tausche mich aus. Ich bin grundsätzlich ein sehr umgänglicher Mensch und zeige das hoffentlich auch so oft und intensiv es mir möglich ist.

Time For Metal / Rene W.:

Ich denke, es wird Zeit, Dich mal etwas persönlicher kennen zu lernen. Dafür haben wir hier eine kleine Fragerunde:

Welches Medium läuft bei Dir lieber? Vinyl oder CD?

Markus Keimel:

Tut mir ein bisschen weh ehrlich gesagt, aber es ist die CD.

Jeder Vinyl-Liebhaber hat meine Achtung, vermutlich das beste und schönste Medium das es gibt.

Time For Metal / Rene W.:

Hörst Du während des Schreibens Musik, oder brauchst Du Totenstille?

Markus Keimel:

Da ich als Musiker und Komponist einen doch recht analytischen und schwer emotionalen Zugang zu Musik habe, lenkt es mich eher ab. Ich schreibe an meinem Roman am liebsten in Totenstille. Meine Fenster dichten auch zum Glück derart krass, da könnte ein Flugzeug vor meiner Haustüre abstürzen, ich würde es nicht hören.

Das hält meine Konzentration hoch, ohne jegliche Störfaktoren. Ich kann auch keine Frauen um mich gebrauchen beim Schreiben, das macht mich wahnsinnig. Frauen machen mich aber grundsätzlich wahnsinnig.

Time For Metal / Rene W.:

Bier, Wein oder vielleicht doch ein ganz anderes Erfrischungsgetränk?

Markus Keimel:

Je nach Gemütslage und Wochentag. Am Besten ein großer gefüllter Humpen mit Weißwein und Soda. Ein weißer Spritzer sagt man in Österreich dazu. Ansonsten trinke ich eigentlich nur Wasser und Kräutertees. Kamillentee zum Beispiel ist ein Gottesgeschenk. Nicht der Schwachsinn aus dem Supermarkt, der aus der Apotheke. Kann ich nur empfehlen.

Time For Metal / Rene W.:

Haustiere oder Konsolen-Gamer?

Markus Keimel:

Ich wurde vor vielen Jahren zum PC-Gamer und bin ein leidenschaftlicher Spieler der The Elder Scrolls – Reihe. Es kommt eine fast irre Zahl an Stunden und Tagen heraus, wenn man zusammenzählt wie oft und lange ich diese Spiele gezockt habe. Das war aber nie und nimmer Zeitverschwendung. Viel mehr eine Bereicherung. Eine wunderbar ausgeklügelte Fantasiewelt in der man versinken darf. Kann ich jedem nur empfehlen beziehungsweise ans Herz legen.

Time For Metal / Rene W.:

Heimat und Familie ist für Dich… ?

Markus Keimel:

Sprache und Mentalität. Vermutlich muss man sich einmal im Leben fremd gefühlt haben, um das zu verstehen. Aber mir bedeutet beides sehr viel. Vielleicht überwiegt aber auch die Anzahl der Menschen die einen lieben. Ich bin mir nicht sicher ob ich diese Frage beantworten kann.

Eigentlich habe ich keine österreichische Mentalität in mir. Meine Eltern haben schon oft gelacht, weil ich ihnen ständig sage, dass jemand in unserem Stammbaum lügt. Ich habe die musikalische Seele eines Russen in mir, das Aussehen eines Süditalieners und das Gemüt eines Weltenbürgers.

Heimat bedeutet Ursprung, Familie sind Menschen die dich lieben. Mit dieser Fomulierung kann ich leben.

Time For Metal / Rene W.:

Fußball oder Wintersport?

Markus Keimel:

Eindeutig Fußball. Ich bin seit Kindesalter an ein glühender Fan von Juventus Turin. Grundsätzlich ein riesiger Fan des Fußballsports. Ich habe auch selbst gekickt. Mit der Rückennummer 14. Habe entweder im zentralen Mittelfeld oder rechts außen gespielt. Mein großes Idol war immer Andrea Pirlo. Ein Spieler, der unglaublichen Überblick über das Spielgeschehen hatte und immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Unter größtem Druck hat Pirlo immer Ruhe ausgestrahlt und Bälle verteilt, als wäre es anders gar nicht möglich. Überblick, Präzision und Kreativität. Die Summe dessen hat mich immer fasziniert. Und selbstverständlich bin ich Fan der österreichischen Nationalmannschaft. An letzterem kann man erkennen, dass ich ein fast schmerzsüchtiger Mensch bin. Aber die Richtung stimmt auf alle Fälle, der österreichische Fußball ist nicht so schlecht wie manche denken. Ich hoffe, dass wir uns für die nächste EM qualifizieren und in der Gruppe gegen Deutschland spielen. Das wäre großartig. Ich habe so viele Freunde in Deutschland, die auch Fußballfans sind. Da ginge der ein oder andere Schmäh sicher über die Bühne. Wintersport habe ich nie betrieben. Ich kann nicht mal Skifahren. Im Winter bin ich für Schneewanderungen zu haben, an Ski- oder Wintersport hatte ich aber nie eine große Freude.

Time For Metal / Rene W.:

Was würdest Du machen, wenn wir Dir einen Wunsch erfüllen könnten?

Markus Keimel:

Vielleicht ist diese Frage so schwer zu beantworten, weil ein Mensch so viele tiefsitzende Bedürfnisse und Wünsche besitzt, um sich unmöglich auf einen einzelnen festzulegen. Ich hätte meinem verstorbenen Bruder ein paar Worte zu sagen, ich würde gerne gewisse Szenen meines Lebens neu erleben um andere Entscheidungen zu treffen. Ich könnte aber auch uneigennützig die Blödheit aus dem Kopf des gemeinen Menschen verbannen. Diesbezüglich muss ich dir eine Antwort schuldig bleiben.

Time For Metal / Rene W.:

Danke für dieses umfangreiche Interview! Wir bleiben in Kontakt, und ich bin gespannt, mit welcher Veröffentlichung wir die nächsten Worte finden. Abschließend gehört Dir das Feld für unsere und Deine Leser.

Markus Keimel:

Lieber René, ich bedanke mich für das gute Gespräch. Ich hoffe, dass wir beim nächsten mal noch viel mehr Gesprächsstoff zusammenbekommen. Bis dahin. Alles Liebe. Und sonnige Grüße an alle Leser.

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