Am 18.09.2026 ist mit Shapes Of Midnight das mittlerweile siebte Studioalbum von Uncle Acid & The Deadbeats über Killer Candy Records erschienen.
Mehr Rock, weniger Doom
Nach dem ungewöhnlich stark von Soundtrack- und Giallo-Einflüssen geprägten Vorgänger Nell’ Ora Blu schlägt die britische Band wieder deutlich mehr in Richtung Gitarren, Fuzz und klassischen Rock aus. Aufgenommen wurde das Album live auf analogem Band in den Abbey Road Studios mit historischer Technik aus den 1960er-Jahren.
House By The Grave eröffnet das Album. Schwere Gitarren, ein ordentliches Maß an Verzerrung und die charakteristischen Gesangslinien treffen auf psychedelische Passagen und immer wieder überraschende Wendungen. So will man Uncle Acid & The Deadbeats hören. Auf Shapes Of Midnight steht allerdings nicht ausschließlich die bleischwere Doom-Seite der Band im Mittelpunkt. Vieles wirkt luftiger, melodischer und unmittelbarer.

Dunkle Melodien mit Ohrwurmfaktor
Genau darin liegt eine der auffälligsten Eigenschaften von Shapes Of Midnight. Uncle Acid & The Deadbeats verbinden ihre vertraute düstere Atmosphäre mit Elementen aus Hard Rock, Psychedelic Rock und sogar mit Glam und klassischen Metal-Spielarten.
Der Titelsong bleibt mit seinem treibenden Groove schnell hängen, während When Evil Wakes die ruhigere und hypnotischere Seite des Albums zeigt. Psycho On The Loose bringt dagegen deutlich mehr Tempo ins Spiel. Besonders interessant ist, wie selbstverständlich die unterschiedlichen Einflüsse ineinandergreifen.
Auch die dunkleren Momente funktionieren. I Won’t Sleep (’Til You’re Gone) entwickelt sich beinahe zu einer kleinen Hymne, während Sleep No More zum Abschluss noch einmal die rauere Seite von Uncle Acid hervorholt. Inhaltlich bleibt die Band ebenfalls ihrer düsteren Welt treu: Macht, Angst, Manipulation und menschliche Abgründe ziehen sich durch die Platte.
Hier! geht es für weitere Informationen zu Uncle Acid & The Deadbeats – Shapes Of Midnight in unserem Time For Metal Release-Kalender.



