30 Years Of Metal – 30 Jahre metal.de am 25.09. und 26.09.2026 im Eventground in Wuppertal

Die gemeinsame Begeisterung für Metal verbindet alle Anwesenden

Eventname: 30 Jahre Metal.de – Die Jubiläumsfeier

Bands: Neck Cemetery, Wilt, Horresque, Imha Tarikat

Special Guest: Ernie Fleetenkieker (Krachmucker TV)

Ort: Eventground, Wuppertal

Datum: 25.09. – 26.09.2026

Genre: Heavy Metal, Death Metal, Black Metal, Grunge, Nu Metal

Veranstalter: metal.de

Link: https://www.metal.de/

Bilder von: Nina Sure

Drei Jahrzehnte metal.de – das muss natürlich ordentlich gefeiert werden. Am 26. September 2026 lädt das bekannte deutsche Metal-Onlinemagazin zu seiner großen Jubiläumsfeier in den Eventground Wuppertal ein. Mit Neck Cemetery, Wilt, Horresque und Imha Tarikat stehen vier Bands auf dem Programm, die unterschiedliche Facetten des Metals abdecken. Dazu gesellt sich Ernie Fleetenkieker mit einer Lesung. Doch bereits am Freitag beginnt das Jubiläumswochenende mit einer kleinen Pre-Party, bevor am Samstag die eigentliche Feier mit zahlreichen bekannten Gesichtern aus der Metalszene stattfindet.

Freitag – eine kleine Pre-Party zum Auftakt

Bevor es am Samstag richtig losgeht, steht am Freitag zunächst eine längere Zugfahrt nach Wuppertal an. Nach der Anreise führt der Weg erst einmal in die Kneipe Underground, direkt neben dem späteren Veranstaltungsort Eventground. Hier beginnt das Jubiläumswochenende in gemütlicher Runde, bevor es im Laufe des Abends noch in die eigentliche Location geht.

Musikalisch steht die Pre-Party ganz im Zeichen einer abwechslungsreichen Mischung aus Grunge, wie man ihn von Nirvana kennt, Nu Metal, Alternative Rock und weiteren härteren Klängen. Die Stimmung ist locker und bietet einen angenehmen Einstieg in das bevorstehende Jubiläum.

Allzu lange soll der erste Abend allerdings nicht werden, schließlich steht am Samstag das eigentliche Highlight des Wochenendes auf dem Programm.

Samstag – 30 Jahre metal.de und viele bekannte Gesichter

Am Samstag steht schließlich die große Jubiläumsfeier von metal.de auf dem Programm. Bereits beim Betreten des Eventground Wuppertal wird deutlich, dass es sich nicht einfach um einen gewöhnlichen Konzertabend handelt. Hier treffen sich Menschen, die seit vielen Jahren mit der Metalszene verbunden sind und teilweise bereits seit Jahrzehnten dieselbe Leidenschaft teilen.

Impressionen – Wuppertal – 2026

Besonders schön ist das Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Gesichtern aus der metal.de-Redaktion. Einige kennt man bereits von vergangenen Veranstaltungen, Festivals und Konzerten. Entsprechend herzlich fallen die Begrüßungen aus. Schnell entstehen Gespräche über vergangene Erlebnisse, kommende Veranstaltungen und natürlich über die Musik selbst.

Auch einige prominente Gäste lassen sich die Jubiläumsfeier nicht entgehen. Unter anderem ist Jürgen „Ventor“ Reil, Schlagzeuger der deutschen Thrash-Metal-Legenden Kreator, vor Ort. Ebenso befindet sich Britta Görtz, die Sängerin der Melodic-Death-Metal-Band Hiraes, unter den Gästen. Solche Begegnungen gehören zu den besonderen Momenten des Abends. Statt großer Distanz zwischen Musikern, Redakteuren und Besuchern herrscht eine angenehm familiäre Atmosphäre.

Überall wird gelacht, diskutiert und sich ausgetauscht. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob jemand seit Jahrzehnten Teil der Szene ist oder erst seit wenigen Jahren dazugehört. Die gemeinsame Begeisterung für Metal verbindet alle Anwesenden.

Auch der Eventground selbst trägt seinen Teil dazu bei. Die überschaubare Location bietet kurze Wege, eine direkte Nähe zur Bühne und ausreichend Möglichkeiten, zwischendurch mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen. Gerade für eine Jubiläumsfeier wie diese ist das ein passender Rahmen.

Gleichzeitig liegt ein wenig Wehmut in der Luft, denn der Eventground Wuppertal steht vor seiner Schließung zum Jahresende. Damit bekommt die Feier zum 30-jährigen Bestehen von metal.de noch einmal eine besondere Bedeutung.

Neck Cemetery – klassischer Heavy Metal zum Auftakt

Den musikalischen Auftakt übernehmen Neck Cemetery. Die Band setzt auf traditionellen Heavy Metal mit markanten Gitarrenriffs, eingängigen Melodien und einer ordentlichen Portion Spielfreude.

Neck Cemetery – Wuppertal – 2026

Schon mit den ersten Tönen wird deutlich, dass die Musiker Lust auf diesen besonderen Abend haben. Die Gitarren sorgen für den nötigen Druck, während die Rhythmussektion den klassischen Heavy-Metal-Sound vorantreibt. Dabei steht vor allem die Freude an der Musik im Mittelpunkt.

Die Band um Jens Peters braucht keine große Bühnenshow, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Stattdessen überzeugen die Musiker mit einer direkten und bodenständigen Performance. Die Nähe zum Publikum kommt ihnen dabei entgegen und sorgt dafür, dass die Stimmung schnell auf die ersten Reihen überspringt.

Mit ihrem klassischen Sound bieten Neck Cemetery einen gelungenen Einstieg in das musikalisch abwechslungsreiche Programm. Gleichzeitig zeigen sie, dass traditioneller Heavy Metal auch nach vielen Jahrzehnten nichts von seiner Energie verloren hat.

Für die Musiker geht es nach dem Auftritt allerdings direkt weiter, denn am selben Abend steht noch ein weiterer Konzerttermin auf dem Programm.

Wilt – schwedisch geprägter Death Metal aus Herford

Nach dem traditionellen Heavy Metal wird es mit Wilt deutlich härter. Die Band aus Herford bringt eine ordentliche Portion schwedisch geprägten Death Metal auf die Bühne und sorgt damit für einen spürbaren musikalischen Wechsel.

Wilt – Wuppertal – 2026

Sägende Gitarren, druckvolle Drums und tiefe Growls bestimmen den Sound. Die Musiker verzichten auf unnötige Spielereien und konzentrieren sich auf das Wesentliche: kompromisslosen Death Metal mit einer gehörigen Portion Energie.

Besonders die markanten Gitarrenriffs erinnern an die klassischen Vertreter des schwedischen Death Metals. Gleichzeitig verleihen Wilt ihrer Musik genügend Eigenständigkeit, um nicht einfach wie eine Kopie bekannter Genregrößen zu wirken.

Trotz der musikalischen Härte bleibt die Atmosphäre zwischen den Songs angenehm locker. Die Musiker suchen immer wieder den Kontakt zum Publikum und sorgen mit humorvollen Ansagen für den einen oder anderen Lacher.

Gerade dieser Kontrast macht den Auftritt unterhaltsam. Während auf der Bühne musikalisch ordentlich ausgeteilt wird, bleibt die Stimmung im Eventground familiär und entspannt.

Wilt liefern damit einen kraftvollen Auftritt, der den Härtegrad des Abends deutlich anhebt.

Ernie Fleetenkieker – Metal, Klischees und Dunkelheit

Zwischen den musikalischen Auftritten übernimmt Ernie Fleetenkieker das Programm. Bekannt ist er vor allem durch Krachmucker TV, seine musikalischen Projekte Marschland und Fäulnis sowie sein Buch Metal-Manifest.

Ernie Fleetenkieker – Wuppertal – 2026

Mit seiner Lesung Metal, Klischees, Dunkelheit beschäftigt er sich mit den Eigenheiten der Metalszene und den Menschen, die sie prägen.

Dabei verbindet er humorvolle Beobachtungen mit ernsteren Gedanken. Es geht um die Leidenschaft für harte Musik, typische Klischees und die Frage, warum Metal für viele Menschen weit mehr als nur ein Musikgenre ist.

Auch das Publikum wird in das Programm einbezogen. Bei verschiedenen musikalischen Fragen dürfen die Anwesenden mitentscheiden und ihre persönlichen Vorlieben zum Ausdruck bringen. So entsteht eine unterhaltsame Mischung aus Lesung, Diskussion und gemeinsamer Erinnerung an bekannte Klassiker.

Die Lesung bildet einen gelungenen Kontrast zu den lauten Konzerten. Für einen Moment stehen nicht Gitarren, Schlagzeug und Growls im Mittelpunkt, sondern Geschichten und Gedanken rund um die Musik.

Horresque – düstere Klangwelten aus Mainz

Mit Horresque geht es anschließend wieder zurück zu den härteren Klängen. Die Mainzer Band verbindet Death Metal mit Black-Metal-Einflüssen und sorgt damit für eine deutlich düsterere Atmosphäre im Eventground.

Schon mit den ersten Klängen verändert sich die Stimmung. Die Gitarren klingen bedrohlich, das Schlagzeug treibt die Musik unaufhaltsam voran und die intensiven Vocals verstärken die beklemmende Wirkung.

Horresque – Wuppertal – 2026

Im Gegensatz zum klassischen Heavy Metal von Neck Cemetery oder dem schwedisch geprägten Death Metal von Wilt setzen Horresque stärker auf eine finstere, teilweise beinahe erdrückende Klangkulisse.

Dabei wechseln sich schnelle, aggressive Passagen mit schwereren und atmosphärischen Momenten ab. Gerade diese Dynamik sorgt dafür, dass der Auftritt abwechslungsreich bleibt und seine Wirkung nicht verliert.

Die vergleichsweise kleine Bühne des Eventground unterstützt die intensive Atmosphäre zusätzlich. Zwischen Musikern und Publikum liegt nur wenig Abstand, wodurch die Wucht des Sounds besonders unmittelbar zur Geltung kommt.

Horresque liefern einen düsteren und kraftvollen Auftritt, der einen weiteren musikalischen Höhepunkt des Jubiläums markiert.

Imha Tarikat – intensiver Black Metal zum Abschluss

Den musikalischen Abschluss übernehmen Imha Tarikat aus Essen. Die Band um Kerem Yilmaz steht für leidenschaftlichen und kompromisslosen Black Metal, der rohe Aggression mit einer ausgeprägten emotionalen Intensität verbindet.

Imha Tarikat – Wuppertal – 2026

Bereits zu Beginn wird deutlich, dass der Headliner noch einmal sämtliche Kräfte mobilisieren möchte. Schnelle Gitarrenläufe, treibende Drums und die markanten Vocals bestimmen das Geschehen.

Am Schlagzeug sitzt Jerome Reil, der Sohn von Kreator-Drummer Jürgen „Ventor“ Reil. Damit ergibt sich an diesem Abend auch eine interessante Verbindung zu einem der prominenten Gäste, der sich bereits unter den Besuchern befindet.

Musikalisch zeigen Imha Tarikat, dass Black Metal nicht ausschließlich aus Geschwindigkeit und Aggression bestehen muss. Immer wieder entstehen atmosphärische Passagen, die der Musik zusätzliche Tiefe verleihen.

Die Energie auf der Bühne bleibt dabei durchgehend hoch. Gerade die unmittelbare Nähe zum Publikum macht den Auftritt besonders intensiv. Große Effekte oder aufwendige Inszenierungen braucht es dafür nicht. Die Musik selbst steht klar im Mittelpunkt.

Mit ihrer Mischung aus roher Härte und emotionaler Leidenschaft setzen Imha Tarikat einen würdigen Schlusspunkt unter das Konzertprogramm.

Fazit – 30 Jahre metal.de und eine Szene, die zusammenhält

Nach zwei Tagen in Wuppertal bleibt vor allem eines in Erinnerung: Das 30-jährige Jubiläum von metal.de ist weit mehr als ein gewöhnlicher Konzertabend.

Bereits die kleine Pre-Party am Freitag sorgt für einen entspannten Einstieg, bevor am Samstag die eigentliche Jubiläumsfeier im Mittelpunkt steht.

Besonders das Wiedersehen mit den vielen bekannten Gesichtern der metal.de-Redaktion macht den Abend zu etwas Besonderem. Dazu kommen Begegnungen mit Musikern wie Jürgen „Ventor“ Reil von Kreator und Britta Görtz von Hiraes, die zeigen, wie nahbar die Metalszene trotz ihrer zahlreichen bekannten Persönlichkeiten sein kann.

Musikalisch bietet das Jubiläum mit Neck Cemetery, Wilt, Horresque und Imha Tarikat eine abwechslungsreiche Mischung aus klassischem Heavy Metal, Death Metal und Black Metal. Die Lesung von Ernie Fleetenkieker ergänzt das Programm auf unterhaltsame Weise.

Doch nicht nur die Musik überzeugt. Es ist vor allem die familiäre und herzliche Atmosphäre, die diesen Abend auszeichnet. Überall entstehen Gespräche, alte Bekanntschaften werden aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft.

Dass der Eventground Wuppertal zum Jahresende seine Türen schließt, verleiht der Veranstaltung zusätzlich einen leicht wehmütigen Charakter.

30 Jahre metal.de stehen schließlich nicht nur für unzählige Reviews, Interviews und Konzertberichte, sondern vor allem für Menschen, die ihre Leidenschaft für harte Musik miteinander teilen.

Ein rundum gelungenes Jubiläumswochenende, das einmal mehr zeigt, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Metalszene ist. Auf die nächsten 30 Jahre metal.de!