Mystischer Nebel legt sich auf die Metalwelt – und Crescendium ist das Herzstück. Das Projekt von Frontfrau und Mastermind Elena Cor Tauri steht für finstere Energie, die aus der inneren Dunkelheit kanalisiert wird. In diesem Sinne verwandelte das Projekt bereits zahlreiche internationale Shows in düstere, okkulte Rituale und supportete dabei Größen wie Napalm Death, Aephanemer und Ancst.
Nach der Veröffentlichung unkonventioneller Kompositionen auf dem Debütalbum zu psychischen Krankheiten (Within) kehrt das Projekt mit dem Konzeptalbum Drac (VÖ: 11.11.2026) zurück. Sehnsüchtiger Black und Death Metal umrahmt eine tiefgründige Botschaft: Wie hängt die mittelalterliche Hexenjagd mit dem Leben der Frau in der heutigen Gesellschaft zusammen? Im Kontrast zu einer digitalen Welt, in der alles rasend und überladen ist, lässt die Musik auf Crescendiums neuen Album ihre Zuhörer in die eigenen Schatten eintauchen und entführt in ein melancholisches Erlebnis. Im Zeichen kollektiver Wunden aus der Vergangenheit handelt Drac von einer berührenden weiblichen Reise in einer repressiven Welt.
Tragende Black-Metal-Passagen treffen auf kompromisslose Death-Metal-Riffs, untermalt von epischen Chören und orchestralen Klangteppichen. Umrahmt werden die bombastischen Songs von keifenden Screams und weichem Gesang. Drac, ein Wort für Drachen, fügt sich aus den Songtiteln zusammen, bei denen sich englische, deutsche und lateinische Texte vermischen.
Wer sich einen Eindruck verschaffen will kann sich hier das neue Musikvideo zu Chandra ansehen:

