Festival Mediaval 2026 vom 11.09. bis 13.09.2026 Auf dem Goldberg in Selb

Die Verrückten sind in der Stadt

Festivalname: Festival Mediaval 2026

Bands: Corvus Corax, Faun, In Extremo, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Subway To Sally, Cara, Celtica Pipes Rock, Deloraine, Estampie, Flook, Johanna Krins, Reikas Tanz, Saor Patrol, Songleikr, Steve N Seagulls, The Blackbeers und Vera Lux

Ort: Auf dem Goldberg, Selb

Datum: 11.09. – 13.09.2026

Kosten: Festivalticket ab 180,00 Euro Tageskarten ab 90,00 €

Genre: Mittelalter, Folk und Metal

Besucher: ca. 22.000 Besucher

Veranstalter: Mediaval GmbH

Link: https://festival-mediaval.com/

„Freunde, ist das noch Metal?“ Immer wieder fragt das irgendjemand. Meistens Menschen, die bereits seit mehreren Stunden auf einem Festivalgelände herumstehen, auf dem Männer mit Hörnerhelmen, Frauen mit Schwertern, Menschen mit langen Bärten und Menschen ohne lange Bärte gemeinsam versuchen, möglichst überzeugend aus dem Mittelalter zu kommen. Und genau deswegen sollten wir da heute mal etwas genauer draufschauen. Der liebe Frederick würde sagen: „Nichts leichter als das. Komm mit.“

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Es ist das zweite Septemberwochenende. Wir befinden uns in Selb. Selb liegt irgendwo an der Grenze zur Tschechischen Republik. Sachsen ist auch in der Nähe. Das ist diese Gegend, in der Porzellan eine gewisse gesellschaftliche Relevanz besitzt, und man sich deshalb vermutlich nicht wundern sollte, dass auf einem Festival plötzlich jemand mit einem Trinkhorn neben einem Menschen steht, der gerade einen mittelalterlichen Text über Götter liest. Festival Mediaval. Dieses Jahr zum siebzehnten Mal. Drei Tage zwischen Schildmaiden, Orks und Dudelsäcken. Manche Menschen, die sich trotz vielem Met noch daran erinnern können, wie das alles einmal angefangen hat, erzählen ganz unterschiedliche Geschichten. Zwei Dinge sind dabei allerdings immer gleich. Erstens: Das Festival wächst. Zweitens: Die Menschen hier sind ausnahmslos witzig und nett. Das ist wohl wahr. Und verdächtig.

Freitag

Freitag. Gegen Abend, das Wetter spätsommerlich mild. Die Band Cara auf der Schlossbühne. Diese ist der Platz für „die Großen“ und eine der drei Hauptbühnen. Cara spielen soliden Celtic-Folk. Eine der Sängerinnen, Gudrun Walther, erzählt von einem Stück, das sie für ein Bochumer Hotel geschrieben haben. Das Tucholsky. „Weil es das einzige musikerfreundliche Hotel ist, das wir kennen: Dort gibt’s Frühstück bis 15 Uhr.“ Der gut gefüllte Platz schmunzelt. Klar. Musiker, Studenten und Sozialpädagogen.

Weiter zur Burgbühne. Drei Minuten Fußweg den Buckel runter. Die zweitgrößte Bühne auf dem Gelände. Schlauchiger, aber trotzdem recht geräumig. Wieder Folk. Hier mit Delorain. Stücke, die man nie gehört hat, aber sofort mitpfeift. Auch hier ist der Platz gut gefüllt.

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Man könnte jetzt stehen bleiben. Tut man aber nicht. Weiter. Über den Platz der Händler. Auch hier gibt es einen kleinen Veranstaltungsort. Weniger Bühne als vielmehr der freundliche Vorschlag: Wenn du irgendetwas zu zeigen hast, dann mach es doch einfach genau hier auf diesen Holzbrettern. Walking Acts. Kleinere Bands. Gaukler. Barden. Menschen, die aussehen, als hätten sie gerade eine Zeitmaschine verlassen. Aber wir sind ja auf dem Weg. Zur Hafenbühne.

Wieder drei Minuten Fußweg. Plötzlich steht da eine junge Orkin und fragt, wo denn hier die Toiletten seien. Man erklärt den Weg. Wild winkend. Mit Händen. Eigentlich so, wie man einem Menschen erklärt, der gerade aus einem anderen Jahrhundert gekommen ist, was überhaupt sanitäre Anlagen sind. Dabei taucht irgendwann die Frage auf, ob es überhaupt weibliche Orks gibt. Gab? Geben sollte? Und man merkt schnell: Es spielt keine Rolle. Dieser mittelalterliche Rummelplatz ist ein Ort der Fantasie. Und wer wäre man denn, wenn man sich erlauben würde, dieser Fantasie Grenzen setzen zu wollen?

Angekommen am Hafen. Der dritten und letzten Hauptbühne. Neben Bands und Kleinkünstlern findet hier über zwei Tage ein ominöser, traditionsreicher Nachwuchswettbewerb statt. Der Goldene Zwerg. Man kann ihn gewinnen. Die Preisträger dürfen im kommenden Jahr auf einer der beiden großen Bühnen spielen. Jetzt stehen dort aber PurPur. Dem Nachwuchs längst entwachsen. Ihr zweistimmiger, sehr präsenter und harmonischer Gesang bewegt sich stilsicher zwischen Mittelalter-Folk, traditionellen Klängen und fantastischen Erzählungen. Der Tod Und Das Mädchen. Wolfskind. Fasziniert lauscht man den Dramen genauso wie dem beschwingten, fast schon witzigen Liedgut. Spielmannsart. Kurz der Gedanke: Vielleicht wäre so ein Glöckchen für die Jacke ja schon auch ganz schön. Oder zwei. Aber ist das dann noch Metal?

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Noch mal Burgbühne. Flock macht Folk mit energischer Gitarre und zwei Flöten. Immer diese Flöten. Dann doch lieber kurz am Konvent vorbei zum Lesezelt. Beides ist etwas weiter entfernt und fordert wieder drei Minuten Weg. Die berühmten 10.000 Schritte am Tag werden übers Wochenende sicherlich spielend erreicht. Der Konvent lädt zu Gesprächsrunden ein. Götter. Awareness. Und sogar ein ökumenischer Gottesdienst steht auf dem Programm. Die Abendsonne steht über dem Gebäude und macht aus dem Ort einen fast schon mystisch-intellektuellen Raum. Ein Raum, in dem man sich unmittelbar fragt, ob man gerade auf einem Mittelalterfestival ist oder versehentlich in eine Tagung geraten ist, bei der man sich für den falschen Bart entschieden hat. Vor dem Konvent finden Workshops statt. Fechtkunst. Dudelsackinstrumentenkunde. Trommeln für Anfänger und Besessene. 30 Meter weiter: das Literaturzelt. Gerade liest Andrea Storm über singende Knochen und verbrannte Pilze. Sie liest schnell. Leise. Fast ein wenig nervös. Rund 40 Zuhörer*innen lauschen. „Es ist immer schön hier in Thüringen“, sagt sie. Leise jemand aus dem Publikum: „Bayern, Andrea. Bayern.“ Leicht errötend lächelt sie. „Ja, ich bin gerade viel unterwegs.“ Böse ist niemand.

Zurück und nach unten. Wieder drei Minuten. Zum neuen Sternenhain. Ein eher kontemplativer Ort. Schön beleuchtet, mitten unter Bäumen, bietet er Raum für alles, was magisch anmutet. Lesung. Cellokonzert. Whiskey. Und merkwürdige, noch bis vor kurzem verbotene Düfte. Auf der Bühne steht Benni Cellini. E‑Cello. Er zaubert damit neben beruhigenden Klängen auch Härteres aus seinem Instrument. In bester Apocalyptica-Manier.

Zeit für die Hauptbühne. 20:45 Uhr. Corvus Corax. Cantus Buranus. Chor. Orchester. Band. Cantus Buranus ist eines der ambitioniertesten und gewaltigsten Crossover-Projekte der Mittelalter-Rock- und Folk-Szene, inszeniert von den „Königen der Spielleute“. Es verbindet die Wucht eines vollen Sinfonieorchesters und Chors mit dem archaischen Klang historischer Instrumente. Bedächtig wird nach Flöten, Dudelsäcken und allem Möglichen gegriffen. Ein mittelalterlicher Soundtrack. Vangelis für Fortgeschrittene. Viel Instrumental. Schwer anmutend. Tragend. Doom-Folk.

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Danach Ad Absurdum. Feuershow auf der Burgwiese. Man kennt’s. Man ist fasziniert. Berührt. Jedes Mal wieder.

Im Anschluss Faun auf der Burgbühne. 25 Jahre Special Show. Lauf Nicht Davon. Das Publikum textsicher. Ein enthusiastisches Tanz. Mit. Mir hört man von einem begeisterten Fan in der vordersten Reihe. Natürlich auch Federkleid. Und Walpurgisnacht. Die Burgwiese ist gut gefüllt. Oliver „SaTyr“ Pade führt behutsam durch die Show. Und irgendwo in diesem Moment stellt sich die Frage, ob sich schon einmal jemand getraut hat, ihm zu sagen, dass er unglaubliche Ähnlichkeit mit Draco Malfoy hat. Sicher, oder?

Kurz noch in den Hafen. Acoustic Revolution. Zu dritt mit Banjo spielen sie Warriors Of The World und Nothing Else Matters. Metal pur also. Auf Akustik. Über das ganze Wochenende wird man beobachten können, dass gerade bei den unbekannteren Acts ein schöner Sammlungseffekt eintritt. Zu Beginn zehn, zwölf Leute vor der Bühne. Zum Ende der Show begeisterte Menschen. Ein prall gefüllter Publikumsraum. So funktioniert Festival.

Samstag

Der nächste Tag dann. Zwischen Lesebühne, Konvent und der interaktiven Lesung „Magische Welten“ mit Stephan Köstler, der einem mit getragener Ehrfurcht erklärt, wie man denn nun so einen magischen Zauberstab „in echt“ baut. Am Vormittag, Frühstück bis 15 Uhr, haben auf der Hafenbühne die drei Nachwuchsbands Conduris, Nathanael und Lautenfeyn um den Goldenen Zwerg gespielt. Lautenfeyn werden später gewinnen. Estampie spielen auf der Schlossbühne. Ob die Technik am teils schwierigen Timing schuld ist? Man weiß es nicht. Noch mehr Menschen als am Freitag. „Vielleicht so um die 7500 heute?“, hört man am unteren Eingang. Neben zauberhaften Menschen in unterschiedlichsten Gewandungen finden sich heute auch einige In-Extremo-Shirts. Darüber geworfene Kutten. Man könnte sagen: Merchandising trifft Mittelalter. Oder auch einfach: Festival-Samstag.

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Comedy am Hafen. Opus Furore. Zwei Typen mit französischem Akzent lassen das Publikum lachen. „Wir wollen Applaus, kein Mitleid“, sagen sie. Ersteres bekommen sie zuhauf. Saor Patrol eine Bühne weiter. Wilder schottischer Dudelsackmetal. Kilt. Verzerrte Gitarre. Allerdings: ohne Glöckchen. Man kann nicht alles haben.

Auf dem Weg zur Lesebühne: tote Menschen. Auf den Beinen: Schattenwelt Südharz. Und plötzlich wird klar, was dieses Festival eigentlich ausmacht. Unterschiedlichste Gruppen, Züge, Gaukler, Komödianten, Musiker und viele weitere Menschen ziehen ganz selbstverständlich in den Festivalalltag ein. Alles mit viel Liebe zum Detail. Und mit amüsierter Ernsthaftigkeit.

Elvira Zweissler mit den „Wortweberinnen“ im Literaturzelt. Sie will keinen Verlag. Hat bereits 49 Bücher geschrieben. Und lebt gerne in ihrem Genre: Wohlfühl-Fantasy.

Auf der Burgwiese dann eine Klopperei. Die Mittelaltervariante von: „Zwei gehen rein, nur einer kommt wieder raus.“ Nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg zu Steve ’n’ Seagulls auf der Schlossbühne. Der Platz ist voll. Bluegrass-Sound. Viel Banjo und absurde finnische Hillbilly-Kostüme. Sie covern. Vom Maiden-Trooper bis zu You Shook Me All Night Long, mit einem kurzen Umweg über Boston und Perfect Stranger. Vielstimmig und fehlerfrei. Und die Jungs tauschen auch gerne mal die Instrumente durch. Unter den Hüten stecken neben rustikalem Charme brillante Musiker. Wer The Reaper noch nie mit zwei Bierflaschen intoniert gehört hat, kann kein glückliches Leben führen. Das ist einfach so.

Fast schon konservativ-spießig mutet da der nächste Act an. Celtica-Pipes Rock! Wieder viel Dudelsack. Viel Rock. Sanfter Metal. Sie haben sich international mittlerweile eine riesige Fangemeinde in der Folk-Rock-, Mittelalter- und Steampunk-Szene erspielt. „Diese Welt ist die einzige, die wir haben. Wir müssen darauf aufpassen“, sagen sie. Stabil. Wie das ganze Festival. Viele Familien mit Kindern sind heute da. Der Spielplatz erfreut sich größter Beliebtheit. Im Hafen spielt die Factoria Session Band zuerst Western. Dann etwas Schottisches. Dudelsäcke und Glöckchen prägen das Wochenende weiter. Das Bühnenlicht blinkt allerdings hier eher lustlos vor sich hin.

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Es folgen In Extremo auf der Hauptbühne. Headliner. Mit lautem, erschreckendem Knall beginnt die pyrolastige 90-Minuten-Show. Sie machen viel richtig. Vom Spielmannsfluch bis hin zu Villeman Og Magnhild sind vor allem die Klassiker zu hören. Der aktuell beurlaubte Dr. Pymonte, für viele das musikalische Herz der Band, fehlt schmerzlich. Michi Rhein macht den Showman. Flirtet mit dem Publikum. Klatschen. Mitsingen. Alle da. Mehr als eine Oktave ist eh nur Angeberei. Dann ein kurzes: „Das darf man ja heute nicht mehr sagen.“ Ganz kurz Alter-Weißer-Mann-Vibes. Liam. Und eine inbrünstige Version von Mein Rasend Herz. Auch das für Puristen eher vermeidbare Sternhagelvoll berührt das Publikum. Die letzten beiden Stücke: Frei Zu Sein und Pikse Palve. In Extremo beweisen, dass es sich wieder einmal gelohnt hat, die Toten zu wecken. Die Verrückten sind schließlich nicht immer in der Stadt.

Sonntag

Schlussendlich Sonntag. Auf dem Weg zum Gelände liegt ein Schnellrestaurant. Während man einen Kaffee bestellt, ist man verwundert, wie sehr Burger der unterschiedlichsten Zusammensetzung bereits im Mittelalter zum Begehr gehörten. Der Laden ist voller Menschen mit Gewandung. Das Wetter ist heute durchwachsen. Es wird immer mal wieder regnen.

Bosparans Fall aus Wangen, die letztjährigen Zwerg-Gewinner, spielen auf der unteren Bühne. Death Metal. Melodischer. Auf der Bühne greifen sie Rollenspielelemente auf, angelehnt an das P&P DSA. Wer mag, kann gerne googeln. Ist aber eigentlich gar nicht nötig. Musikalisch druckvoll und stark. Der Gesang nebst Growls prägnant. Eine Band, die man später sicherlich auf Spotify suchen wird. „Ich hätte mir gewünscht, dass ein Metalmischer an der Technik sitzt und nicht so ein“ (pikierter Tonfall): „Folkmischer“, sagt jemand abschätzig mit ernster Stirnfalte. Man lächelt kurz. Gequält. Irgendjemand meint ja immer irgendwas. Auf die Lippe beißen und weiter lächeln. Und zur Not einfach eine Runde zu den Düften in den Sternenhain.

Festival Mediaval 2026 – Peter Demmer

Gerade die Leistung der Technik, der Helfer, des Orgateams und aller weiteren Beteiligten an diesem Wochenende muss Beachtung finden. 130 Ehrenamtliche. 27 Menschen im Kernteam. Alles angeleitet vom „Admiral“ Ulf Schertel und der bezaubernden Kassandra Schertel. Alleine das Awareness-Team, das präventiv wirkt und bereits das dritte Jahr in Aktion tritt, zählt zwölf Personen. Vom Krankenpfleger bis hin zur Sozialpädagogin. „Dass wir ganz viel Wert darauf legen, dass wir darum bemüht sind, dass wirklich alle hier eine gute Zeit und einen sicheren Raum spüren, macht das Festival für uns aus.“

Mehr Regen. Egal. Vera Lux auf der Hauptbühne. Sängerin Inara zentral auf der Bühne. Felix Kaldun mal mit Drehleier, mal mit Dudelsack. Vielleicht auch mit Glöckchen. Ronja geigt, als gälte es, Winde und Stürme zu bezwingen. Die Nürnberger Band zwischen Supernova, Zeit und Lauf. „Wir brauchen Erinnerungskultur. Wir müssen uns bewusst machen, was Faschismus macht. Vor allem seit den Wahlen letzten Sonntag“, meint Felix. Viel Applaus. Trotz Regen wird der Platz enger. Es braucht keine Glaskugel, um vorherzusagen, dass Vera Lux eine der Bands sein werden, von denen man morgen sprechen wird. Und übermorgen. Und überübermorgen. Wer die Band nicht kennt, sollte sich den 03.10. vormerken. Aurora Fest in Nürnberg. Vera Lux headlinen. Man kann später nicht sagen, man habe es nicht gewusst.

Mr. Hurley Und Die Pulveraffen und Subway To Sally, letztere mit einem Albumkonzert von Nord-Nord-Ost, werden das Festival am Abend tanzend im Regen beenden.

Mehr als 20.000 Menschen hat man über die drei Festivaltage auf dem Goldberg gezählt. Gewandete. Metaller. Folktänzer. Kinder. Trans-Menschen. Senioren. Mönche. Autoren. Queere Personen. Und viele, viele mehr. Genau hier verschwimmen jegliche Genre- und Zugehörigkeitsgrenzen.

Das achtzehnte Festival Mediaval steckt bereits in der konkreten Planung. Unter anderem werden vom 10. bis 12. September 2027 Versengold, Feuerschwanz, Schandmaul, Fiddler’s Green und Berlinski Beat in Selb zu sehen sein. 1.500 Early-Bird-Tickets konnten bereits am Festivalsamstag vor Ort verkauft werden. Und dann ist es irgendwann vorbei.

Auf dem Weg zum Ausgang: ein Walking Act. Drei Musiker. Gitarre. Cajón. Gesang. Herr Manellig. Ja. Das hatte noch gefehlt. Die drei gekauften Glöckchen klingeln in der Tasche. Und plötzlich ist die Frage wieder da. „Freunde, ist das noch Metal?“ Keine Ahnung. Scheißegal. Schön war’s.