Quelle: All Noir

King Ultramega: veröffentlichen neue Single „Birth Ritual“ feat. Matt Cameron, Lzzy Hale, Joe Hottinger & Mark Menghi – eine kraftvolle Hommage an Chris Cornell

King Ultramega, das All-Star-Tribute-Projekt zu Ehren der Musik und des Vermächtnisses von Chris Cornell, meldet sich mit seiner neuen Single Birth Ritual zurück. Der Song ist eine Neuinterpretation des Soundgarden-Klassikers, der ursprünglich auf dem legendären Soundtrack des Films Singles erschien. Die Veröffentlichung erfolgte einen Tag nach dem, was Cornells 58. Geburtstag gewesen wäre, und fiel zudem in die anhaltenden Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum von Singles. Damit erhält ein Song, der untrennbar mit dem Film, seinem prägenden Soundtrack und dem von Cornell mitgeformten Seattle-Sound verbunden ist, eine zusätzliche Bedeutungsebene.

Für die neue Version haben sich Matt Cameron, legendärer Soundgarden-Schlagzeuger sowie Co-Autor und Drummer der Originalaufnahme, Mark Menghi (Bass & Produktion) sowie Lzzy Hale (Gesang) und Joe Hottinger (Gitarre) von Halestorm zusammengefunden. Das Ergebnis ist eine Hommage, die die rohe Kraft des Originals bewahrt und zugleich einem der explosivsten Songs in Chris Cornells Katalog neue Energie verleiht.

Für Mark Menghi ist King Ultramega inzwischen weit mehr als nur ein Cover-Projekt.

King Ultramega ist mehr geworden als ein Cover-Projekt; es fühlt sich wie eine lebendige Hommage an Chris Cornells gesamten kreativen Geist an“, sagt Menghi. „Wenn man sich die bisherigen Veröffentlichungen von King Ultramega ansieht, decken wir alle Phasen von Chris‚ Karriere ab – verschiedene Alben, Bands und Solo-Veröffentlichungen –, wobei wir nie mehr als einen Song pro Veröffentlichung auswählen. Birth Ritual erschien ursprünglich auf dem legendären Singles-Soundtrack und war schon immer einer meiner liebsten Soundgarden-Songs. Mir war es wichtig, einem großartigen Film – in dem Chris bekanntlich einen Cameo-Auftritt hat – sowie einem Soundtrack Tribut zu zollen, der diese ganze Ära perfekt eingefangen hat. Ich besitze sogar noch meine originale VHS-Kassette des Films! Selbst das Artwork dieser Veröffentlichung ist eine direkte Anspielung auf die fiktive Band Citizen Dick aus dem Film.“

Für Menghi war Camerons Beteiligung an Birth Ritual unverzichtbar: Matt mit ins Boot zu holen, war essenziell“, fährt Menghi fort. „Denjenigen dabeizuhaben, der diese Zeit tatsächlich erlebt hat – und der im Film selbst hinter dem Schlagzeug sitzt und die Originalversion dieses Songs live spielt -, verleiht unserer Version eine unverkennbare Authentizität. Mit Matt am Schlagzeug gemeinsam die Rhythmussektion zu bilden, war ein absoluter Traum. Und diese Basis dann mit der enormen Kraft von Lzzy und Joe zu kombinieren, hat den Song in völlig neue Sphären gehoben. Lzzy transportiert diese raue Cornell-Stimmgewalt auf beeindruckende Weise, und Joes Gitarrenarbeit ist schlicht atemberaubend. Gemeinsam haben wir der Geschichte, wie ich finde, die Ehre erwiesen und gleichzeitig neue Energie eingebracht.“

Birth Ritual ist außerdem bereits das zweite Mal, dass ein Mitglied von Soundgarden gemeinsam mit King Ultramega aufnimmt. Zuvor war Kim Thayil auf The Day I Tried To Live zu hören.

„Ich fühle mich geehrt, bin unglaublich dankbar und es wirkt immer noch völlig surreal“, sagt Menghi. Matt bei Birth Ritual und Kim Thayil an der Gitarre bei The Day I Tried To Live, für mich schließt sich damit ein Kreis. Soundgarden gehört seit meiner frühen Jugend zu meiner kreativen DNA. Dass ausgerechnet die Architekten dieses prägenden Seattle-Sounds das unterstützen, was wir tun, indem sie mit uns gemeinsam diese Songs neu aufnehmen, ist einfach verrückt. Ich bin einfach unglaublich dankbar für diese Gelegenheit.“

Für Lzzy Hale ging es nie darum, Chris Cornell zu imitieren, sondern seinem Werk mit Respekt zu begegnen. Auch Joe Hottinger näherte sich den Gitarrenparts mit einer Mischung aus Ehrfurcht und persönlicher Handschrift. Für Matt Cameron war die Rückkehr zu Birth Ritual im Rahmen dieser Hommage sowohl emotional als auch musikalisch besonders.

Auch wenn Birth Ritual nie zu den größten Radiohits von Soundgarden gehörte, zeigt die Version von King Ultramega, warum der Song bis heute unverzichtbar ist: Er verkörpert jene ungefilterte Kraft, Komplexität und Originalität, die Chris Cornell und Soundgarden so einzigartig gemacht haben. Matt Cameron hofft zudem, dass die neue Aufnahme Hörerinnen und Hörer tiefer in den Soundgarden-Katalog führt. Für Lzzy Hale liegt die bleibende Kraft von Chris Cornells Werk vor allem in seiner Ehrlichkeit. Joe Hottinger ergänzt, dass Birth Ritual ein wichtiger Baustein der Soundgarden-Identität und ein eindrucksvolles Beispiel für Chris Cornells Bedeutung im Heavy Rock ist.

Mit Birth Ritual liefern King Ultramega zugleich eine Hommage und eine Wiederbelebung: eine Verneigung vor Chris Cornells kreativem Schaffen, ein Gruß an den kulturellen Meilenstein Singles und die Erinnerung daran, dass die Musik von Soundgarden auch Jahrzehnte später nichts von ihrer Kraft, Tiefe und Gefährlichkeit verloren hat.

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