Unverkalt haben schon immer die subtile Balance des Post-Metal ausgelotet. Jetzt stürzen sie sich in die tiefste Dunkelheit. Ihr kommendes drittes Album, das erste seit ihrem Wechsel zu Season Of Mist, dringt zu den dunkelsten Ursprüngen der Menschheit vor. Héréditaire lüftet den Schleier über unserer verfluchten Existenz. Was dabei zum Vorschein kommt, ist das härteste und zugleich gefühlvollste Werk der Band.
“Our aim has always been to blend softer, more romantic elements with extreme chaos. With Héréditaire, that time has come”, sagt Unverkalts Gitarrist und Hauptkomponist Themis Ioannou. “This album is a lament for what is far older than our very existence. It speaks of what seeps through generations, searching for an answer to one pervasive question: What do we carry that was never ours?”
Zum Aufbruch in die Dunkelheit veröffentlichen Unverkalt ihr eindringliches Video zur bewegenden ersten Singleauskopplung aus Héréditaire. Obwohl es langsam beginnt, entfaltet sich der Album-Opener Die Auslöschung aus dem umgebenden Nebel und ist der erste Song der Band, der Dimitra Kalavrezous himmlischen Klargesang mit höllisch rauen Vocals kombiniert.
Seht euch das Video zu Die Auslöschung auf dem YouTube-Kanal von Season Of Mist an:
Das Video zu Die Auslöschung wurde von Themis Ioannou im Rawbite Studio gedreht.
„Die Auslöschung is both bleak and immersive“, sagt Kalavrezou. „Carved in blackened textures and hypnotic pacing, the song channels both personal and collective collapse, setting the tone for what is to come.“
Héréditaire – Trackliste:
- Die Auslöschung
- Oath Ov Prometheus
- Ænæ Lithi
- A Lullaby For The Descent
- Penumbrian Lament
- Introjects
- I, The Deceit (feat. Sakis Tolis)
- Death Is Forever
- Maladie De L’Esprit
Héréditaire erscheint am 27. Februar 2026 über Season Of Mist.
FFO: Julie Christmas, Cult Of Luna, Myrkur, Sylvaine
Zusammengestellung: Themis Ioannou
Text: Dimitra Kalavrezou & Eli Mavrychev
Text für I, The Deceit: Dimitra Kalavrezou & Joscha Hoyer
Aufnahme & Tontechnik: Unverkalt
Schlagzeugaufnahmen & Tontechnik: Christian Eggers, Noir Surge Sound, Berlin
Cover-Artwork: Themis Ioannou
Produktion: Themis Ioannou
Gesangsproduktion: Dimitra Kalavrezou & Eli Mavrychev
Mixing: Joshua Barber
Mastering: Lasse Lammert, LSD Studios, Lübeck
Gastmusiker:
Sakis Tolis — Gesang auf I, The Deceit
Verfügbare Formate:
- CD Digipak
- 2×12” Vinyl Gatefold (Black)
- 2×12” Vinyl Gatefold (Gold w/ Black Splatters)
Héréditaire wirkt wie eine Kamera, die scharfstellt. Doch obwohl die Szenerie gestochen scharf dargestellt ist, ist sie düster. Unter einer schwelenden Basslinie steigen Riffs wie Rauch aus frisch verstreuter Asche auf. “When did this darkness fall?”, singt Kalavrezou, als versuche er, aus den schattenhaften Trümmern zu klettern. Auf früheren Alben ließ sich Unverkalt von französischer Malerei und europäischem Film noir inspirieren, doch Héréditaire reißt den Samtvorhang beiseite und enthüllt einen Schleier. Die Auslöschung beginnt, die geschwärzten Schichten traumatischer Erinnerungen abzutragen, die uns wie eine Krankheit vererbt werden. “He said enter the wide gate and walk the easy path to destruction.” Als die hämmernden Drums einem feurigen Strom von Blastbeats weichen, bricht Kalavrezou in einen so durchdringenden Schrei aus, dass er in unserer gesamten gemeinsamen Geschichte zu spüren ist.
„I enjoy discovering new, unique and compelling music in today’s overwhelming world of information, and I believe I truly succeeded with Unverkalt“, sagt and Rotting Christ-Frontman Sakis Tolis, der auf dem monumentalen Track I, The Deceit von Héréditaire zu hören ist. „This is an exceptional piece of art, worth every minute of listening.“
Seit Unverkalts Aufstieg aus dem Underground balanciert die deutsch-griechische Post-Metal-Band grenzenlose Atmosphäre mit erdrückender Schwere. Ihr drittes Album, das erste seit ihrem Vertrag mit Season Of Mist, führt diesen Weg nicht fort, sondern taucht ein in die Dunkelheit, die schon immer darunter lauerte. Héréditaire lüftet den Schleier unserer verfluchten Existenz. Was zum Vorschein kommt, ist Unverkalts härtestes und zugleich gefühlvollstes Werk. Mehr Informationen zu Unverkalt findet ihr hier.
Unverkalt online:
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