Eventname: Exofest
Bands: Warfield, House Of Treason, Ymnky, Frozen Winds, Zivanished
Ort: Downtown Live, Nicosia
Datum: 06.06.2026
Kosten: 35;- Euro
Genre: Heavy Metal, Metalcore, Black Metal, Punk-Metal, Thrash Metal
Besucher: ca. 300
Veranstalter: EXW Festival
Link: https://www.instagram.com/exwmusicfestival/?hl=de
Das Exofest findet dieses Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte nicht unter freiem Himmel statt. Ein kleiner Widerspruch, denn Exo beziehungsweise Exo Fest wird eigentlich Exw Fest geschrieben – das griechische Wort „Έξω“ bedeutet schließlich „draußen“. Die beiden ersten Ausgaben fanden noch im Park von Lympia statt. Doch Ärger mit Anwohnern und die immer größer werdenden finanziellen und organisatorischen Herausforderungen sorgten
dafür, dass das Festival diesmal ins Innere verlegt wurde. Neues Zuhause ist das Downtown Live in Nicosia, das sich längst als eine der wichtigsten Adressen für Heavy-Metal-Konzerte auf Zypern etabliert hat. Hier geben sich regelmäßig lokale wie internationale Bands die Klinke in die Hand. Organisiert wird das Festival von den Jungs von Zivanished, die an diesem Abend gleichzeitig ihre neue EP präsentieren. Als Headliner reist mit Warfield eine der
spannendsten jungen Thrash-Metal-Bands Deutschlands aus Kaiserslautern an. Den Anfang machen House Of Treason, Ymnk und Frozen Winds.

House Of Treason habe ich bereits letztes Jahr im Savino live gesehen. Damals konnten sie mich, ehrlich gesagt, nicht wirklich überzeugen. Diesmal sieht die Sache deutlich anders aus. Die Band bewegt sich irgendwo zwischen klassischem Heavy Metal, symphonischen Elementen und epischen Arrangements. Immer wieder wechselt der Gitarrist ans Keyboard, ruhige Passagen treffen auf hymnische Momente. Man merkt, dass hinter der Musik ein Konzept steckt. Noch ist nicht alles hundertprozentig ausgereift, doch House Of Treason wirken deutlich gefestigter als noch vor einem Jahr. Die Band scheint ihren eigenen Weg langsam zu finden. Am Schlagzeug sitzt Raphaela. Wer regelmäßig Konzerte auf der Insel besucht, begegnet der jungen, talentierten Schlagzeugerin ohnehin ständig irgendwo auf oder neben einer Bühne. Frontmann Nurius trägt ein recht ungewöhnliches Setup mit einem großen, festmontierten Mikrofon direkt vor sich. Optisch wirkt das zunächst etwas seltsam, doch nach wenigen Minuten hat man sich daran gewöhnt – und er offensichtlich auch. Auch der Rest der Band trägt seinen Teil dazu bei, dass der Auftritt funktioniert. Bassist Stefanos überzeugt mit einer starken Bühnenpräsenz und sorgt dafür, dass die Songs auch visuell an Gewicht gewinnen. Gitarrist Michalis übernimmt dabei eine Doppelrolle und wechselt immer wieder zwischen Gitarre und Keyboard, hält sich dabei aber meist eher im Hintergrund. Gerade dadurch entsteht ein ausgewogenes Gesamtbild. Zwar steht Frontmann Nurius naturgemäß im Mittelpunkt des Geschehens, doch House Of Treason wirken nie wie ein Soloprojekt mit Begleitmusikern. Stattdessen präsentiert sich die Band als geschlossene Einheit, deren Mitglieder sichtbar gut miteinander harmonieren. Hier und da wirken manche Abläufe noch etwas unsicher, doch genau das unterstreicht, dass sich die Band noch in ihrer Entwicklung befindet. Noch auffälliger ist jedoch der Drang nach vorne. House Of Treason wirken hungrig, motiviert und bereit, an sich zu arbeiten. Man spürt den Wunsch, sich weiterzuentwickeln, neue Ideen auszuprobieren und als Musiker gemeinsam zu wachsen. Noch ist nicht alles perfekt, doch genau diese Mischung aus Ehrgeiz, Leidenschaft und Entwicklungspotenzial macht den Auftritt deutlich interessanter als noch vor einem Jahr. Ein solider Opener und ein deutlich stärkerer Auftritt als noch im vergangenen Jahr.

Ymnky gehören mittlerweile zu den festen Größen der zyprischen Szene. Die Band besteht aus russischen Musikern, die auf verschiedenen Orten der Insel verteilt leben, und widmet sich modernem Metalcore. Mit Metalcore bin ich bisher nie so richtig warm geworden. Vielleicht habe ich mich auch einfach zu wenig damit beschäftigt. Mir kommt das Genre oft wie ein Produkt unserer Zeit vor: Alles wird immer stärker aufgespalten, vermischt und neu zusammengesetzt. Wo früher klare Grenzen zwischen den Stilen waren, treffen heute Pop-Melodien auf Breakdowns, elektronische Spielereien auf brutale Riffs und gefühlt fünf verschiedene Genres auf einen einzigen Song. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden. Musik war schließlich schon immer ein Spiegel ihrer Zeit. Aber genug Philosophie. Zurück zu Ymnky. Tatsächlich waren Ymnky eine der ersten Bands dieses Genres, die ich live erlebt habe. Und sie haben mich komplett erwischt. Die Mischung aus eingängigen Melodien, modernen Arrangements und brachialen Ausbrüchen funktioniert hervorragend. Sänger und Gitarrist Max übernimmt die melodischen Passagen, während Bühnenwirbelwind Dima für die aggressiven Vocals zuständig ist. Manchmal fühlt man sich fast an eine Boyband erinnert – allerdings nur für wenige Sekunden, bevor Dima wieder alles niederreißt. Die Band wirkt locker, sympathisch und absolut souverän. Die Aufforderungen zum Moshpit werden vom Publikum dankbar angenommen, vor der Bühne wird gesprungen, geschoben und gefeiert. Doch nicht nur Max und Dima sorgen für Bewegung. Die Energie zieht sich durch die gesamte Band. Während die beiden Frontmänner unermüdlich über die Bühne preschen, ist auch Bassist Alex ständig in Bewegung und hüpft selbst im Hintergrund durch die Gegend. Selbst Schlagzeuger Greg bleibt nicht einfach hinter seinem Kit sitzen. Immer wieder steht er auf seinem Drumhocker, die Sticks in den Händen, und feuert die Menge zusätzlich an. Genau das macht Ymnky derzeit so überzeugend. Die Band verlässt sich nicht auf einzelne Akteure, sondern funktioniert als geschlossenes Gesamtpaket. Musik, Bühnenpräsenz und Spielfreude greifen perfekt ineinander und erzeugen eine Dynamik, der man sich nur schwer entziehen kann. Selbst die große Bühne wirkt dadurch nie leer – im Gegenteil: Ymnky füllen sie mühelos mit Leben und Energie. Ymnky liefern eigentlich immer ab. Ich habe sie inzwischen mehrfach gesehen und sie schaffen es jedes Mal, ihre Energie direkt ins Publikum zu übertragen. Irgendwie crazy. Irgendwie cool.

Danach wird es schwarz. Frozen Winds gehören zu den wenigen Black-Metal-Bands der Insel. Vielleicht sogar zur einzigen. Allein das ist bemerkenswert, denn Black Metal erwartet man auf einer sonnenverwöhnten Mittelmeerinsel eher weniger. Kurzfristig fällt der eigentliche Schlagzeuger Panagiotis aus, weshalb Hugo von Nervstrike einspringt. Die Bühne wurde authentisch dekoriert. Ein schwarzer, mit Tuch verhüllter Altar voller Schädel und Knochen dominiert den Bühnenrand. Davor steht ein vergoldeter orthodoxer Kerzenständer, wie man ihn aus den Kirchen der Insel kennt. Die Kerzen brennen bereits, bevor die Band überhaupt die Bühne betritt. Gitarrist Adonis und Bassist Stelios erscheinen mit Corpsepaint. Dann kommt die Sängerin Sophia auf die Bühne, erst noch verhüllt in einer Kutte mit Kapuze, und eröffnet den Auftritt mit einer Art Ritual, begleitet von düsteren Klangflächen und atmosphärischen Sounds. Und dann bricht das Gewitter los. Sophia wirft die Kutte ab und zeigt ebenfalls ihr Corpsepaint. Sofort verwandelt sich die Bühne in das, was man von einer Black-Metal-Band erwartet: kalte Riffs, rasende Drums, peitschende Tremolo-Läufe und eine dichte, dunkle Atmosphäre. Die Musiker bleiben dabei ganz in ihrer Rolle. Keine großen Ansagen, keine Spielchen mit dem Publikum. Stattdessen konzentriert sich die Band voll auf die Musik und die Inszenierung. Im Mittelpunkt steht Sophia, die die Songs mit einer Mischung aus Wut, Theatralik und fast schon ritueller Intensität vorträgt. Vielleicht fehlt hier und da noch die letzte Konsequenz, mit der etablierte Genregrößen ihre Ideen auf den Punkt bringen. Gleichzeitig macht genau das einen Teil des Reizes aus: Frozen Winds wirken hungrig, engagiert und voller Ideen. Frozen Winds wissen genau, wie dieses Genre funktionieren muss – und vor allem merkt man, dass sie jede einzelne Note auch wirklich fühlen.

Anschließend muss ich kurz verschwinden, denn ein Interview mit Warfield steht auf dem Programm, welches ihr später hier im Magazin finden werdet. Als ich zurückkomme, sind Zivanished bereits mitten im Set – und das Downtown kocht. Spätestens jetzt wird klar, worauf ein großer Teil des Publikums den ganzen Abend gewartet hat. Zivanished zünden eine Punk-Metal-Hardcore-Thrash-Granate nach der anderen. Frontmann Louis treibt die Menge unermüdlich an, sein Bruder Constantinos hämmert mal punkig, mal blastbeatlastig auf das Schlagzeug ein und Bassist Miguel pflügt mit seiner schneeweißen Mähne quer über die Bühne. Vor der Bühne herrscht Ausnahmezustand. Die Fans singen jede Zeile mit, tanzen, springen und feiern jede einzelne Nummer. Passend zum Heimspiel feiert die Band an diesem Abend auch die Veröffentlichung ihrer neuen EP. Inhaltlich bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen schrägem Humor, Gesellschaftssatire und kompletter Grenzüberschreitung. Die Themen reichen von Horror-Comedy über alte zyprische Gedichte bis hin zu Geschichten über Klöster, Lagerfeuer und allerlei Körperteile. Allein der Titel der EP, übersetzt etwa als 100% Pure Cypriot Cock, dürfte bereits verdeutlichen, dass sich die Band einen Dreck um politische Korrektheit schert. Auch die Bühnenprojektionen machen unmissverständlich klar, wohin die Reise geht. Entweder prangt das Cover der neuen EP im Hintergrund – inklusive eines muskelbepackten Esels mit bemerkenswerter anatomischer Ausstattung – oder ein Esel vergnügt sich mit einem orthodoxen Priester. Dazu kommt eine aufwendige Show.

Tänzerin Stalia Nicolaou wirbelt mit einem brennenden Schwert über die Bühne, Gastmusiker erscheinen im Minutentakt, und irgendwann taucht plötzlich eine Ganzkopfmaske auf, die ich zunächst für ein Pferd hielt. Nach Nachfrage stellte sich heraus, dass es eigentlich ein Hund sein soll. Der Song heißt passenderweise Demon Dog. Die Band gibt allerdings selbst zu, dass die Maske eher wie ein Pferd aussieht. Unterstützt wird Zivanished unter anderem von Gitarrist Mike von Stormcast, Sänger Mahairas von Sonik Death Monkey (R.I.P.) sowie Sophia von Frozen Winds. Besonders spannend bleibt dabei die musikalische Seite. Immer wieder taucht die traditionelle Bouzouki auf und verleiht den Songs einen unverkennbar mediterranen Charakter. Diese regionalen Einflüsse sind ständig präsent, werden aber gleichzeitig unter Schichten aus Punk, Thrash, Hardcore und Blastbeats begraben. Gerade daraus entsteht der ganz eigene Sound der Band. Das klingt nicht nach Kalifornien, nicht nach Schweden und auch nicht nach Deutschland. Das klingt nach Zypern. Die Halle singt, tanzt und feiert. Zivanished liefern nicht einfach ein Konzert. Sie liefern ein Ereignis. Es ist fast unmöglich, sich dieser Energie zu entziehen. Und ich verstehe inzwischen sehr gut, warum die Band auf der Insel Kultstatus genießt. Es ist diese ungefilterte, rotzige Punk-Attitüde, die hier auf eine Generation trifft, die nach Ventilen sucht. Irgendetwas an dieser Band erinnert mich an Zeiten, in denen Musik noch weniger berechenbar wirkte und neue Bands plötzlich wie eine kleine Explosion in die Szene einschlugen. Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Aber voller Leben. Der Name der Band ist dabei Programm. Zivanished leitet sich von Zivania ab, dem wohl bekanntesten Schnaps Zyperns. Am ehesten lässt er sich mit Grappa vergleichen – wobei das die Sache nicht ganz trifft. Zivania wirkt zunächst deutlich zahmer. Weniger scharf, weniger aggressiv. Fast freundlich. Der Fehler liegt darin, ihm zu glauben. Denn kaum ein traditionelles Essen kommt ohne ihn aus. Meist steht die Flasche schon auf dem Tisch, bevor überhaupt der erste Gang serviert wird. Und wer schon einmal mit Zyprioten essen war, weiß: Wenn man glaubt, satt zu sein, geht es erst richtig los. Noch mehr Fleisch. Noch mehr Brot. Noch mehr Beilagen. Noch mehr von allem. Und währenddessen wird immer wieder nachgeschenkt. Noch ein Zivania. Und noch einer. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man nicht mehr genau weiß, wann das eigentlich passiert ist. Bis man irgendwann nicht mehr betrunken ist. Sondern Zivanished.

Leider wiederholt sich anschließend ein bekanntes Muster, das man auf vielen kleineren Festivals beobachten kann: Nach dem Auftritt der lokalen Helden leert sich die Halle überraschend schnell. Gefühlt verschwindet beinahe die Hälfte des Publikums. Für Warfield ist das jedoch kein Grund, auch nur einen Gang zurückzuschalten. Ganz im Gegenteil. Was die Pfälzer anschließend auf die Bühne bringen, ist ein herausragendes Thrash-Metal-Gewitter alter Schule. Rasiermesserscharfe Riffs, gnadenlose Präzision und eine Energie, die selbst die hintersten Reihen erreicht. Die ersten Zuschauer vor der Bühne gehen sofort steil, es wird gebangt, gejubelt und jede Gelegenheit genutzt, die Fäuste in die Luft zu reißen. Wer geblieben ist, bekommt eine Lehrstunde in Sachen modernen Old-School-Thrash. Dabei wirkt die sehr große Bühne auf den ersten Blick fast etwas leer. Nur zwei Musiker stehen vorne, doch davon ist nach wenigen Sekunden nichts mehr zu spüren. Mit ihrer Energie füllen sie den Raum mühelos und wirken wie eine deutlich größere Besetzung. Jeder verfügbare Quadratmeter wird genutzt, jede Bewegung scheint von der Musik angetrieben zu werden. Wer die Band nur auf der Bühne erlebt, dürfte kaum vermuten, dass kurz zuvor drei entspannte, freundliche und reflektierte Musiker beim Interview vor mir saßen. Während der Songs dominiert zunächst eine ganz andere Seite. Die Energie, die Warfield auf die Bühne bringen, wirkt nahezu unerschöpflich. Doch spätestens bei den Ansagen zwischen den Stücken blitzt immer wieder der sympathische und positive Charakter der Musiker durch. Sobald die ersten Songs einsetzen, übernimmt Frontmann Johannes die Rolle des Antreibers. Mit aggressiver Präsenz peitscht er die Songs nach vorne und gibt permanent Vollgas. Neben ihm arbeitet Gitarrist Dominik wie eine menschliche Riffmaschine, bangt ununterbrochen und feuert ein Riff nach dem anderen ins Publikum. Dahinter sorgt Schlagzeuger Matthias dafür, dass die gesamte Maschine niemals ins Stocken gerät. Keine Verschnaufpause, keine unnötigen Spielereien – einfach Vollgas von der ersten bis zur letzten Minute. Genau das macht Warfield derzeit so interessant. Man hört die Leidenschaft für klassischen Thrash Metal nicht nur in ihrer Musik – man sieht sie in jeder Bewegung auf der Bühne. Hier steht keine Band, die einfach nur Songs herunterspielt. Hier stehen Musiker, die diese Musik leben.

Auch die verbliebenen Festivalbesucher lassen sich von der späten Stunde nicht bremsen. Wer nach dem Auftritt von Zivanished geblieben ist, wird belohnt. Vor der Bühne wird weiter gebangt, Fäuste fliegen durch die Luft und die Energie reißt bis zum letzten Song nicht ab. Mit einer Coverversion von Under The Guillotine von Kreator setzen Warfield schließlich noch einen zusätzlichen Höhepunkt. Falls jemand geglaubt haben sollte, die Band würde zum Ende hin einen Gang zurückschalten, wird eines Besseren belehrt. Der Klassiker rast gefühlt mit dreifacher Geschwindigkeit durch den Saal und mobilisiert die letzten Energiereserven im Publikum. Doch damit ist der Abend für die Band noch nicht vorbei. Wenig später stehen Johannes, Dominik und Matthias am Merchstand, plaudern mit den Fans, unterschreiben Platten und nehmen sich Zeit für Erinnerungsfotos. Überall sieht man zufriedene Gesichter. Ein besseres Zeichen für einen gelungenen Auftritt gibt es kaum.
Danach geht es für die meisten Besucher entweder in die nächste Bar oder nach Hause. Für Warfield wartet zunächst das Hotel, bevor die Band noch einen Tag in der geteilten Hauptstadt verbringen kann. Und wer schon einmal auf Zypern war, weiß: Wahrscheinlich wird dabei nicht nur die Stadt erkundet, sondern auch die lokale Küche ausgiebig getestet. Bevor es zurück nach Deutschland und weiter auf die sommerliche Festivaltour geht. Dabei hat die Band schon jetzt erstaunliche Spuren auf der Landkarte hinterlassen. Von Miami über Bahrain bis nach Zypern führt die Reise eines Trios, das erst am Anfang seiner Entwicklung steht. Betrachtet man die Energie, die Leidenschaft und die Qualität, die Warfield derzeit auf die Bühne bringen, wirkt das allerdings eher wie der Anfang einer umfassenden Reise auf der globalen Weltkarte und den Bühnen unzähliger Länder. Auch das Exofest bestätigt einmal mehr, warum es einen festen Platz im zyprischen Festival-Kalender hat. Die Veranstaltung bringt lokale Größen, junge Bands und internationale Gäste zusammen und schafft dabei genau die familiäre Atmosphäre, die vielen großen Festivals längst verloren gegangen ist. Zwischen Zivanished, kaltem Bier, alten Freunden und einem Thrash-Metal-Wrecking-Ball namens Warfield entsteht ein Festivaltag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nicht die Größe macht ein Festival besonders, sondern die Leidenschaft der Menschen, die es mit Leben füllen. Davon gab es beim Exofest 2026 mehr als genug.





































