Die genreübergreifenden Pioniere des Instrumental-Rock, Polyphia, haben ihr fünftes Studioalbum Be Not Afraid angekündigt, das am 23.10.2026 bei Rise Records erscheinen wird.
Gleichzeitig veröffentlichte die Band auch ihre neue Single aus dem Album Power In The Blood zusammen mit einem dazugehörigen Musikvideo. Das Video wurde in Rio de Janeiro, Brasilien, gedreht und zeigt die Band vor der prunkvollen, mit Blattgold verzierten Barockkulisse der São Francisco da Penitência. Die eindrucksvollen Bilder, unter der Regie von Caleb Young, legen den Grundstein für das, was vom neuen Album zu erwarten ist.
In den Jahren 2024 und 2025 arbeiteten Polyphia an verschiedenen Orten in Miami, Los Angeles und Dallas gemeinsam mit dem Co-Produzenten RJ Pasin und dem Gitarrenvirtuosen Spiro Dussias. Gitarrist Tim Henson verfolgte bei der Komposition einen anderen Ansatz: Zunächst sang er die Melodielinien laut vor und setzte sie dann auf der Gitarre um – ein Prozess, der die gesamte Band dazu anregte, in Echtzeit auf den Ideen der anderen aufzubauen.
„Wir können physisch gesehen nicht zweimal dasselbe Album aufnehmen“, sagt Gitarrist Scott LePage. „Wir haben das Verlangen, uns weiterzuentwickeln. Es hat auch so viel Spaß gemacht, dieses Album gemeinsam zu schreiben – bei den Songwriting-Sessions für frühere Polyphia-Alben haben wir normalerweise zuerst getrennt voneinander Ideen gesammelt und sie erst danach einander vorgestellt. Bei Be Not Afraid haben wir daher einen anderen Ansatz gewählt und die Sessions als Gelegenheit genutzt, zunächst gemeinsam mit allen im Raum zu kreieren, bevor wir uns demseparaten Songwriting zugewandt haben. Es war ein viel gemeinschaftlicherer Ansatz, der dazu führte, dass wir so viel Spaß bei der Produktion hatten, dass der Spaß selbst zu dem Zauber wurde, den wir eingefangen haben.“ Als das Album fertig war, hatten sie einen Punkt erreicht, an dem sie alle Erwartungen daran, was als Nächstes passieren würde, loslassen und einfach genießen konnten, was sie gemeinsam geschaffen hatten.

„Anstatt bei Be Not Afraid auf Breite zu setzen, sind wir so tief wie möglich in die Materie eingetaucht“, erzählt Henson. „Es gibt so viele Ebenen, die es zu entdecken gilt. Jedes Mal, wenn man sich das Album anhört, entdeckt man etwas Neues. Thematisch ist es mit Abstand das bedeutungsvollste Album, das wir je aufgenommen haben.“
Be Not Afraid verwebt ein dreidimensionales Klangspektrum aus jenseitigem Metal, zukunftsweisendem Prog und pulsierendem House, das durch sorgfältig ausgewählte Samples, einfallsreiche Beat-Kompositionen und die Gitarrenkunst, für die Tim und Scott nach wie vor bekannt sind, nahtlos miteinander verbunden wird. Diesmal beschwört das instrumentale Wechselspiel die Polarität der äußersten Extreme herauf: Gut und Böse. Henson sagt: „Das Album führt einen durch die Extreme zweier unterschiedlicher Welten bzw. Stimmungen: Die eine ist sehr erhebend und triumphierend, die andere ist gruselig und furchterregend. Es gibt Momente auf der Platte, die mir beim Anhören wirklich Angst machen.“
„Während der Arbeit an diesem Album sind wir in einige ziemlich dunkle Kaninchenlöcher geraten. Wir stießen immer wieder auf Dinge, die so verdorben waren, dass sie wahnsinnig klangen, wenn man sie laut aussprach. Dann tauchten einige genau der Dinge, über die wir gesprochen hatten, in Dokumenten auf, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Wenn man so etwas liest, fühlt man sich angewidert, entmutigt und völlig machtlos. Be Not Afraid ist unsere Antwort darauf. Anstatt uns von der Hässlichkeit der Welt lähmen zu lassen, haben wir alles gegeben, um etwas Schönes zu schaffen. Wir hatten keine Angst davor, ob etwas zu anders war oder ob die Leute es verstehen würden. Wir sind einfach dem gefolgt, was uns begeistert hat, und haben das geschaffen, was meiner Meinung nach unser bisher bestes Album ist.“, erklärt Henson.
Anfang dieses Jahres gaben Polyphia mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single seit über vier Jahren, Can You Feel It, einen Vorgeschmack auf ihr neues Kapitel. Mit einer Mischung aus Metal und Dance-Musik, die die Band auf eine noch nie dagewesene Weise an ihre Grenzen treibt, zeigte ihr Musikvideo einen mitreißenden Auftritt der Band inmitten einer Menge von Fans.

Polyphia live 2026:
Support: Perturbator und RJ Pasin
18.11.26 CH-Zürich – Halle 622
27.11.26 München – Zenith
30.11.26 Leipzig – Haus Auensee
02.12.26 Hamburg – Docks
05.12.26 Berlin – Tempodrom
06.12.26 Oberhausen – Turbinenhalle
Über Polyphia:
Polyphia haben schon immer mit ihren Instrumenten gesagt, was sie zu sagen hatten. Seit ihren Anfängen im Jahr 2010 hat sich die aus Texas stammende Band – Tim Henson [Gitarre], Scott LePage [Gitarre], Clay Gober [Bass] und Clay Aeschliman [Schlagzeug] – im Laufe einer Reihe von hochgelobten Alben organisch weiterentwickelt, darunter Muse [2014], Renaissance [2016], New Levels New Devils [2018] und Remember That You Will Die [2022]. Letzteres stieg auf Platz 1 der Billboard Top Hard Rock Albums-Charts ein und schaffte es in die Top 40 der Billboard 200.
Mit Hunderten von Millionen Streams etablierte es die Band als seltene Ausnahmeerscheinung, die gleichermaßen für Kollaborationen mit der Popsängerin Sophia Black, dem Multi-Platin-Rapper Snot, dem Gitarrenhelden Steve Vai oder dem legendären Deftones-Frontmann Chino Moreno (auf demselben Album) geeignet ist. Die Band war nicht nur Headliner ausverkaufter Tourneen, sondern erntete auch Beifall von Wired, Revolver und Rolling Stone, die Tim als jemanden beschrieben, der „das Instrument seit mehr als einem Jahrzehnt neu erfindet“.
Ein besonders provokantes und kraftvolles musikalisches Statement setzt das Quartett jedoch auf seinem fünften Studioalbum Be Not Afraid [Rise Records]. Gemeinsam verweben sie ein dreidimensionales Tableau aus jenseitigem Metal, zukunftsweisendem Prog und pulsierendem House, fest versiegelt durch sorgfältig ausgewählte Samples, einfallsreiche Beat-Kompositionen und die Gitarrenkunst, für die Tim und Scott nach wie vor bekannt sind. Diesmal beschwört das instrumentale Wechselspiel die Polarität der ultimativen Extreme herauf: Gut und Böse.

