Blacktoothed - Quelle: Hold Tight

Blacktoothed: liefern mitreißende neue Single „Porcelain“

Die aus Leipzig stammende Modern-Metalcore-Band Blacktoothed kehrt mit ihrer eindringlichen neuen Single Porcelain zurück, die aus dem am 15. Januar erscheinenden Album Feral Bloom stammt. Porcelain bietet eine schonungslos ehrliche Auseinandersetzung mit emotionaler Leere, toxischer Abhängigkeit und den Schäden, die entstehen, wenn unbewältigte Wunden jede zwischenmenschliche Beziehung prägen; der Song gewährt zudem einen weiteren kraftvollen Einblick in die dunklere, verletzlichere Welt des kommenden Albums.

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Aufgebaut auf wuchtigen Riffs, unerbittlichen Screams und einem der bislang eindrucksvollsten Refrains der Band, konfrontiert Porcelain die Hörer mit den Schattenseiten menschlicher Bindungen. Im Kern schildert der Song Liebe nicht als Erlösung, sondern als etwas, das verzweifelt konsumiert wird, um eine innere Leere zu füllen. „Give me all you got / I need your constant love“ – diese Zeilen etablieren sofort eine von Abhängigkeit geprägte Beziehung, in der das Gegenüber zum bloßen Ersatz für all das wird, was bereits verloren gegangen ist.

Im weiteren Verlauf des Songs kehrt sich diese Verzweiflung nach innen. Alte Unsicherheiten, Selbsttäuschung und destruktive Verhaltensmuster lassen die Grenze zwischen echter Zuneigung und emotionalem Überlebenskampf verschwimmen. Das lyrische Ich erkennt den angerichteten Schaden, bleibt jedoch in kaum greifbaren Mustern gefangen und gesteht: „In my mind, I can’t detect my lies.“ Es ist das schmerzhaft selbstreflexive Porträt eines Menschen, der nach Nähe sucht und sie zugleich vergiftet.

Musikalisch spiegeln Blacktoothed diesen inneren Konflikt durch das Aufeinandertreffen von roher Aggression und markanter Melodieführung wider. Wuchtige Gitarren und intensive Screams weichen einem gewaltigen Refrain, bevor der Song einen seiner prägendsten Momente erreicht: ein atemberaubendes Duett mit Clean-Vocals von Hendrik Rathgeber und Gitarrist Matti Keitel. Ihre Stimmen verleihen dem Track eine unerwartete Verletzlichkeit und verstärken den Kontrast zwischen der brachialen Fassade und dem zutiefst zerbrechlichen emotionalen Kern.

Die Band live erleben:
25.09.2026 | Burnout Festival 2026 | Nienburg/Weser (DE)

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