Bonfire – Glörious

“Neue Leute, altes Schema!“

Artist: Bonfire

Herkunft: Ingolstadt, Deutschland

Album: Glörious

Spiellänge: 67:49 Minuten

Genre: Rock, Hard Rock, Melodic Rock

Release: 24.05.2015

Label: Borila Records

Link: https://www.facebook.com/BONFIREofficial

Bandmitglieder:

Gesang – David Reece
Gitarre und Backgroundgesang – Hans Ziller
Gitarre und Backgroundgesang – Frank Pané
Bassgitarre und Backgroundgesang – Ronnie Parkes
Schlagzeug – Harry Reischmann

Tracklist:

1. 21 Guns Salute (goes boom)
2. Nothin`At All
3. Can’t Break Away
4. Remember
5. Fallin` Outta Love
6. Glorious
7. Supernatural Disguise
8. Shooting Star
9. Lies
10. Put Out The Flames
11. Free Wind Desperado
12. Sweet Obsession*
13. American Nights*
14. With A Little Help From My Friends * 2015 neu eingespielte Bonfire Klassiker

Bonfire - Glorious

Bonfire sind Dinosaurier des deutschen Hardrocks – mit dem Unterschied, dass die Band im Gegensatz zu den Urzeitlebewesen noch auf der Erde wandelt. Bereits 1972 gegründet, lässt die Kapelle aus Ingolstadt in regelmäßigen Abständen ihre Veröffentlichungen in den deutschen Charts vorspielen. Ihre größten Charterfolge wurden um die Jahrtausendwende mit Fuel To The Flames und Strike X auf die Reise geschickt. Einziges verbleibendes Gründungsmitglied ist Hans Ziller, der nach einer Pause in den Neunzigern zu seinem Projekt zurückgekehrt ist. Mit Glörious hat Bonfire 2014 einen erneuten komplett Umbruch vollzogen: So ist nicht nur Frontmann David Reece, der bereits mit Bands wie Accept zusammengearbeitet hat, zur Gruppe gestoßen, sondern auch Gitarrist Frank Pané sowie Ronnie Parkes an der Bassgitarre sind neu.

Floskeln in einem Review zu verstricken, ist die einfachste Kunst eines Autors, doch Bonfire machen den Einstieg wirklich einfach. Der Hörer bekommt genau das, was man erwartet, auf die Ohren gedrückt: Eben den bekannten Bonfire Old School Hard Rock, der eng mit dem Melodic Rock verknüpft ist. Gesanglich steht Rockröhre David Reece, der in der Vergangenheit immer wieder für Aufmerksamkeit gesorgt hat, der Formation gut zu Gesicht. Ob die Top 100 wie mit dem letzten Studioalbum Branded von 2011 gestürmt werden können, lässt sich nicht zu 100 % sagen, die Chancen stehen aber sehr gut. Neu formiert machen Bonfire weiterhin Spaß. Wer die Hardrocker live erleben möchte, kann dieses im Mai auf ihrer Tour tun! Neben den elf neuen Werken warten auf der Platte noch drei alte Hymnen, die im neuen Gewand für gute Laune sorgen.

Fazit: Bonfire wissen es, das Feuer hochzuhalten, ohne damit nenennswerte Schäden zu erzeugen. Rund sachlich und völlig nüchtern geht Glörious ohne Probleme ins Ohr. Eine Platte, die bei vielen Rockern der ersten Stunde in diesem Sommer für gute Laune bei der Gartenarbeit oder einer entspannten Session auf dem Balkon hoch und runter laufen wird.

Anspieltipps: Remember und Free Wild Desperado
Rene W.
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