Eventname: Europe 2026
Headliner: Six Feet Under
Vorbands: Embryonic Autopsy
Ort: Bleichstraße 11-15, 66111 Saarbrücken
Datum: 07.06.2026
Kosten: 40 Euro Vorverkauf, 45 Euro Abendkasse
Genre: Death Metal
Besucher: ~600
Veranstalter: Saarevent GmbH
Setlisten:
- Regurgitated And Reprocessed
- Dripping In The Vaginal Nectar
- Orgies Of The Inseminated
- Feasting Upon The Rotted Uterus
- Aborted Within The Aztec Temple
- Spewed Forth Into Chunks
- Cleopatra’s Spawn
- Zombified Infants Of Roswell
- Cauterized Womb Impalement
- War Is Coming
- Silent Violence
- Revenge Of The Zombie
- Lycanthropy
- Torn To The Bone
- Feasting On The Blood Of The Insane
- Victim Of The Paranoid
- Seed Of Filth
- Death Or Glory
- Know-Nothing Ingrate
- Mister Blood And Guts
- Ghosts Of The Undead
- Human Target
- Beneath A Black Sky
- Stripped, Raped And Strangled (Cannibal Corpse Cover)
- Hammer Smashed Face (Cannibal Corpse Cover)
Sonntagabend in Saarbrücken, und mal wieder in der Garage zu Gast. Heute stehen Embryonic Autopsy aus Chicago, IL, und Six Feet Under aus Tampa, FL, auf der Bühne.

Um kurz nach 20 Uhr geht es dann auch mit dem Opener los und Embryonic Autopsy lassen sich nicht lange bitten. Regurgitated And Reprocessed und Dripping In The Vaginal Nectar hauen auch direkt ordentlich rein und die Band gibt von Beginn an alles, um die Saarbrücker Fans anzuheizen. Das klappt auch relativ gut, zumindest werden vor der Bühne Haare geschüttelt – das habe ich hier auch schon anders erlebt. Sänger Tim King hat auch extra Deutsch geübt, denn Gitarrist Scott Roberts hat heute Abend Geburtstag, und so wird ihm standesgemäß auf Deutsch gratuliert. Und auch ein Hinweis auf das gerade über Massacre Records neu erschiene Album Rise Of The Mutated darf vor Feasting Upon The Rotted Uterus nicht fehlen. Von diesem gibt es dann auch noch Zombified Infants Of Roswell zu hören, bevor Tim King vor dem letzten Song noch mal eine Bitte ans Publikum richtet. Er habe Scott einen Moshpit zum Geburtstag versprochen – auch wenn es nur ein kleiner Moshpit sei. Falls nicht, könnte es sein, dass Scott heute Nacht im Bus weinen muss. Das wollen die Saarbrücker natürlich auf jeden Fall verhindern, und so gibt es bei Cauterized Womb Impalement, dem letzten Song des Abends, auch noch einen zünftigen Moshpit. Nach guten 40 Minuten verabschieden sich dann Embryonic Autopsy und verweisen auf den Merch-Stand, an dem sie nach der Show zu finden sind.

Nach einer Umbaupause von gut 20 min geht es dann bereits mit dem Headliner des Tages weiter – Six Feet Under aus Tampa, Florida, begeben sich auf die Bühne. Und los geht es auch direkt mit einem Kracher – mit War Is Coming beginnen SFU direkt die Show, gefolgt von Silent Violence. Mr. Chris Barnes röhrt ordentlich daher und hat auch sichtlich Spaß an der Show, zwischen den Songs ist er aber eher wortkarg. Seine Ansage für Lycanthropy ist beispielsweise „This one is about wolves“ – hat er ja nicht unrecht. Das Set hat es echt in sich, Seed Of Filth oder Human Target sind live einfach der Wahnsinn und auch das Publikum hat sichtlich Spaß und zettelt immer wieder einen Moshpit an. Und selbst als Gitarrist Ray Suhy in den Graben fällt und dort noch mal eben sein Gitarrensolo fertigspielt, als ob nichts geschehen sei, bleibt Chris vollkommen gelassen und stimmt direkt den nächsten Song an, nachdem er sich erkundigt hat, dass sein Gitarrist okay ist. Zum Schluss des Sets gibt es dann auch noch zwei Cannibal-Corpse-Songs auf die Lauscher: Stripped, Raped And Strangled vom Album The Bleeding und natürlich Hammer Smashed Face von Tomb Of The Mutilated. Nach 16 Songs und knapp über einer Stunde Spielzeit ist dann aber auch schon Schluss, was einige Zuschauer dann doch etwas erstaunt und enttäuscht zurücklässt. Nichtsdestotrotz ein kurzweiliger Abend mit ordentlichem Gegröhle!


















