De Mortem et Diabolum

De Mortem et Diabolum III vom 15.12. – 16.12.2017 in der Columbiahalle Berlin (Vorbericht)

Festivalname: De Mortem et Diabolum III

Bands: Destroyer 666, Gaahls Wyrd, Baptism, October Tide, Acherontas, The Committee, Furia, The Stone, The Great Old Ones, Krater, Auðn, Hemelbestormer, Rimruna

Ort: Berlin

Datum: 15.12. – 16.12.2017

Kosten: ab 68 € VVK

Genre: Black Metal

Link: https://www.facebook.com/dmed666/

Bereits in den letzten zwei Jahren setzte das De Mortem et Diabolum ein Zeichen in Sachen Black Metal. Durch das Event in Berlin, welches Mitte Dezember erneut seine Pforten öffnet, stockt sich die Szene dort im Schwarzmetal auf. In der ersten Auflage standen bereits Größen wie The CommitteeThe Ruins Of Beverast, MDCLXVI oder Mgla auf der Bühne und wurden hocherfreut gefeiert. Bei der Zweiten waren es exklusive Bands wie Batuschka, Bölzer oder auch Archgoat. Diesmal darf man Größen wie Baptism, Gaahls Wyrd oder Destroyer 666 genießen. Eine kleine Änderung ist nebenbei direkt anzumerken, denn das De Mortem et Diabolum zieht erneut innerhalb der Landeshauptstadt um und wechselt vom K17 im Jahre 2015, über den Postbahnhof 2016 zur Columbiahalle 2017, was für den Schwarz-Metaller an sich keinen Unterschied bereiten sollte. Wie in den ersten Auflagen bleibt es beim Wochenende vor den christlichen Festlichkeiten. Wer davor noch eine gute Handvoll Hass konsumieren möchte, um über diese Tage zu kommen, ist in Berlin bestmöglich aufgehoben. Leider gibt es auch noch eine traurige Nachricht, denn Totalselfhatred mussten ihre Show wegen persönlicher Gründe im Dezember absagen. Mehr dazu auf ihrer Bandseite bei Facebook dafür werden Attic zocken!

Bei etwas angehobenen Preisen von 55 auf 68 Euro, darf man so manche Underground-Kapelle erleben, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Ganz vorne mit dabei stehen zum Beispiel in diesem Jahr Rimruna aus Berlin. Diese veröffentlichten bereits zwei volle Alben. Zuletzt ihr Werk Der Hatz entronnen in diesem Jahr, welches auf 500 Stück limitiert wurde. Mit Destroyer 666 schießt sich das Event selbst weit hinaus, denn die Jungs, die bereits seit 1994 den Horizont im Black/-Trash Metal erweitern, dürften für jeden Fan der etwas schnelleren Melodic ein wirkliches Highlight darstellen. Wenn wir gleich bei Highlights sind, kommen wir schnell zu Gaahls Wyrd. Die Band, die gerade quer durch die Welt tourt, legt auch einen Stopp auf dem Et Mortem de Diabolum ein. Die Norweger, unter anderem Mitglied Gaahl, welcher unter anderem in Projekten wie Gorgoroth oder God Seed mitwirkte, dürften die tiefeisigen Stimmungen am Abend verbreiten und groß auftrumpfen. Baptism aus Finnland sorgen für das nötige i-Tüpfelchen und Acherontas und The Committee runden das Lineup perfekt ab. Wer genauer hinsieht, wird auch feststellen, dass sich The Stone ins Lineup eingeschlichen haben. Diese begeisterten mich vor allem 2014 mit ihrem Glanzstück Nekroza. Empfehlenswert für alle, die sich misanthropisch bereichern und am Abend die nötige Portion Tiefgründigkeit abgreifen möchten. Auf der Liste stehen neben den genannten Bands noch Akts wie October Tide, Furia, The Great Old Ones, Krater, Auðn und Hemelbestormer. Wer möchte da nicht dahinschmelzen.

Die Running Order wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben, haltet also die Augen offen!
Time For Metal wünscht allen Besuchern viel Spaß!

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