Grand Magus – Triumph And Power

 

“Attraktiver Nachfolger und hohe Ziele!“

Artist: Grand Magus

Herkunft: Stockholm, Schweden

Album: Triumph And Power

Spiellänge: 42:15 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 31.01.2014

Label: Nuclear Blast Records

Link: http://grandmagus.com/

Klingt wie: Wizard und Manowar

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – JB
Bass – Fox
Schlagzeug – Sebastian

Tracklist:

  1. On Hooves Of Gold
  2. Steel Versus Steel
  3. Fight
  4. Triumph And Power
  5. Dominator
  6. Arv
  7. Holmgång
  8. The Naked And The Dead
  9. Ymer
  10. The Hammer Will Bite

Grand Magus - Triumph And Power

An Selbstbewusstsein mangelt es den Schweden Grand Magus nicht. Dafür gäbe es auch keinen Grund, denn ihr zweites Album Triumph And Power beim Label Nuclear Blast ist fertig eingespielt und wird in wenigen Stunden käuflich zu erwerben sein. Ihre Kunst des hochwertigen Heavy Metals hat sich bereits herumgesprochen, ihre Auftritte wurden auch bei uns in Deutschland furios gefeiert und ihr Vorgänger The Hunt ohne Probleme in den Charts versenkt.

Mit On Hooves Of Gold starten Grand Magus in ihren Heavy Metal der mit feinen Doom- bzw Stoner-Gewürzen angereichert wird. Scharf angebraten lässt JB, wie in der Vergangenheit, seine Axt unaufhaltbar die Luft zerschneiden. Gesanglich rührt er das Salz fein dosiert in die Suppe. Aufgebaut ist das Songwriting wieder voll auf ihn. Ganz frei nach dem Motto: „Zu viele Köche verderben den Brei“, lässt der markante Musiker die Puppen bzw in diesem Fall Bassist Fox und Schlagzeuger Sebastian tanzen. Als fades Beiwerk dürfen die beiden jedoch nicht betrachtet werden, denn den kreativen Freifahrtschein geben sie Bandleader JB nämlich nicht zu 100%. Immer wieder spielt sich Sebastian aus dem Schatten heraus und kann gepfefferte Rhythmen, z.B. bei Steel Versus Steel, der eine wunderbar stimmige Heavy Metal Hymne ist, versenken. Die Lyrics erinnern Teilweise an alte Manowar-Klassiker, wobei der einzige Unterschied ist, dass Grand Magnus den modernen Sound aufgesogen haben und mit Old School Noten versehen.

Ist das Album in einen fortgeschrittenem Stadium angekommen, stampft der Titeltrack Triumph And Power wie vom Zorn der Götter angetrieben aus dem Fegefeuer los wie ein wildes Gewitter, das sich über die Menschheit ergießt. Der eingängige Refrain und die treibenden Bassläufe sprühen nur so vor kraftvollem Heavy Metal, der sich auf die Lippen der leidenschaftlich mitsingenden Anhängerschaft legen wird. Doch nicht nur Triumph And Power lässt die Hörner in die Lüfte ragen. Auch Kompositionen wie Holmgång können genussvoll mit kaltem Bier und warmen Met zur Leber geführt werden. Auf ihre Kosten werden wohl alle kommen, auch wenn The Hammer Will Bite das Spektakel abrupt nach etwas mehr als vierzig Minuten beendet.

Fazit: Mit Triumph And Power haben sich die nordischen Heavy Metal-Wikinger weiter als hartnäckiger Verfolger bei den Legenden der Szene im Nacken verbissen. Mit lockeren Hymnen, ausgefeilten Songs und einem stets hohen Niveau werden Fans der ersten Stunde belohnt und die Fanbase wird um so manchen Anhänger erweitert werden.

Anspieltipps: Steel Versus Steel, Triumph And Power und Holmgång
Rene W.
8.5
8.5
Podcast
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