Kamchatka – The Search Goes On

“Mit Opeth Inspiration zum fünften Streich!“

Artist: Kamchatka

Herkunft: Varberg, Schweden

Album: The Search Goes On

Spiellänge: 41:37 Minuten

Genre: Blues / Stoner Rock

Release: 21.02.2014

Label: Despotz Records

Link: http://www.facebook.com/Kamchatkaofficial

Klingt wie: Black Stone Cherry und Kyuss

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Thomas Andersson
Bass, Gesang – Per Wiberg
Schlagzeug – Tobias Strandvik

Tracklist:

  1. Somedays
  2. Tango Decadence
  3. Coast To Coast
  4. Son Of The Sea
  5. Broken Man
  6. Pressure
  7. Cross The Distance
  8. Thank You For Your Time
  9. Dragons
  10. The Search Goes On

Kamchatka - The Search Goes On

Beim fünften Longplayer The Search Goes On der Blues / Stoner Rock Band Kamchatkaaus Varberg in Schweden, ist das Erste mal kein anderer als Per Wiberg aktiv, den man sonst von Spiritual Beggars oder Opeth kennt. Kamchatka stand in der Vergangenheit für tiefgründige Stoner Rock-Songs, die einen feinen Blues-Schliff abbekommen. Gleiches wollen die drei Musiker weiter ausbauen und hobeln ganz seichte an neuen Stücken, die vom Silberling The Search Goes On direkt ins Herz des Konsumenten schießen sollen.

Entspanntes Rock-Feeling mit alternativen Gangarten macht den Einstieg zu The Search Goes On leicht. Die skandinavische Soundlandschaft wird schnell Verlassen und das amerikanische Klangbild macht sich breit, welches durch feine Noten aus der Heimat ins rechte Licht gerückt wird. Einflüsse vom neuen Opeth-Material bis hin zu den US Stoner Rock-Größen Black Stone Cherry und Kyuss werden auf The Search Goes On bodenständig serviert. Liebhaber von Saiteninstrumenten kommen, wie auch die Anhänger von leicht rauchigen Gesang, auf ihre Kosten. Vom Opener Somedays bis hin zum abschließenden Titeltrack The Search Goes On sind keine Defizite festzustellen.

Fazit: Der Genuss am Stoner Rock wird stetig von Kamchatka auf The Search Goes On bedient, ohne große Highlights zu liefern. Viel mehr ist das fünfte Album durch die starke Bandbreite eine Empfehlung wert. Wer also sich von Thomas Andersson und seinen beiden Kollegen Per Wiberg und Tobias Strandvik auf eine kleine psychedelische Reise entführen lassen möchte, sollte sich ein wenig Zeit nehmen, um sich vollständig auf die Musik einzulassen.

Anspieltipps: Coast To Coast, Cross The Distance und The Search Goes On
Rene W.
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