LostPray – That´s Why

“Multi Kulti – That´s Why!“

Artist: LostPray

Herkunft: Türkei & Ukraine

Album: That´s Why

Spiellänge: 41:20 Minuten

Genre: Heavy Metal, Progressive Metal

Release: 26.09.2014

Label: Eigenproduktion

Link: https://www.facebook.com/LostPrayOfficial/info?tab=page_info

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Tufan Cigdem
Gitarre, Gesang – Burak Gundogdu
Bassgitarre – Vyacheslav Babienko
Schlagzeug – Nikolay Dovdopolov

Tracklist:

1. Alienation
2. The Blessed One
3. The Story Ain´t Like No One
4. Zero To Hero
5. Killing Me
6. By My Dame
7. Memoir
8. Speakers Of Evil

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LostPray ist eine Heavy Metal-Formation, die aus zwei türkischen sowie zwei ukrainischen Landsleuten besteht. Im September haben die vier Musiker ihr aktuelles Album That´s Why veröffentlicht, das auf acht Songs kommt und über vierzig Minuten Heavy Metal für den Käufer parat hält. Neben klassischen Heavy Metal-Riffs haben die vier Künstler eine gute Portion progressiver Klänge in ihre Stücke einfließen lassen. Wie sich das Ergebnis von That´s Why anhört, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Alienation gibt dem Langeisen den ersten Schwung, recht kräftige Hooks versetzen dem Titel gar Thrash Metal-Charakter. Gesanglich bewegen sich LostPray irgendwo zwischen Metallica, Opeth oder Kamelot – das ergibt, wie ihr euch schon denken könnt, eine brisante Mixtur, die erst einmal gemeistert werden muss. Mit The Blessed One können Tufan, Burak, Nikolay und Vyacheslav noch eine Schippe drauflegen. Dieser Titel strotzt trotz der starken Progressive Note nur so vor Power und auch gesanglich können die beiden Sänger Tufan und Burak auf voller Länge überzeugen. Mit The Blessed One senden LostPray ein starkes Signal, das sie nicht noch einmal in dieser Form aufrufen können. Ein beachtlicher Erfolg ist The Blessed One dennoch, der auf jeder guten Heavy Metal-Party ohne Frage für gute Stimmung sorgt. Killing Me könnte man als abgeschwächten Klon bezeichnen, der einen gut Satz in scheppernde Gefilde macht. Fehlgriffe sucht man auf That´s Why vergeblich – das Studioalbum bleibt bis zum Ende sehr stimmig. Eine gute Leistung, die sich auch in der Punktzahl positiv bemerkbar macht.

Fazit: Harmonisch abgestimmt, verpacken LostPray ihre Werke auf That´s Why. Nicht wie viele andere Bands des Genres verfallen sie in müde Rhythmen, die den Hörer nur durch emotionale Höchstspannung ansprechen. Viel mehr versuchen sie auch durch diverse Geschwindikeitswchsel den Spannungsbogen nicht abreißen zulassen. Eine gelungene Vorstellung von LostPray, die das Album sehr hörbar macht und zu einer Kaufempfehlung aufwertet.

Anspieltipps: The Blessed One und Killing Me
Rene W.
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