Primeval Realm – Primordial Light

“Zwischen den Stühlen!“

Artist: Primeval Realm

Herkunft: Trenton, USA

Album: Primordial Light

Spiellänge: 39:57 Minuten

Genre: Doom Metal, Heavy Metal

Release: 14.03.2014

Label: Pure Steel Records

Link: https://www.facebook.com/PrimevalRealm/info

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Joe Potash
Bass und Backgroundgesang – Reed Thomas
Keyboard – Brian Leahy
Schlagzeug – Mike White

Tracklist:
1. A Primeval Realm
2. Black Flames & Shadows
3. Electric Knowledge
4. Galaxy Lifter
5. Heavy Is This Mind
6. Night Of The Wolfmoon
7. Primordial Light… Departure

Primeval Realm - Primordial Light Cover

Alte Werte, in neuem Gewand. Das ist die einfachste Version um die Musik von Primeval Realm zu beschreiben. Heavy Metal aus den Achtzigern verbindet sich mit Doom Metal aus der gleichen Epoche; dies verkörpern die Amerikaner auch auf ihrem neusten Album Primodial Light vom März 2014. Gitarrist und Sänger Joe Potash führt seine drei Kollegen in eine anmutige inszenierte Akustik, die auf langsamen Riffs und schleppende Passagen basiert.

Nach dem kurzen Intro A Primeval Realm geht es mit Black Flames & Shadows gemächlich weiter. Um es auf moderne Kunst zu übertragen könnte man Primeval Realm mit Black Label Society und ähnlichen Bands ganz gut vergleichen. Nur mit der Tatsache, dass die Songs nicht griffig genug sind um an die Top Performance der Spitzenbands heranzukommen. Herumdümpelnde Doom – Aktivitäten verbessern da nicht unbedingt die Ausgangslage. Gesanglich ist Joe nicht der Überflieger, seine Stimme wirkt aber sehr ansprechend in Stücken wie Electric Knowledge und Galaxy Lifter. Ohne Probleme kann man Primordial Light in Endlosschleife hören, die Scheibe tut nicht weh und lenkt den Hörer gleichermaßen nicht von wichtigeren Dingen ab. Schlussendlich bleibt unterm Strich eine grundsolide Leistung, die an Höhepunkten geizt, Luft in beide Richtungen ist da durchaus genug vorhanden.

 

Fazit: Höhepunktarm in allen Belangen, ob positiv oder negativ, ist der Weg der Amerikaner. Keine der beiden Richtungen ist eine Alternative für Primeval Realm, lieber spielen sie stets im Bereich der allgemeinen Toleranz. Ohne den Mut zur Lücke schaffen sie jedoch auch keinen Aha-Effekt, der die Stücke in Gedächtnis brennt. Reinhören ist erwünscht, der Kauf hingegen sollte gut überlegt sein!

Anspieltipps: Galaxy Lifter
Rene W.
6
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