Veranstaltung: Summer Breeze Open Air 2026
Ort: Flugfeld des Aeroclub, Flugplatzstr.1, 91550 Dinkelsbühl
Webpräsenz: Website, Facebook, Instagram
Datum: 12.08. – 15.08.2026
Kosten: Festivalticket ab 219 € (Early Bird) und 249,99 € (regulärer Preis) inkl. Camping und Vorverkaufsgebühr, Tageskarten 89,99 €. Parkticket und Frühanreise (Dienstag) kostet extra.
Veranstalter: Silverdust GmbH
Besucher: ca. 50.000 pro Tag
Bands: 200 Stab Wounds, 802, Airbourne, Alcest, Alestorm, Alien Ant Farm, Amorphis, Arch Enemy, Betontod, Bizarrkult, Blackbraid, Blasmusik Illenschwang, Blood Command, Bloodred Hourglass, Brainstorm, Broken By The Scream, Brothers Of Metal, Brymir, Cabal, Castle Rat, Cryptopsy, Cân Bardd, Dartagnan, Das Lumpenpack, Deafheaven, Decapitated, Deicide, Der Weg Einer Freiheit, Deserted Fear, Eisbrecher, Eivør, Erdling, Excrementory Grindfuckers, Filth, Fireborn, Fit For An Autopsy, From Fall To Spring, Fulci, Future Palace, Grand Magus, Green Lung, Groza, Haggefugg, Hatebreed, Heavysaurus, Helloween, Hindarfjäll, Illdisposed, Imminence, In Flames, Inhuman Nature, Inner Space, Kadavar, Kim Dracula, King Nugget Gang, Lamb Of God, Luna Kills, Manntra, Massive Wagons, Miracle Of Sound, Misery Index, Mittel Alta, Municipal Waste, Mushroomhead, Møl, Nanowar Of Steel, Neckbreakker, Northlane, Orbit Culture, Our Promise, Paleface Swiss, Paradise Lost, Parasite Inc., Persecutor, Pridian, Rectal Smegma, Saor, Sanguisugabogg, Saxon, Setyøursails, Skeleton Pit, Skindred, Slomosa, Soen, Soulbound, Soulfly, Speed, Stam1na, Ten56., Terror, Testament, The Butcher Sisters, The Ghost Inside, The Narrator, The Sons Of Huens, Thundermother, Thy Art Is Murder, Trollfest, Unprocessed, Urne, Versengold, Wolves In The Throne Room, Zerre
Abgesagt: Nytt Land
Übersicht – direkt zu unseren ausgewählten Highlights vom Summer Breeze Open Air 2026
- Tag 1 – Mittwoch, 12.08.2026
- Tag 2 – Donnerstag, 13.08.2026 (folgt)
- Tag 3 – Freitag, 14.08.2026 (folgt)
- Tag 4 – Samstag, 15.08.2026 (folgt)
Vom 12. bis 15. August 2026 wehte die herzerfrischende Brise des Summer Breeze Open Air erneut durch das schöne Dinkelsbühl. Auf dem Flugplatz des ansässigen Aeroclubs versammelten sich täglich rund 50.000 Metal-Fans, um das mittelfränkische Bilderbuchstädtchen in einen Abenteuerspielplatz für alle Varianten unserer Lieblingsmusik zu verwandeln. Auf den Bühnen spielten 138 Bands aus 21 Ländern und Time For Metal war erneut für euch vor Ort.

Neben zahlreichen musikalischen Höhepunkten spoilern wir euch zur Einleitung direkt die folgenden Famositäten:
- Hach, wie schön du bist, Summer Breeze. Das Orgateam hat das Gelände mit neuen Sitz- und Schattenmöglichkeiten ausgestattet, die das Publikum bei Temperaturen jenseits der 30 Grad mehr als dankbar angenommen hat. Dazu überall kuschelige Beleuchtung, wodurch das Festival dem Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt Konkurrenz macht.
- Aufklärungsarbeit und klare Ansage gegen rechtsradikale Propaganda. An den Zugangsbereichen wurde unter anderem auf rechte Symbolik bei Patches hingewiesen. Kein Zugang für (erkennbare) Nazis. Danke!
- Das Summer Breeze ist sauber! Ein derart müllfreies Infield ist eine Seltenheit. Und erst die Campingplätze: Laut Veranstalter konnten noch am Abreisetag, Sonntag, 50 Prozent des 220 Hektar umfassenden Festivalgeländes gereinigt werden. Mega.
- Am Mittwoch gab es als Bonus eine partielle Sonnenfinsternis. Schutzbrillen waren rasch vergriffen und überall gab es kleine Grüppchen zu sehen, die sich eine Brille teilten und gemeinsam Sternstunden bestaunten.
Und jetzt spielt die Musik.

Die Main Stage weihen wir mit Airbourne ein. Die australischen Hardrocker begeistern das Publikum mit ihrem von AC/DC inspirierten Rockstil, der die Menge zum wilden Feiern animiert. Eine erste große Staubwolke entsteht, als sich Sänger Joel O’Keeffe auf dem Rücken eines Crewmitglieds durch die ersten Reihen tragen lässt, während er sein Solo bei Raise Your Flag spielt und die jubelnde Menge ihm folgt. Die Rocker zelebrieren ihre Musik und man sieht ihnen den Spaß daran förmlich an. Airbourne-typisch darf natürlich auch die Fliegeralarm-Sirene nicht fehlen, die auf der Bühne gedreht wird und als Intro zu Hellraiser dient. Eine Bar mit Motörhead-Logo und Lemmy-Schriftzug auf der Bühne dient Frontmann Joel als Munition für Bierbecher, die er mit geübten Würfen ins Publikum feuert. Die Australier benötigen keine großen Bühnengimmicks. Good old Rock ‘n‘ Roll ist alles, was es braucht, um die Besucher des Summer Breeze die zeitgleich stattfindende Sonnenfinsternis vergessen zu lassen. (ow)

„Wir wollen euch den besten Mittwoch geben, den ihr je hattet. Wir haben Metal, eine Sonnenfinsternis und In Flames, was braucht es mehr?“ Damit begrüßt Fronter Anders Fridén das brechend volle Infield. Unsere stumme Frage, ob es dieses Jahr aufgrund der anhaltenden Trockenheit überhaupt Pyros auf dem SBOA geben wird, beantworten die Schweden mit einem Flammensturm von der Bühne und den Lichttürmen aus. In Flames-typisch sind wieder viele Crowdsurfer unterwegs, und so bekommen auch die allseits beliebten Grabenschlampen der Main Stage das erste Mal in diesem Jahr einiges zu tun. Die Melodic-Death-Metaller liefern eine fulminante Show, bei der Anders spontan den Kamerawagen besteigt und sich die Bühne entlang chauffieren lässt, bevor er die Fans zum Tanzen auffordert und die Band Cloud Connected aus den Boxen schmettert. Die Fans feiern den Headliner hart. (ow)
Alcest auf der Main Stage? Yes! Der bereits vierte Summer-Breeze-Auftritt der Franzosen und die Dichte an Alcest-Shirts im Publikum beweisen, dass die Band diese Aufmerksamkeit verdient hat. Ein Konzert der Blackgaze- und Post-Black-Metal-Combo fühlt sich an, wie in eine warme, genau richtig temperierte Badewanne zu gleiten. Einige Fans wirken wie in Trance. Ach, sie sind es. Alcests Saitenklänge steigen empor zum Nachthimmel, der Bass ist überraschend präsent und das krasse Double-Bass-Geballer lässt einen beim Lesen gar nicht glauben, wie filigran diese Musik ist. Mittendrin der sirenenhafte, wie immer herrlich mysteriös-unverständliche Gesang von Frontmann Neige und seine klirrenden Schreie. Visuell unterstrichen wird das von gewohnt stimmungsvollen Backdrops, die Motive von Tag und Nacht, Sonne, Mond und Wasser verschmelzen lassen. Es ist keine Setlist, die hier dargeboten wird, sondern eine musikalische Reise. Neige hält sich angesichts der Fanreaktionen gerührt die Hand vor die Brust und bedankt sich, während ihm das Publikum Herzgesten entgegenstreckt. Nach dem Konzert reibt sich ein Fan glücklich die Augen und sagt: „Riiiiichtig geil!“

Wer Neckbreaker noch von ihrem Abriss 2024 unter dem alten Namen Nakkeknaekker in Erinnerung hat, weiß, wo der Nackenhammer hängt. Die Jungs sind längst kein Geheimtipp mehr und im Vergleich zum ersten Breeze-Auftritt spürbar gereift. Und feuern Ansagen mit noch mehr Selbstbewusstsein ab. Sänger Christoffer Kofoed sammelt Kilometergeld und trägt bei dieser Hitze ernsthaft eine langärmlige Jacke. Ist der Mann irre? Die Menge springt auf Kommando, der Pit brennt. Ein extrem angetrunkener Crowdsurfer geht der Meute ein wenig auf die Nerven und stürzt bei seinen multiplen Ausflügen auch gerne mal ab. Die Feuerwehr sorgt per Wasserschlauch für die nötige Abkühlung; einige Fans lassen sich komplett durchnässen. Derweil sitzt musikalisch bei Neckbreaker alles – die Pig Squeals knallen ordentlich und zwei neue Songs haben es ebenfalls ins Set geschafft (beim ersten entledigt sich Kofoed glücklicherweise endlich seiner Jacke). Mit Ansagen wie „You like Death Metal? This is a song about killing Christian people!“ werden Sympathiepunkte gesammelt, gleichermaßen wie Appelle an Rücksichtnahme, bevor sich eine massive Wall of Death vor der Bühne aufbaut. Grüße gehen raus an das durch die Luft fliegende Plüsch-Einhorn, das uns im Laufe des Festivals noch öfter begegnen wird. Nach frenetischem Applaus, lautstarken „Whoaaaaa“-Chören und einem Aufruf der Band, lokale Szenen zu unterstützen, hinterlassen Neckbreaker ein rundum begeistertes und schwitzendes Publikum.

Wer den Stil von The Narrator aus Essen kennt, will jetzt zu zeitgemäßem Metalcore mit drückenden Riffs, harten Breakdowns und eingängigen Refrains abgehen. Es ist deutlich mehr los als erwartet – immerhin stehen drüben auf der Mainstage in Kürze Airbourne auf dem Programm. The Narrator bolzen vom ersten Ton an mit richtig guter Laune los und die ersten Staubwolken entsteigen dem Pit. Der Staub ist dieses Jahr generell echt fies. Ein bisschen Wermut tröpfelt im Soundbild: Die Clean-Vocals gehen im druckvollen Gemisch stellenweise etwas unter. Der Energie vor der Bühne tut das aber keinen Abbruch.
Alle schauen Airbourne? Nope. Aufgrund des Staubs ist an eine grüne Lunge zwar kaum zu denken, doch Green Lung bringen eine musikalische Erfrischung mit, auf die sich offensichtlich viele Menschen gefreut haben. Vielerorts gelten die Briten noch als Geheimtipp, doch diesen Status hat das Quintett mit seinem eleganten Mix aus Doom und folkigem Stoner Metal, groovigen Orgel-Einsätzen und deutlichen Reminiszenzen an Ozzy Osbourne längst hinter sich gelassen. Die okkulte Atmosphäre würde perfekt zur partiellen Sonnenfinsternis des Tages passen, doch es ist noch zu hell. Der Wirkung von Green Lungs Musik tut das jedoch keinen Abbruch: Die Hammond-Orgel dreht richtig auf und wabert über das Infield, während Sänger Tom Templar seinen Mund maximal aufreißt und die Töne auf den Punkt trifft. Das Publikum dankt es Green Lung spürbar. Nach all dem gepflegten Geknüppel der bisherigen Bands tut es verdammt gut, einfach mal das Tempo herauszunehmen, entspannt mit dem Kopf zu nicken, die Backen aufzublasen und sich von den wuchtigen Riffs wegtragen zu lassen.
Bei Paradise Lost regiert Routine auf höchstem Niveau: Die Gothic/Doom-Veteranen stehen nach 2022 bereits zum siebten Mal beim Summer Breeze auf der Bühne. Die beleuchteten Bäume rund um die T-Stage verzaubern die Fans und die Band vermag das sowieso. Grasgeruch in der Luft. Paradise Lost operieren heute unter der Devise: Kein unnötiger Schnickschnack, einfach abliefern. Das Publikum ist einen Ticken älter und verzückt. Während sich manche Fans sprichwörtlich den Kopf vom Hals bangen, serviert Fronter Nick Holmes gewohnt trockene und ulkig-doofe Ansagen. („This song is popular in New Zealand!“, kommentiert er den Klassiker As I Die trocken). Ein mächtiger Ventilator pustet Gitarrist Gregor Mackintosh entgegen und lässt seine ergrauende Mähne filmreif durch die Luft fliegen. Das Bronski-Beat-Cover Smalltown Boy kitzelt selbst den abgebrühtesten Metalheads ein Lächeln hervor. Das abschließende Silence Like the Grave verwandelt das Infield in ein einziges Meer aus klatschenden Händen. Ein begeisterter Fan steht nach dem Konzert an der Absperrung, hofft auf eine Setlist und steckt seinem Nachbarn: „Sehr viele alte Lieder, das war ja fast ein Best-of. Grundsätzlich war das einfach mega!“ Paradise Lost? Wohl eher: Paradise Found!
Die färöische Ausnahmekünstlerin Eivør (Pálsdóttir) verwandelt das Summer Breeze in ein fast schamanistisches Ritual. Nordischer Folk trifft auf melancholischen Pop mit wuchtigen elektronischen Soundlandschaften. Dazu Gitarre, Drums, Keys, Synths und stellenweise Kontrabass: Mehr Atmosphäre geht gerade nirgends auf dem Breeze. Die meisten Pitwarrior dürften in diesem Moment zugegeben bei Hatebreed eskalieren. Doch die merklich andere Stimmung ist sofort greifbar. Sogar jene Menschen, die sonst selbst bei den unpassendsten Gelegenheiten einen Pit aufmachen, sind gebannt. Wummernde Beats tragen den vielschichtigen Gesang in die Nacht, im Publikum taumeln Personen ergriffen – oder betrunken – zu Eivør vor sich hin. Kurz gesagt: Das ist sehr, sehr großartig. Bitter, dass das Getöse der Main Stage herüberdröhnt.

Die dänischen Thrasher von Persecutor, die in „Free Palestine“-Shirts auf der Tool Rebel Stage erscheinen, servieren am frühen Nachmittag ein deftiges Frühstück. Schon beim zweiten Track beginnt ein munteres Moshpit-Treiben und auch die ersten Crowdsurfer lassen nicht lange auf sich warten. Natürlich wollen die Dänen auch eine Wall of Death sehen. Unter lautstarkem „Hey! Hey! Hey!“-Rufen des Publikums knallt die Meute kompromisslos ineinander – dass das Thermometer gefühlt die 85-Grad-Marke knackt, scheint dabei absolut niemanden zu stören. Das traditionelle Hinsetzen‑/Aufsteh-Spiel gegen Ende des Sets verkackt die Menge zwar ein bisschen, aber gute Laune wabert durch die heiße Luft.
Urne sind da und sofort drängt sich die Frage auf: Warum ist hier zu Beginn noch so wenig los? Wer die Londoner schon bei ihrem Breeze-Debüt 2022 erlebt hat, weiß schließlich, wie brachial das Ausnahme-Trio Vielseitigkeit zelebriert. Bitte einmal proggigen Post-Metal-Sludge-Groove-Metal-Istdochegal. Das Tageslicht macht Platz für die malerische Festbeleuchtung des Summer Breeze und es entsteht eine maßgeschneiderte Kulisse für die mächtigen Soundlandschaften der Band. Langsam aber sicher füllt sich der Platz vor der Bühne und es macht Klick. Man sieht förmlich, wie bei vorbeischlendernden Metalheads der Aha-Effekt einsetzt. Auch die Band genießt die Stimmung, Frontmann Joe Nally schickt Liebesbekundungen in Richtung Publikum. Als Belohnung fliegen erst vereinzelte Pommesgabeln und Fäuste nach oben, bevor das Publikum zum Finale geschlossen die Horns präsentiert.

Castle Rat, die musikalisch auch eine Green Lung atmen, locken um 22:40 Uhr ein riesiges Publikum an. Sofort ist klar: Diese Band gehört auf eine größere Bühne. Die Truppe aus Brooklyn rund um Frontfrau/Gitarristin Riley Pinkerton aka „The Rat Queen“ serviert nicht einfach nur Stoner Doom, sondern eine durchchoreografierte Fantasy-Live-Show inklusive Schwertkämpfen, „The Plague Doctor“ (Bassist Charley Ruddell) und Sense schwingender „Rat Reaperess“. Das Spektakel kommt extrem gut an und erinnert an eine herrlich schräge Mischung aus Rocky Horror Picture Show, Manowar und Flash Gordon – oder Flesh Gordon (kein Tipper). Mal wieder beweist sich die Tool Rebel Stage als Ort für das etwas Andere. Schade, dass der theatralische Mummenschanz mit den Requisiten auf der winzigen Bühne etwas untergeht. Im vorderen Teil der Meute sind die Hände kollektiv in der Luft, dahinter begnügt man sich eher mit entspanntem Zuschauen – und Staunen. Wenn man jammern muss: Die mystischen Intros und Ansagen ziehen sich, bis endlich Musik ertönt.
Das Publikum auf dem Infield rund um die Tool Rebel Stage hat sich merklich ausgedünnt, doch bei den Schweizer Black-Metallern von Cân Bard herrscht noch ordentlich Andrang vor der Bühne. Ein simples, kreisrundes Backdrop muss als Kulisse reichen, die Musik spricht für sich. Die ist ein stimmungsvoller Leckerbissen aus rasenden Blastbeats und melancholischer Violine. Gellende Klageschreie zerschneiden die Festivalnacht, der mehrstimmige Gesang verleiht dem Auftritt etwas Pompöses. Ein bisschen Pyro setzt punktuelle Akzente, während das heftige Drumming der Meute das Hirn massiert.
Born Hanged bringen mit ihrem düsteren Hardcore eine schmackhafte Mischung aus bedrohlicher Atmosphäre und kompromisslosem Geprügel auf die Campsite Bühne. Davor sichern sich naturgemäß erst einmal einige Schattensucher die besten Plätze, doch es sind mehr als genug Leute am Start, die richtig derbe Bock auf die Musik der Karlsruher haben. Ein einzelner, unerschrockener Dude macht kurzerhand im Alleingang den Pit auf – und der Plan funktioniert. Es entwickelt sich zwar eine überschaubare, aber extrem agile Meute, die mit Two-Step und windmühlenden Fäusten reichlich Staub aufwirbelt. Born Hanged zeigt sich sympathisch geerdet: Sie bedanken sich herzlich beim Summer Breeze und dem Publikum. Für eine kleine Band sei es schließlich absolut nicht selbstverständlich, dass bei diesem Wetter schon so viele Leute am Start sind. Zum Abschluss fordern sie die Menge auf, reichlich andere Bands zu unterstützen und Merch zu kaufen.
Wer kurz vor Mitternacht mit Hardcore-Hunger aus irgendeinem Grund nicht bei Hatebreed auf der Main Stage ausrastet, hat mit Walls Like Waves einen Pflichttermin vor der Circus Stage. Fun Fact: Die Band aus Ingolstadt war bereits als Support für Hatebreed am Start. Dynamik auf und vor der Bühne, fliegende Crowdsurfer und athletische Hardcore-Kids, die in einer saftigen Pit alles geben – das sieht hier aus wie der Wikipedia-Eintrag zum Begriff „Hardcore-Show“. Staubbedeckte Zähne und Nasenlöcher bezeugen: Das war ein Abriss.
Die Post-Black-Metal-Band Thormesis aus Rothenburg Ob Der Tauber verströmt Atmosphäre und Melancholie. Ein wenig ruppig, der Sound. Doch das macht es authentischer. Dunkel, melodisch, gut und genau richtig kurz nach Mitternacht.
Ihr wollt noch mehr Bilder vom Summer Breeze Open Air 2026 sehen? Kein Problem, die gibt es hier.
Beteiligte Mitarbeitende
- Christian Daumann (Text)
- Alexandra Wahl (Bilder)
- Oliver Wahl, ow (Text, Bilder)





























