Bereits im Januar erschien über El Puerto Records ein spannendes Classic- wie Hard-Rock-Album der Band Fireborn. Die Band aus Lörrach in Baden-Württemberg setzt auf melodische wie ergreifende Soundwände. Dabei gehen sie weniger in den Balladenmodus, sondern versuchen mit Power den Hörer zu erreichen. Das aktuelle Werk Dreamcatcher kommt auf elf Songs, die in 43 Minuten vertont werden. Im Fokus steht dabei Jenny. Die Sängerin hat eine umfangreiche Gesangstimme und kann je nach Stimmung ihre Gesangsfarben für sich sprechen lassen. Harte Rockklänge werden mit harmonischen und eher klassischen Elementen vereint. Dabei geht die Band niemals vom Gaspedal. Neben den Lyrics steht die Gitarrenarbeit im Mittelpunkt. Diese Aufgabe bei Fireborn übernehmen Dennis und Rick. Für den kraftvollen Rhythmus sorgen Raphael hinter der Schießbude und Chris am Bass.
Kraftvoller Hard Rock mit melodischer Note
Ohne Vorlaufzeit tauchen Fireborn in Dreamcatcher ein. Dancing With The Villain macht auf Anhieb Spaß. Bekannte Genrehandschriften werden zusammengemixt und in einer eigenen Darbietung verarbeitet. Die Refraindichte ist hoch, kleine Soli versüßen die Tracks und sorgen für Abwechslung. Die Vocals sind dominant abgemischt, aber lassen den Instrumenten den nötigen Platz. Fireborn erfinden das berühmte Rad zwar nicht neu, machen ihren Job bei Set The World On Fire oder auch Point Of No Return richtig gut. Auch im Verlauf setzten Fireborn auf aussagekräftige Tracks wie Pull The Trigger und Little Wanderer. Filler sind auf Dreamcatcher nicht zu finden und somit blicken die deutschen Künstler auf eine erfolgreiche Veröffentlichung.
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