Cloven Hoof – Resist Or Serve

“Nicht immer zielstrebig!“

Artist: Cloven Hoof

Herkunft: Wolverhampton, UK

Album: Resist Or Serve

Spiellänge: 48:21 Minuten

Genre: Heavy Metal, NWOBHM

Release: 06.06.2014

Label: High Roller Records

Link: http://www.clovenhoof.net/

Bandmitglieder:

Gesang – Joe Whelan
Gitarre – Ben Read
Gitarre, Keyboard – Mick Powell
Bassgitarre – Lee „Air“ Payne
Schlagzeug – Joe Drown

Tracklist:

1. Call Of The Dark Ones
2. Helldiver
3. Deliverance
4. Brimstone And Fire
5. Valhalla
6. Mutilator
7. Anti Matter Man
8. Cycle Of Hate
9. Premature Burial
10. Austrian Assault

Cloven Hoof - Resist or Serve Cover

Wer sich im Jahre 1990 auflöst, muss und sollte wissen, was seine Musik bedeutend macht, dies gilt nicht nur für Cloven Hoof, die seit 2004 wieder aktiv an der Musik-Schraube drehen und in diesem Jahr ein neues Studioalbum veröffentlicht haben. Das gute Stück heißt Resist Or Serve und wurde durch den klassischen Heavy Metal sowie die NWOBHM geprägt. Ihr Handwerk beherrschen die Männer aus Wolverhampton auf jeden Fall, daher freue ich mich auf die nächsten knapp 50 Minuten umso mehr.

Technisch – wie soll es anders sein – sind Cloven Hoof um Sänger Joe Whelan sehr versiert, in puncto Songwriting wissen die fünf Protagonisten was geht und wovon man lieber die Finger lassen sollte. Den Mut zur Lücke haben sie auf Resist Or Serve dadurch jedoch auch verloren. Songs wie Helldiver oder Valhalla lassen sich viel zu sehr in die längst ausgelutschten Wege drängen. Gesanglich ist Joe nicht der Schlechteste, aber eben auch nicht einer der Besten. Diese Feststellung zieht sich durch das gesamte Werk. Cloven Hoof sind immer gut dabei, jedoch nie überragend, einzig und allein die Gitarrenarbeit ist besonders positiv zu erwähnen. Eingängige Refrains gehen ins Ohr bleiben als Hymnen nicht hängen. Im oberen Mittelfeld sind die Briten immer anzusiedeln, nur für höhere Gefilde will es nicht reichen. Da helfen die drei guten abschließenden Tracks Cycle Of Hate, Premature Burial und Austrian Assault auch nicht mehr aus der Patsche.

Fazit: Bietet man Cloven Hoof mit Resist Or Serve zwei Stühle an, setzen sich die Briten prompt daneben. Damit zeigen sie ihren ganz eigenen Stil, der leider kein einzigartiges Ergebnis erzielt. Für Fans des Heavy Metals der ersten Stunde ist Resist Or Serve sicherlich kein Fehlgriff, für alle anderen ist das gute Stück eine Scheibe von vielen.

Anspieltipps: Cycle Of Hate, Premature Burial und Austrian Assault
Rene W.
6.8
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