Artist:Β Craving
Genre:Β Melodic Black-/ Death Metal/ Folk
Label:Β Apostasy Records
Link:Β http://www.cravingmetal.de
Bandmitglieder:
Ivan Chertov – Gesang / Gitarre
Thorsten Flecken – Gitarre
Eugen Deutsch – Bass
Maik SchaffstΓ€dter – Schlagzeug
Interview mit Ivan – Craving: Songwriter, SΓ€nger, Gitarrist und GrΓΌndungsmitglied
Time For Metal / Rene:
Moin Ivan,
schΓΆn, dass du zur VerΓΆffentlichung eures ersten Studioalbums Zeit gefunden hast, ein wenig darΓΌber zu plaudern. KΓΆnntest du euch dennoch vorab einmal kurz vorstellen, da noch nicht jeder etwas mitΒ CravingΒ anfangen kann ?
Craving / Ivan:
Die Band wurde im August 2005 βgegrΓΌndetβ seit 2006 heiΓt die BandΒ βCravingβ. Unseren ersten Gig hatten wir am 24.04.2006 imΒ AmadeusΒ in Oldenburg noch unter dem NamenΒ βErebosβ. 2006 haben wir in 4 Tagen eine 9-Track-Demo in Eigenregie eingeprΓΌgelt, daraus wurde dann die βDemo 2006β. Im November 2007 wurde dann die 4-Track-langeΒ βRevengeβ-EP aufgenommen und ebenfalls im November 2008 verΓΆffentlicht.
Jedoch hatten wir einige LineUp-Schwierigkeiten. Als erster ging ca. im August 2006 der damalige SΓ€nger/ Bassist, dann wenige Monate spΓ€ter der Schlagzeuger. Anfang 2008 gingen Gitarrist und Bassist. Seit 2007 ist die Schlagzeugstelle mit Maik besetzt und seit Ende 2008 sind Thorsten an der Gitarre undΒ EugenΒ am Bass mit dabei. Die Band hat in den Jahren ΓΌber 36 Konzerte gespielt – u.a. mit SzenengrΓΆΓen wieΒ Illdisposed, Sinister, Cataract, Obscurity, Endstille, Eisregen, Lay down Rotten, Varg, Shining, DebaucheryΒ usw.. Im Juli 2010 haben wir uns zusammen mitLars SchlΓΌterΒ fΓΌr 10 Tage in dieΒ Alpha Sound StudiosΒ zurΓΌckgezogen, um an unserem ersten AlbumdebΓΌt zu arbeiten.Β Helge StangΒ hat zwei Lieder eingesungen und die chilenische Sologitarristin Sole Genua hat zwei Soli auf dem Album gespielt. Das Album wurde 2011 vonΒ SeebvonΒ Orden OganΒ nach einem langen Delay gemixt und gemastert. Am 21.11.2011 haben wir einen Deal beiΒ Apostasy RecordsΒ gelandet und verΓΆffentlichen am 20.01.2012 ΓΌberΒ Apostasy RecordsΒ und Edel distibutions unser erstes selbstbetiteltes Album.
Time For Metal / Rene:
Wie schon angesprochen wurde, habt ihr das Album unterΒ Apostasy RecordsΒ aufgenommen. Wie seid ihr zu dem noch recht jungen Label gekommen und welche Ambitionen verbindet ihr mit der Zusammenarbeit?
Craving / Ivan:
Ende 2011 haben wir Bewerbungen verschickt, unter anderem an das LabelΒ βDB Agencyβ.Β Tim FunkeΒ (Gitarrist/Songwriter vonΒ Under That Spell) hat mirΒ TomaszΒ schon 2009 empfohlen und die Leute vonΒ FleshworksΒ waren dort anscheinend auch sehr zufrieden.Β TomaszΒ hat letzten Endes ein gutes Angebot gemacht und wir haben uns fΓΌr ihn entschieden. (Es gab noch weitere Angebote.)
Time For Metal / Rene:
Da ihr – wie gerade angesprochen – nicht alleine im Studio wart, wΓΌrde mich besonders interessieren, wie die Sessions im Studio abgelaufen sind. Hattet ihr klar vorgegebene PlΓ€ne oder wie seid ihr bei den einzelnen Songs vorgegangen?
Craving / Ivan:Wir haben mit dem Schlagzeug angefangen und waren damit ca. 4 Tage dabei. Danach haben wir mit den Gitarren weiter gemacht und anschlieΓend mit dem Bass.
Es gab Momente, woΒ Seeb/LarsΒ ein paar eigene Ideen eingebracht haben, z.B. die Idee mit dem E-Bogen (beiΒ Lord of the FlamesΒ undΒ Wolfsherz) stammt vonΒ Lars SchlΓΌter. Wer gedacht hat, das wΓ€ren DudelsΓ€cke/ FlΓΆten hat sich geirrt, das sind alles E-Gitarren
BeiΒ βWolfsherzβΒ war Lars fΓΌr die ΓΌbersynchronisierte Gitarre im langen, ruhigen Part verantwortlich, also es ist quasi seine Idee gewesen, das mit einzubringen. Ich hatte ursprΓΌnglich die Idee, ΓΌberΒ Sole GenuaΒ ein Flamenco-Solo drΓΌberspielen zu lassen, aber das haben wir dann nach dem Studioaufenthalt gelassen.
Wir haben 4-5 Tage fΓΌr das Schlagzeug, einen Tag fΓΌr den Bass und nur 2 Tage fΓΌr die kompletten Gitarren inkl. Soli gehabt. Da blieben dann 2 Tage fΓΌr Gesang.
10 Tage waren schon zu knapp berechnetβ¦und es war sehr anstrengend.
Time For Metal / Rene:
Die MΓΌhe hat sich, aber eindeutig gelohnt und wurden mit etlichen positiven Bewertungen der Presse gedankt. Auch bei und konntet ihr volle Punktzahl ergattern! Eine genug tung fΓΌr die ganze Arbeit und Zeit die ihr investiert habt ?
Craving / Ivan:
Es freut uns, dass es den Menschen gefΓ€llt. Es ist natΓΌrlich sehr cool, dass die CD positive Kritiken bekommt. Allerdings ist es so, dass ich Musik fΓΌr mich mache und an erster Stelle soll mir die Musik, die aus mir raussprudelt, gefallen. Wenn mir mein Song gefΓ€llt, aber irgendjemand es nicht mag, dann ist es halt so. Ja, das stimmt, es gibt natΓΌrlich auch negative Kritiken, aber solange das alles konstruktiv geschrieben ist und wir uns daran entwickeln kΓΆnnen, ist alles im grΓΌnen Bereich.
Time For Metal / Rene:
Es gab auch etwas Kritik von ein paar Stellen. Wie geht ihr damit um lΓ€sst sie euch kalt oder versucht ihr diese als weitere Erfahrungsquelle abzuspeichern fΓΌr das Songwriting neuer StΓΌcke?
Craving / Ivan:
Wie gesagt: wenn die Kritik konstruktiv ist, macht man sich schon eher Gedanken darΓΌber als ΓΌber irgendeinen unbegrΓΌndeten Verriss. Es ist nicht mΓΆglich, einen Song / ein Album so schreiben, wie der Reviewer xy es haben mΓΆchte. Man hΓΆrt allerdings schon auf vernΓΌnftige Kritik.
Time For Metal / Rene:
Um noch einmal auf die neuen Songs zurΓΌck zu kommen. Besonders interessant sind oftmals die Gedanken, die sich hinter den einzelnen Songs verbergen. HΓ€ttest du die Zeit, ein kurzes Track-by-Track derΒ Craving-Scheibe durchzufΓΌhren, um in kurze SΓ€tzen deine Gedanken zu den einzelnen StΓΌcken wiederzugeben?
Craving / Ivan:
Okayβ¦
Lord of the Flames:Β
Ist der schnellste und brutalste Song auf dem Album. Mit dem Songwriting fΓΌr das StΓΌck habe ich Ende 2008 (genau gesagt: 11.11.2008) angefangen, hehe. Der Song behandelt den Untergang der antiken Stadt βPompeiiβ, die im Jahre 79 von der Asche des Vulkans βVesuvβ verschΓΌttet wurde. So viel zu Pagan Heiden Metal, hehe.
By the Blowing Wind:
Ist der βPartysongβ des Albums. Es ist eine melodische Nummer und zugleich der kΓΌrzeste Song auf dem Album. Thematisch geht es um ein paar Krieger, die sich nach einer Schlacht in einem nebligen Wald verirrenβ¦ Also nichts Innovatives sondern eher etwas, was richtig dolle SpaΓ machen soll. Allerdings findet sich hier zum ersten Mal der Einsatz von klarem Gesang!
Nameless:
Der lΓ€ngste Song des Albums und ein eher Death Metal-lastiger Song, in den Strophen wird geblastet. Der Refrain wird mit einer Melodie untermalt und die Soli runden den Song ab.βNamelessβΒ ist nebenΒ βRevengeβΒ der zweitΓ€lteste Song auf dem Album, den wir von der EPβRevengeβΒ genommen und rerecorded haben. UrsprΓΌnglich war es geplant, alle Songs derRevenge-EP zu ΓΌberarbeiten und neuaufzunehmen, aber wir haben es dann doch gelassen. Der Song glΓ€nzt im modernen Gewand – auf derΒ Revenge-EP ist dort, wie ich finde, viel verloren gegangen, hehe. Im Songtext geht es um den Unausprechlichenβ¦den Grimreaper, hehehe.
Allerdings kΓΆnnte man im Refrain denken, dass es eher um einen JΓ€ger geht.
Leopard:
BeiΒ LeopardΒ handelt es sich um den ersten russischen Titel auf der CD. Die Musik ist sehr melodisch und ich wΓΌrde sagen fast Power Metal-lastig. Das Gedicht zum Text wurde dem BuchΒ βDie FeuersΓ€uleβΒ (1921) des russischen DichtersΒ Nikolai Stepanowitsch GumiljowΒ entnommen. Er lebte zwischen 1886-1921.Β Die FeuersΓ€uleΒ war dann auch sein letztes Werk. Das Gedicht handelt von einem alten afrikanischen Aberglauben, der besagt, dass, wenn man einen Leoparden erlegt und nicht seine Schnurrhaare abbrennt, der Geist des Leoparden seinen JΓ€ger bis zum Tode verfolgen wird. Der Protagonist des Gedichtes vermeidet das Abbrennen der Schnurrhaare und wir vom Geist des Leoparden in den Selbstmord getrieben. Ein sehr schΓΆnes Gedicht, ich kann euch garantieren, dass kΓΌnftig evtl. noch mehr Lieder mit den Gedichten von HerrnΒ GumiljowΒ untermalt werden, denn seine Gedichte sind unglaublich gut und passen manchmal verdammt gut zur Musik. Soviel ΓΌbrigens zu Pagan/Viking/Heiden-Metalβ¦grrr
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????? ? ????? ?????(The song of the prophetic Oleg):
Dieser Song hat einen russischen Titel ist allerdings in Deutsch verfasst, hehehe. Es ist wieder ein sehr melodischer Song, bei dem die Leadgitarre regiert. Thematisch geht es um eine alte russische Legende ΓΌber denΒ OlegΒ vonΒ Novgorod. Diesem wurde zu seinen Lebzeiten vorhergesagt, dass er durch sein weiΓes Ross den Tod finden wird. Daraufhin hat er das Pferd wegbringen lassen. Als das Ross schlieΓlich stirbt, reist Oleg zum Ort, wo das Skelet des Pferdes liegt und wird von einer Schlange, die aus dem SchΓ€del des Kadavers kommt, gebissen und stirbt. Somit erfΓΌllt sich die Prophezeiung.
Revenge:
Ist der Γ€lterste Song des Albums und stammt noch von der EPΒ βRevengeβΒ und wurde am 24.04.2006 geschrieben bzw. ich habe am 24.04.2006 nach unserem ersten Auftritt damit angefangen, den Song zu schreiben. Diese Nummer wurde frΓΌher von irgendwelchen Leuten aufgrund von prΓ€senter MelodiefΓΌhrung, die sich ΓΌber den gesamten ersten Teil des Songs erstreckt, mitΒ FinntrollΒ verglichen. Im Text geht es um einen Krieger, dessen Stamm komplett von seinen Feinden ausgerottet wurde. Er ist der einzige Γberlebende, flΓΌchtet in die Wildnis und bereitet sich darauf vor, seine Leute zu rΓ€chen. Wir wussten frΓΌher nicht, worΓΌber wir schreiben sollten, also haben wir eine kleine Konzeptgeschicjte geschrieben, dieser Song war die Nr. 4 (nach ein paar Songs von der Demo 2006) Das Konzept haben wir schlieΓlich verworfen.
? ???(Into the forest):
Der zweite russische Song auf dem Album. Bei diesem Lied wurde erst der Text geschrieben und dann die Musi, was ich eigentlich immer in umgekehrter Reihenfolge mache. Es ist denke ich mal eine art Melodic Black Metal-Song mit reichlich keltischen Melodien. Thematisch geht es um ein paar MΓ€nner, die einen vom βBΓΆsemβ verseuchten Wald eben von diesem BΓΆsem befreien. Im Text gehe ich auf Fabelwesen aus der griechischen Mythologie sowie auf Elfen (Power Metaaaaal) ein. Also nochmal so viel dazu.
Ein Funken Abendrot:
An der Musik zuΒ βEin Funken AbendrotβΒ habe ich ca. 3 Jahre gearbeitet.Β βNamelessβΒ ist der Beitrag in Punkto Melodic Death Metal und das ist der Beitrag in Punkto Melodic Black Metal.Β Helge StangΒ ist auf der CD als GastsΓ€nger zu hΓΆren er macht die gesamten Vocals bei diesem Lied. Er hat auch den Songtext komplett in seinen Worten umgeschrieben. Im Text geht es um einen Mann, der zusammen mit einer Gruppe junger MΓ€nner Tag fΓΌr Tag sein Dorf von einem Werwolf-DΓ€mon beschΓΌtzt. Eines Tages geht etwas schief und er wird von dem Vieh gebissen. Seine Mitstreiter vertuschen die Sache und verjagen ihn aus dem Dorf. Seitdem streicht er umher, um seinen SchΓΆpfer (den Werwolf) zu tΓΆten, um seine Menschengestalt wiederzuerlangen.
Wolfsherz:
Ein weiterer Melodic Black Metal Song der CD, woΒ βEin Funken AbendrotβΒ eher vor sich hin blastet wird bei Wolfsherz auf Blastbeats fast vollkommen verzichtet. Es handelt sich um die FortfΓΌhrung der Geschichte vonΒ βEin Funken Abendrotβ.Β WolfsherzΒ entstand allerdings vorβEin Funkenβ. Der Mann sucht seinen SchΓΆpfer (den Werwolf), um wieder die Menschengestalt zu erlangen und zu seiner Familie zurΓΌckzukehren. Diese Geschichte hat auch unseren Coverdesigner beeinfluΓt, denn wie ihr seht, sieht man auf dem Cover einen Ritter und einen riesen Werwolf. Man hΓΆrt mich hier ebenfalls wieder die klare Stimme einsetzen.
Lug und Litanei:
Der letze Song auf dem Album. Die Leadvocals ΓΌbernimmt schonwiederΒ Helge. Der Text wurde wieder von ihm umgeschrieben undΒ Sole GenuaΒ glΓ€nzt mit einem Supersolo. Der Song ist eher als Melodic Black Metal zu bezeichnen – wir setzen zum ersten Mal in der Bandgeschichte Keyboards ein. Es geht um einen Mann, der fΓΌr die Inquisition arbeitet. Er ist so eine Art GeisterjΓ€ger und vertreibt Geister aus HΓ€usern/Wohnungen anderer Leute. Das Ganze spielt im Mittelalter, wo die Inquisition wie wir alle wissen ganz groΓ war. Eines Tages wird er von einem Pfarrer darum gebeten, einen Geist aus dem Hause des Pfarrers zu vertreiben. Dabei stΓΆΓt er auf den Geist einer Frau, der auf der Erde gefangen ist und keinen Frieden finden kann, da ihr Leichnam nicht bestattet worden ist. So ist sie fΓΌr immer in der Geisterebene gefangen. Sie wurde von der Inquisition als Hexe bezeichnet und anschlieΓend zu Tode gefoltert. Ihre Leiche wurde auf einen Haufen geschmissen. Der Protagonist kann den Geist nicht vertreiben und beschlieΓt anschlieΓend, den Leichnam der Frau zu Finden und zu begraben, damit sie ErlΓΆsung findet: lest euch den kompletten Text im Booklet durch, das wΓΌrde jetzt den Rahmen sprengen.
[COLOR=lavender]Β Time For Metal / Rene:
Ich muss gestehen, ich war recht verwundert, russische StΓΌcke zwischen den Songs zu finden. Eine klare Konzeptidee oder eher eine spontane Geschichte, die sich bei einem kalten Bier ergeben hat?
Craving / Ivan:
Naja mit einem kalten Bier entsteht bei uns nichts, hehehehe. Es ist halt so, dass ich mich in Russisch besser ausdrΓΌcken kann, weil das meine Muttersprache ist. AuΓerdem leben wir in einer multikulturellen Gesellschaft.
Time For Metal / Rene:
Ein Punkt, den wir noch gar nicht angesprochen haben, ist das Cover. Stammt dieses aus euren HΓ€nden oder hat sich ein externer KΓΌnstler die MΓΌhe gemacht?
Craving / Ivan:
Das Cover stammt von einem mexikanischen Digital Artist NamensΒ Chris Cold. Er ist ΓΌbrigens auch Russe. Ich habe ganz schΓΆn blΓΆd geguckt, als er mir eines Tages auf Russisch antwortete.
Time For Metal / Rene:
Wie mir bekannt ist, seid ihr auch live nicht untΓ€tig gewesen. Jetzt mit dem neuen Werk stehen sicher bereits erste Shows an. Wann und wo kΓΆnnen Interessierte das neue Material live bewundern ?
Craving / Ivan:
Am 10.02.2012 sind wir in einem kleinen KlubΒ (Marias Ballroom)Β in Hamburg zu sehen. Es gibt keine Vorband, es sind nur wir und eine weitere Band, die fΓΌr Stimmung sorgen wird wΓ€hrend wir feiern. Einen DJ werden wir hoffentlich auch haben. Am 25.02.2012 geht es ganz anders zur Sache. Wir sind nΓ€mlich zusammen mitΒ Morgoth,Β SuidakraΒ usw. auf demΒ Winternachtstraum 2012 FestivalΒ zu sehen. Weitere Auftritte werden folgen, zum Buchen schreibt uns bitte an:info@cravingmetal.de
Time For Metal / Rene:
In den Genuss, mit grΓΆΓeren Bands spielen zu dΓΌrfen, kommt nicht jeder. KΓΆnntet ihr einmal einige Bands, mit denen ihr bereits gespielt habt, aufzΓ€hlen und eventuell ein bis zwei besondere Highlights beschreiben?
Craving / Ivan:
Das passiert ja nicht einfach so, man muss darauf hinarbeiten, um mit grΓΆΓeren Bands spielen zu kΓΆnnen. Es gab viele Highlights, ich persΓΆnlich fand den Auftritt auf demΒ Metal Splash Festivalsehr gelungen. War ein tolles und gut organisiertes Festival mit fleiΓig headbangendem Publikum.
Time For Metal / Rene:
Negative Erfahrungen dΓΌrften in den letzten Jahren auch vorgekommen sein. Habt ihr die ein oder andere Geschichte fΓΌr uns parat?
Craving / Ivan:
Anfang 2009 haben wir zusammen mitΒ Obscurity, DeflorationΒ undΒ Ten Degrees ColderΒ imSimson SaalΒ in Suhl (ThΓΌringen) gespielt. Das war ein riesen Saal, in den locker 1500 Leute reinpassen wΓΌrden. Es kamen 250 GΓ€ste. Allerdings haben die sich alle schΓΆn am anderen Ende des Saals versammelt und der Saal war laaaaaang, hehehe. AlsΒ DeflorationΒ spielten, pisste das den Frontmann der Band derbe an, also fing er an, sich erst oberflΓ€chlich auszuziehen. Kurze Zeit spΓ€ter stand der riesenΒ UweΒ splitternackt auf der BΓΌhne. Das war schon mal sehr schrΓ€g, haha. Allerdings kam es noch schrΓ€ger: mitten in einem Song meinte der SΓ€nger vonΒ DeflorationΒ βJetzt reichts!!!β, sprang von der BΓΌhne runter und ging – immer noch splitternackt – in Richtung Publikum. Leider war das Mikrokabel nicht lang genug, sodass er nicht ganz das Ende des Saals erreicht hat, hahaha. P.S.: es gibt noch irgendwo Bilder von dem Event.
Time For Metal / Rene:
Im Internet seid ihr auch auf diversen Plattformen anzutreffen. Wie wichtig ist die Kommunikation ΓΌber das Medium Internet?
Craving / Ivan:
Oh heutzutage ist das sehr wichtig. Was sehr cool ist, man kann mit den Leuten, die unsere Musik mΓΆgen und was von uns wollen, direkt in Kontakt tretten z.B. via Facebook. Wer also mit uns plaudern mΓΆchte, schreibt uns bei Facebook an – es gibt zwei Seiten:www.facebook.com/Craving667Β undΒ www.facebook.com/CravingOfficial
Time For Metal / Rene:
Ich bedanke mich fΓΌr das Interview und wΓΌnsche euch viel SpaΓ und Erfolg in der Zukunft!
Craving / Ivan:
Danke dir, RenΓ©, fΓΌr die Fragen! Kauft unser Album!!! Besucht uns auf Facebook / MySpace / whatever oder schreibt einfach eine Mail anΒ info@cravingmetal.de. Trinkt ein Bier mit uns auf einem unserer Konzerte!!!Β CravingΒ will rise!!! \m/



