Down The Sunset – Dreamer | Believer

“So mag ich Metalcore – warum nicht mehr davon?“

Artist: Down The Sunset

Herkunft: Weiz, Österreich

Album: Dreamer | Believer (EP)

Spiellänge: 21:03 Minuten

Genre: Post-Hardcore / Metalcore

Release: 27.09.2014

Label: Eigenproduktion

Link: http://www.downthesunset.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Flo H.
Gitarre und Gesang – Martin T.
Gitarre und Gesang – Philipp L.
Bassgitarre – Valentin S.
Schlagzeug – Daniel G.

Tracklist:

  1. Dreamer
  2. Losing Hope
  3. Memories
  4. Nightmare
  5. Believer

Down The Sunset - Dreamer Believer

Was? Es ist schon zwei Jahre her? Ja, wirklich, es ist bereits zwei Jahre her, dass ich die Debüt EP der Österreicher Metalcore-Truppe Down The Sunset bei mir auf dem Schreibtisch liegen hatte. Wenn ich zurückdenke, dann denke ich an eine Band, die den Österreicher Metalcore neben der Band Liminality im Jahr 2012 ein Gesicht gegeben hat. Mit modernen Einflüssen aus dem Post Hardcore geht es auch heute mit der zweiten EP ins Rennen.

Wo man bei der EP Down The Sunset (Review: Hier) damals aufgehört hatte, fängt man mit dem Song Dreamer auch gleich wieder mit Vollgas an. Ein von der Melodie getragenes Gitarrenriff trifft auf eine sehr schön Bass-lastige Gesamtmischung.

Die guttural angehauchte Stimme wechselt sich – wie man es im Genre kennt – immer wieder mit der klaren Stimme ab und natürlich darf auch der ein oder andere Breakdown nicht fehlen.

Positiv ist zu vermerken, dass man zwar auf moderne Synthesizer-Elemente zurückgreift, jedoch so dezent, dass man nicht so schnell davon genervt sein dürfte. Zusätzlich gefällt auf jeden Fall der auffällig gute Stereomix der Platte.

Moshbar scheinen alle fünf Songs der 2014er EP zu sein und wer auf lupenreinen Metalcore steht, der wird bei der Mischung, die an Silverstein, Parkway Drive und zeitweise an die härteren Songs von We Came As Romans erinnert, eindeutig bedient sein.

Highlight ist für mich der melodiegeladene Song Memories, der zeigt, dass es die Band versteht, zwischen beiden Sängern immer wieder hin und her zu wechseln.

Fazit: Wer wartet, der wird belohnt? Das stimmt zwar nicht immer, im Fall von Down The Sunset jedoch auf jeden Fall. Ich habe als Fan des Genremixes aus Metalcore und Post-Hardcore eigentlich nur die – mit ca. einundzwanzig Minuten - kurze Spielzeit der EP zu bemängeln. Ansonsten kann ich jedem empfehlen hier zuzugreifen!

Anspieltipps: Memories, Dreamer und Believer
Kai R.8.5
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