Eye Beyond Sight – The Sun And The Flood

“Auch die Slowakei kann Metal“

Artist: Eye Behind Sight

Album: The Sun And The Flood

Spiellänge: 46:22 Minuten

Genre: Death / Thrash Metal

Release: 23.03.2012 (D)

Label: Massacre Records

Link: http://www.myspace.com/officialebs

Bandmitglieder:

Gesang – Tomi
Gitarre – Macsi
Gitarre – Doki
Bass – Kepasz
Schlagzeug – Bálint

Tracklist:

  1. Sick Society
  2. Redemption
  3. From Stars To Scum
  4. Self Possession
  5. That Hurts
  6. God’s Bit
  7. Blast
  8. Screams From Your Childhood
  9. We Care
  10. The Sun And The Flood

Eyes_Beyond_Sight_The_Sun_And_The_Flood_Albumcover

Wenn man an die Slowakei denkt, habe ich früher immer an Tschechien gedacht. Dass es zwei einzelne Länder sind, wurde mir erst bewusst, als ich beide besuchen durfte. Nun habe ich eine Band aus eben der Slowakei vor mir liegen. Unter Vertrag bei Massacre Records, das ist schon mal eine Ansage, dazu noch mein liebstes Genre. Ich bin gespannt auf das zweite Album von Eyes Behind Sight.

Der erste Song beginnt mit einem Spannungsaufbau, wie ich ihn liebe. Das Surren eines Vestärkers. Plötzlich und ohne Vorwarnung prügeln mir dann harte Riffs und krasse Drumms um die Ohren. Das Tempo ist mörderisch und die growlende Stimme von Tomi passt wie die Faust auf das Auge zum instrumentalen Part. Sick Society hält über die gesamte Länge ein ungeheures Tempo und eine enorme Qualität.

From Scars To Scum schlägt eine etwas andere Richtung ein und lässt die Thrash-Einflüsse sehr gut erkennen. Eine willkommene und gelungene Abwechslung zu dem sonst eher aggressiveren Stil. Wenn die Jungs so weiter machen, dann werde ich noch Fan von slowakischer Musik. Mitten im Song gibt es eine kurze Passage, in der das Growlen auf Flüstern reduziert wird und die Instrumente im Vordergrund stehen. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut die Band auch diese Schwierigkeit im Übergang problemlos meistert. Schnell zum Fazit, da ich euch sonst noch viel zu viel über das Album erzähle.

Fazit: Die Begeisterung steht mir wirklich ins Gesicht geschrieben. Die Mischung von Thrash und Death ist inzwischen ein alter Hut, aber so habe ich das auch noch nicht erlebt. Ich kann es gar nicht beschreiben, das ist wirklich große klasse geworden. Allerdings finde auch ich hier noch einige Mängel. Die Songs werden relativ schnell vorhersehbar und scheinen sich immer zu wiederholen. Etwas mehr Unterschied wäre mir da recht. Anspieltipps: That Hurts und Sick Society
Tim F.7
7
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