Es gibt keine Kunst ohne Leiden, ohne Widersprüche, ohne den Abgrund und ohne die Angst vor dem Unfassbaren.
Hinter Fading Light verbirgt sich Ausdruck auf vielen Ebenen. So ist The Spell of A New Dawn nicht nur ein musikalisches Werk, sondern besitzt auch eine visuelle Dimension, die im Zusammenspiel mit der Musik eine zutiefst fesselnde Wirkung entfaltet. Hinter dem Projekt steht Simon „Totleben“ Bossert – Gründer und Gitarrist von Totengeflüster, der bereits mit seiner früheren Band große Erfolge feierte und vor allem für seine eindrucksvollen Artworks und Videoanimationen für Bands wie Keep Of Kalessin, Night In Gales und Nyktophobia bekannt ist. Auf The Spell of A New Dawn führt er diese beiden Welten so kraftvoll zusammen, dass jeder Hördurchgang zugleich erhebend und eindringlich wirkt.
Der symphonische Black Metal auf The Spell Of A New Dawn bezieht seine Stärke nicht allein aus der Musik, sondern auch aus einer Vielzahl an Details. Dazu gehören die Klanglandschaften, die niemals konstruiert wirken, sondern gezielt eingesetzt werden, um Bilder im Kopf des Hörers entstehen zu lassen. Zugleich erwecken sie die grafische Gestaltung zum Leben und lassen das Album auf vielfältige Weise nachwirken. Die Texte erzählen von der Verführung durch falsche Götter – und davon, wie leicht es für diese Verführer ist, ihre Netze zu spinnen und sich wehrlose Seelen in einer orientierungslosen Gesellschaft zu greifen, die sich im Trübsal des Alltags verliert.
Der Opener A Gathering Of Souls zieht den Hörer sofort in seinen Bann – mit symphonischen Klängen, die zugleich bedrohlich und verlockend wirken. Crowned With Might schleicht sich zunächst vorsichtig heran, bevor der Song mit Double-Bass-Attacken, schimmernden Gitarren und einem Gesang zuschlägt, der im einen Moment flüstert, um im nächsten schroff und direkt entgegenzupeitschen. On Wings Of Vengeance oszilliert zwischen Raserei und Melancholie, während The Return nach einem erhabenen Intro in einen treibenden, fast schon im Black’n’Roll-Stil gehaltenen Kracher übergeht. Die unaufhaltsame Wut entlädt sich schließlich vollends in Seeds Of Death, was das ruhigere Stück Far Away From The Stars umso erhabener und eindringlicher erscheinen lässt. Necromance bewegt sich an der Schwelle zwischen Atmosphäre und eruptivem Ausbruch und entfaltet noch einmal sämtliche Stärken von Fading Light, ehe Poltergeist das Album mit majestätischen und bisweilen verträumten Keyboard-Melodien beschließt.
Seht euch hier das Video zu Seeds Of Death als ersten Vorgeschmack auf das kommende Album an:
Als weiteren Vorgeschmack könnt ihr euch gleich das Video zu Poltergeist ansehen, um eure Vorfreude auf das kommende Album zu steigern:
Totleben hat sämtliche Gitarren-, Bass- und Orchesterparts selbst eingespielt und zeichnet zudem für alle Texte, das Artwork sowie die Musikvideos verantwortlich. Das Schlagzeug wurde von Michiel van der Plicht (Pestilence, Nyktophobia, ex-God Dethroned) aufgenommen. Als Gast holte sich Totleben die Sängerin Sophie Müller ins Boot, während das großartige Solo in Crowned With Might von Christian Kupczyk (Aeonyzhar) beigesteuert wurde. Für den ausgewogenen und zugleich kraftvollen Mix sowie das Mastering zeichnet Joost van den Broek (Powerwolf, Blind Guardian, Epica, Ayreon) in den Sandlane Recording Facilities verantwortlich.
The Spell Of A New Dawn – Trackliste:
- A Gathering Of Souls
- Crowned With Might
- On Wings Of Vengeance
- The Return
- Seeds Of Death
- Far Away From The Stars
- Necromance
- Poltergeist
The Spell Of A New Dawn von Fading Light erscheint am 13. November 2026 über Apostasy Records und entfaltet eine perfekte Symbiose aus symphonischem Black Metal und düsterer visueller Gestaltung.
Fading Light online:
https://fadinglightmetal.bandcamp.com/


