Graveyard – The Altar Of Sculpted Skulls

“Soll ich es kurz machen?“

Artist: Graveyard

Album: The Altar Of Sculpted Skulls

Spiellänge: 24:28 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 07.02.2012

Label: Pulverised Records

Link: http://www.graveyardofdoom.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Julkarn
Gitarre – Bastard
Gitarre – SBE
Schlagzeug – Gusi

Tracklist:

  1. Altar of Sculpted Skulls
  2. An Epitaph Written in Blood
  3. Deathcrowned
  4. Call of the Shadows
  5. Howl of the Black Death (Re-recorded)
  6. Ritual (Re-recorded)

Graveyard-The_Altar_Of_Sculpted_Skulls-Cover

2007 im schönen Spanien entstanden, hat Graveyard (nicht zu verwechseln mit den Graveyard aus Schweden!) diesen Monat die EP The Altar Of Sculpted Skulls veröffentlicht. Bisher waren mir die vier Jungs noch nicht bekannt, weshalb ich umso mehr gespannt bin, was sie so zu bieten haben.

Die EP beinhaltet sechs Songs mit einer Durchschnittslänge von etwa vier Minuten. Und für mich ist dies wahrlich mehr als lang genug. Sänger und Bassist Julkarn mag mir mit seiner Stimme so gar nicht gefallen, er grunzt mehr, als dass man ihn annähernd verstehen könnte. Ich meine, ok, dass man die Texte im Death Metal-Bereich nicht immer versteht, ist eine Sache, aber dann ist die Stimmlage des Sängers zumindest annehmbar. Hier fühle ich mich jedoch an unser altes Hausschwein „Bobby“ erinnert. Die Songs schleppen sich so dahin und die Stimmung – und meine Gemütslage – verdüstern sich drastisch. Vom Schlagzeug mag ich gar nicht anfangen, dieses klingt nämlich genauso, wie ich es nicht mag: blechern und eher einfallslos im Drumming. Was soll ich sagen, außer, dass wir jetzt lieber zum Fazit kommen, bevor ich weitere skurrile Vergleiche aufstelle?

Fazit: Schleppende und einfallslose Songstrukturen und ein eher blecherner Klang zeichnen diese EP aus. Mir fehlt es hier an Highlights und gewissen Punkten, die zeigen, dass die vier Musiker ihre Instrumente beherrschen und nicht, dass sie sich von ihren Instrumenten beherrschen lassen. Wer jedoch Musik, die eine trübsinnige Stimmung hervorruft, mag, der sollte hier zugreifen – der Effekt ist nicht zu verkennen! Anspieltipps: Nichts
Petra D.
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