La Zona – Do Not Cross (Staffel 1)

Wenn der erste Stein fällt, bringt er so manch Weiteren ins Rollen

Filmtitel: La Zona – Do Not Cross (Staffel 1)

Sprachen: Deutsch, Spanisch

Untertitel: Deutsch

Laufzeit: ca. 416 Minuten

Genre: Drama, Thriller

Release: 24.06.2019

Regie: Jorge und Alberto Sánchez-Cabezudo

Link: https://www.zdf.de/serien/la-zona-do-not-cross

Produktion: ZDF Neoriginal

Schauspieler:

Eduard Fernández, Álvaro Cervantes, Alba Galocha, Alexandra Jiménez, Manolo Solo

Neben der atomaren Katastrophenserie Chernobyl steht seit Juni der spanische Gegenspieler in Form von La Zona auf dem Markt. Im Gegensatz zum ukrainischen Adversaire ist die Produktion von La Zona – Do Not Cross (Staffel 1) nicht im Ansatz auf Tatsachen bezogen, sondern gibt eine rein fiktive Handlung wieder. Jorge und Alberto Sánchez-Cabezudo haben somit freie Hand für ein Endzeitepos, das im Drama bzw. Thriller Gefilden wildert.

Die Story von La Zona – Do Not Cross (Staffel 1):

Nach einem Atomunfall im Norden Spaniens wurde eine riesige Sperrzone eingerichtet, um das Risiko einer radioaktiven Ausbreitung einzudämmen. Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe ist der Norden Spaniens von der Normalität weit entfernt. Nachdem die Überlebenden in einer neuen Stadt 50 km vom Kraftwerk entfernt untergebracht wurden, dekontaminieren Spezialkommandos im kilometerweiten Umkreis eine menschenleere Zone.
Eine Reihe von mysteriösen Morden veranlasst den Polizeichef Héctor, der die Katastrophe überlebt hat, zu Ermittlungen. Eigentlich will er nur die Täter finden, doch bei seinen Recherchen entdeckt er viele andere Ungereimtheiten. Nach der Katastrophe hat sich die Realität in „La Zona“ für immer verändert.

Fazit
Einfach ist La Zona nun wirklich nicht, und auch die Zielgruppe ist schwer einzukreisen. Irgendwie wird versucht, ein atomares Endzeitdrama mit einem Krimi- bzw. Horrorstreifen zu kombinieren. Die Handlung ist teils konfus und hat nicht zwingend das eigentliche Unglück im Vordergrund, sondern eher die abartigen Geschehnisse drumherum. Leider bleiben die Macher oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurück und lassen die Handlung wild durch die Szenen streifen, um dabei noch ein paar Klischee Aspekte aufzugreifen. Die Schauspieler wiederum versprühen eine positive Ausstrahlung, wenn es darum geht, im Jahr 2019 einem schaurigen Drehbuch Leben einzuhauchen. Grundsätzlich kann man der Produktion eine Daseinsberechtigung nicht absprechen und eine breitere Zielgruppe steht dafür ebenfalls bereit, nur mit mehr Liebe zum Detail wäre man noch besser gefahren. Vielleicht etwas verwöhnt, mag die Story ihre Ecken und Kanten haben - trotzdem kann man La Zona ruhig anbieten, wenn man zu kleineren Abstrichen bereit ist. Die nötige Spannung besitzt die über 400 Minuten starke erste Staffel!
René W.7
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