Eventname: Monster Magnet – Powertrip A Celebration! Plus Much More Germany 2020
Headliner: Monster Magnet
Vorband: Saint Agnes
Ort: Markthalle, Hamburg
Datum: 05.02.2020
Kosten: ab 41,20 € VVK (sold out)
Genre: Alternative Rock, Psychedelic Rock, Dark Rock, Hard Rock, Space Rock
Besucher: ca. 1070 Besucher
Veranstalter: FKP Scorpio (https://www.fkpscorpio.com/)
Links: https://de-de.facebook.com/wearesaintagnes/
http://wearesaintagnes.com/
http://www.zodiaclung.com/
https://de-de.facebook.com/monstermagnet/
Setlisten:
Saint Agnes:
- Welcome To Silvertown
- Move Like A Ghost
- Daughters Of Lucifer
- The Witching Hour
- Merry Mother Of God Go Round
- I Feel Dangerous Around You
- Brother
Monster Magnet:
- Atomic Clock
- Tractor
- Crop Circle
- Temple Of Your Dreams
- 3rd Eye Landslide
- See You In Hell
- Baby Götterdämerung
- Bummer
- Powertrip
- Space Lord
Zugabe:
- Twin Earth
- The Right Stuff (Robert Calvert cover)
- Look To Your Orb For The Warning
- Negasonic Teenage Warhead
Mittwochabend und der Space Lord hat sich angekündigt. Dazu steht die Performance der gesamten Scheibe Powertrip, welche am 16.06.1998 erschien, auf dem Programm. Das Werk inkl. der Hit Single Space Lord brachte Monster Magnet den bisher größten kommerziellen Erfolg. So ist die Markthalle ausverkauft und es gibt vor der Tür noch etliche Menschen, die Karten suchen.
Die Kommunikation der Öffnungs- und Anfangszeit ist bei der Markthalle immer absolut verlässlich (19 Uhr Türöffnung, 20 Uhr Beginn). Für mich noch genügend Zeit, um das eine oder andere zu klären, bevor Saint Agnes die Bühne entern.
Die Band aus London wurde 2014 gegründet und veröffentlichte letztes Jahr mit Welcome To Silvertown den ersten Longplayer. Den Musikstil könnte man als Garage Rock mit starken Dark Rock und Psychedelic Elementen umschreiben. Der Opener heute ist dann auch gleich der Titeltrack des Albums. Sängerin Kitty Arabella Austen erinnert mich von der Ausstrahlung stark an Siouxsie Sioux von Siouxsie And The Banshees. Weiter geht es mit Move Like A Ghost, bevor mit Daughters Of Lucifer der erste Track performt wird, welcher nicht vom letzten Longplayer stammt. Dazu trägt die 
Eine halbe Stunde Umbaupause. Dann geht das Licht aus und die fünf Herren aus New Jersey kommen auf die Bühne. Vom ersten Moment an explodiert das Publikum förmlich. Mastermind Dave Wyndorf startet mit Atomic Clock – Track Nummer elf auf Powertrip. Die Gitarren und die Stimme von Dave sorgen für einen frühen Moshpit. Die weiteren Bandmitglieder auf der Bühne sind Garret Sweeny (Gitarre), Phil Caivano (Gitarre), Chris Kosnik (Bass) und Bob Pantella (Schlagzeug). Garret und Phil bilden ein kongeniales Duo und produzieren einen genialen psychedelisch angehauchten Sound. Zwischen Tractor und Crop Circle begrüßt Dave das Publikum und stimmt die Crowd entsprechend auf die Dinge ein, welche dort noch kommen werden. Das Gaspedal wird weiter durchgedrückt. Spätestens bei See You In Hell und Baby Götterdämmerung ist die Markthalle am Kochen. Aber Dave hat ja noch reichlich Material in petto. Dann ertönen die Gitarren und vom ersten Ton ist klar, was ansteht. Wer den Song kennt, kennt auch den Refrain – dieser wird dann intensiv mitgesungen und es schallt “I’m never gonna work another day in my life, The gods told me to relax, They said I’m gonna be fixed up right, I’m never gonna work another day in my life, I’m way too busy power tripping, But I’m gonna shed you some light” durch die Markthalle. Aber ein Track fehlt ja irgendwie noch von der Powertrip! Phil stimmt den Space Lord an, anschließend gibt es eine kurze Ansage von Dave mit if I say oh Space Lord you say und das Publikum 
Saint Anges sind noch im Vorraum zum Großen Saal am Merchandising. Da gibt es noch den einen oder anderen Fankontakt (und für mich die Info bezüglich der Setlist). So leert sich die Markthalle heute Abend.
Fazit: Was für ein Gig! Kein Track der Setlist von Monster Magnet ist jünger als 22 Jahre. Das ist halt zeitlose Musik. Die kann man wohl auch noch in 30 Jahren hören. Danke an Dave und seine Band für den Besuch in Hamburg und an die Markthalle für die (wie immer) perfekte Organisation.












