Eventname: Rise Of The Roach 2025
Headliner: Papa Roach
Vorband: Rising Insane
Ort: Saarlandhalle, An der Saarlandhalle 1, 66113 Saarbrücken
Datum: 12.08.2025
Kosten: 66 Euro Vorverkauf – ausverkaufte Show
Genre: Nu Metal
Besucher: ~6000
Veranstalter: Saarevent GmbH
Setlisten:
Zugabe: Es ist Freitagabend in Saarbrücken, den ganzen Tag hat die Sonne vom Himmel geschienen und wir machen uns in dieser Wärme auf den Weg in die Saarlandhalle, denn Papa Roach geben sich die Ehre. Jacoby Shaddix und seine Mitstreiter sind auf der Rise Of The Roach Tour 2025 und gastieren zwischen den Festivalshows dabei auch im Saarland, um 20 Jahre Infest zu feiern. Die Show ist ausverkauft, und das an einem Dienstagabend – beste Voraussetzungen also, und auch wenn die Sache mit der Akkreditierung etwas kurzfristig war, freue ich mir einen Keks, die Jungs aus Kalifornien endlich mal vor die Linse zu bekommen. Als Vorband sind Rising Insane aus dem Oldenburger Land angekündigt. Die Jungs fangen pünktlich um 20 Uhr an und hauen ordentlichen Metalcore raus und ziehen die Halle direkt mit. Nach dem zweiten Song stellen sich die Jungs dann auf Englisch vor, da ja doch einige nicht-deutsch-sprachige Gäste aufgrund der Grenznähe anwesend sind. Nach dem dritten Song gibt es dann einen kurzen Gesangstest mit dem Publikum, was Selbiges auch besteht und dann beim Cover von Maniac ordentlich mitsingt. Insgesamt hat das Quintett sieben Songs dabei, mit denen sie der Halle gut einheizen. Zum Abschluss verkünden Rising Insane dann noch, dass sie im Winter mit Callejon auf Tour gehen. Musikalisch wird das sicherlich ein guter Fit! Um 21 Uhr verlöschen dann wieder die Lichter zum Hauptakt des heutigen Tages. Papa Roach starten mit Even If It Kills Me in den Abend und haben neben einer guten Lichtshow auch einiges an Flammen im Gepäck. Nun wundert es mich auch nicht, dass die Fotografen (wir sind heute tatsächlich nur zu zweit) nicht aus dem Fotograben shooten dürfen, sondern ans FoH „verbannt werden“. Nach dem zweiten Lied wird klar – heute Abend gibt es keine Gefangenen, denn Jacoby Shaddix fordert die Fans mit open up the pit, weiter Gas zu geben. Bei Dead Cell und dem darauffolgenden …To Be Loved springt Jacoby von der Bühne in den Graben und von dort geht es einmal durch die Halle, quer über die Ränge und wieder zurück auf die Bühne. Nach Getting Away With Murder gesteht Jacoby dann etwas reumütig, dass er etwas nach Deutschland geschmuggelt hat – nämlich California Love. Daraufhin spielen Papa Roach auch den entsprechenden Coversong von 2Pac, den gefühlt jeder in der Halle mitsingen kann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Mitmusiker geht es mit Liar weiter und im Anschluss gibt es eine erneute Hallenrunde, diesmal zu einem Medley aus Forever / In The End (Linkin Park) / Changes (Ozzy Osbourne). Nach Falling Apart verlassen die Jungs dann die Bühne und spielen über die LED-Leinwand ein Video zum Thema Suizidprävention ab, in dem sie verkünden, dass ein Teil der Einnahmen der Show an ein örtliches Programm gespendet werden wird. Mit Leave A Light On (Talk Away The Dark) und Scars folgen dann auch zwei sehr emotionale Songs, wobei letzterer von einem ordentlichen Drumsolo mit ordentlich Flammen abgerundet wird. Mit einem weiteren Medley aus Blind (Korn) / My Own Summer (Shove It) (Deftones) / Break Stuff (Limp Bizkit) / Chop Suey (System Of A Down) gibt es dann als großen Höhepunkt natürlich auch den wohl bekanntesten Song der Kalifornier auf die Ohren: Last Resort! Und ich bin sehr erstaunt, wie kurz dieser Song ist (Spoiler: 3 Minuten und 19 Sekunden), denn gefühlt haben Papa Roach gerade erst angefangen, da ist der letzte Song und damit die Show auch schon Geschichte. Und es bestätigt sich einmal wieder, dass die Jungs live wirklich eine Macht sind und auch nach 24 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehören!
























