“Starkes Billing”

Eventname: Ragnarök Festival 2015

Bands: Amorphis, Behemoth, Bifröst, Bölzer, Bornholm, Bölzer, Delirium, Der Weg Einer Freiheit, Equilibrium, Ewiges Fristen, Gernotshagen, Graveworm, Harakiri For The Sky, Helrunar, Kain, Lux Divina, Melechesh, Moonsorrow, Narqaroth, Negura Bunget, Nothgard, OBSCURITY, Secrets Of The Moon, Skyforger, Suidakra, Thulcandra

Ort: Lichtenfels

Datum: 10.04.2015 – 11.04.2015

Kosten: 49,50 €, Camping 7 € oder Schlafhalle 12 €

Genre: Pagan Metal, Black Metal, Viking Metal, Death Metal

Besucher: ca. 3.000

Link: http://www.ragnaroek-festival.com/

Ragnarök Festival 2015

Das Ragnarök Festival beglückt uns mit geöffneten Pforten im Jahre 2015. Dieses Festival gehört zu den ersten Festivals, die ich als Jungspund damals wahrgenommen habe und war, soweit ich mich erinnere, dass zweite oder dritte Festival, das ich jemals besucht habe, damals noch an einem anderen Ort. Mittlerweile hat sich die Stadthalle Lichtenfels eingependelt, was eine sehr gute Sache ist, da sie sich als Austragungsort mehr als nur bewährt hat. Es gibt Sitzplätze auf „Rängen“ und genug Möglichkeiten zum Stehen, durch das Verwenden von zwei Bühnen gibt es in der Regel nur sehr kurze Umbauzeiten. Damit ist der Kern, der zum Gelingen eines guten Festivals gehört, schon einmal gegeben.

Für die Übernächtigungsfraktion gibt es entweder die Möglichkeit zu Campen (kalt!) oder in einer Turn-…ähm…Schlafhalle (laut!) zu schlafen. Beides hat seine Vor– und Nachteile, beides ist suboptimal, aber für ein Festival im April kaum besser zu lösen. Ich habe bisher immer die Turnhalle gewählt und je nach Schlafnachbarn mehr oder weniger nicht bereut.

Bevor ich zu den Bands komme, würde ich mir an dieser Stelle wünschen, dass der Merchandisebereich etwas ausgebaut wird, da dieser für meinen Geschmack immer ein wenig zu klein geraten ist.

Bandtechnisch fährt das Ragnarök schwere Geschütze auf, allerdings auf Kosten des Festivalimages. So haben die beiden absoluten Headliner Behemoth und Amorphis doch recht wenig mit einem Ragnarök zu tun, was ich aus rein idealistischer Sicht natürlich bedauernswert finde. Dafür reiht sich auf dem Flyer ab der zweiten Reihe einiges an hochwertigen Bands ein, die dem Festivalnamen gerecht werden. Hier wird ein Mix aus Szenengrößen (Equilibrium, Moonsorrow, Secrets Of The Moon) und aufsteigenden Neumächten (Bornholm, Harakiri For The Sky) geboten, um ein paar Namen zu nennen.

Fazit: 2015 scheint ein bandtechnisch überdurchschnittlich gut besetztes Jahr zu werden für das Ragnarök Festival. Die Headliner alleine dürften schon die Halle komplett füllen, von den mehr als nur interessanten Bands ab der zweiten Reihe des Flyers mal ganz abgesehen. Ich kann an dieser Stelle garantieren, dass der ein oder andere Metalfan am Ende des Festivals mit mindestens 2-3 Neuentdeckungen nach Hause fahren wird. Empfehlenswert!

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