Reflection Club: veröffentlichen Debütalbum

Berliner ProgRock, der sich deutlich an Jethro Tull orientiert

Quelle: Reflection Club

Der Berliner Multiinstrumentalist Lutz Meinert, der bereits mit seiner Band Margin positiv aufgefallen ist, veröffentlicht am 3. März 2021 unter dem Namen Reflection Club die zwischen 2017 und 2021 aufgenommene Platte Still Thick As A Brick. Dabei handelt es sich nicht um eine Coverversion des Albums von 1972, sondern es ist als Hommage an Jethro Tull zu sehen. Meinert sagt dazu: „Ich wollte nicht unbedingt nur Thick As A Brick nacheifern, sondern Jethro Tull aus der Zeit 1972-73 huldigen. Das kann ich auf Still Thick As A Brick nicht sehr oft heraushören, aber es gibt durchaus Stellen, wie diese in Bedlam, die sehr wohl die Gemeinsamkeiten mit A Passion Play aufweist.“

Mit der Unterstützung von Gitarrist Nils Conrad (Crystal Palace und For Your Pleasure), dem Engländer und Sänger Paul Forrest (Jethro Tull Experience) und der amerikanischen Flötistin Ulla Harmuth ist ein Werk entstanden, das irgendwo zwischen Jethro Tulls Thick As A Brick von 1972 und einem (nie geschehen) Thick As A Brick 2 anzusiedeln ist. Musikalisch wird hier ebenfalls ein Konzeptalbum realisiert, das insgesamt etwas homogener um die Ecke kommt als das Frühwerk der Tulls. Die Platte erscheint in zwei unterschiedlichen Ausgaben bei Medvedge Records. Zum einen als Mediabook, in Form einer fiktiven Musikzeitschrift, dem Rellington Stone, und beinhaltet neben einem 72-seitigen Ausdruck der Zeitschrift eine CD und eine mit Surround Sound ausgestattete DVD. Das dazugehörige Review findet ihr hier. Des Weiteren kommt eine limitierte farbige Vinylausgabe heraus, die ebenfalls mit CD und DVD aufwartet. Beides kann bei JPC (hier) erworben werden.

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