Undergang – Doden Lager Alle Sar

“Keine Kompromisse, kein anderer Death Metal!“

Artist: Undergang

Herkunft: Dänemark

Album: Doden Lager Alle Sar

Spiellänge: 49:56 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 10.07.2015

Label: Dark Descent Records

Link: https://www.facebook.com/undergangktdm/info?tab=page_info

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – D. Torturdød
Bassgitarre – K. Ondsind
Schlagzeug – A Dødshjaelp

Tracklist:

1. Døden Leaer Alle Sar
2. Jomfrublodbad
3. Kronisk Betaendelse I Tarmene
4. Ad Ligbitum
5. Radbraekket
6. Lemlaestelsens Kunst
7. Kogt I Blod
8. Gravrust
9. Dødsfald
10. Det Gør Kun Ondt Ti Du Dør

Undergang - Doden Lager Alle Sar

Die dänische Band Undergang rumpelt seit 2008 in der härtesten Gangart durch das Death Metal-Genre. Kaum zu glauben ist selbst für Kenner, dass die drei Musiker alle paar Monate mit einem neuen Album, einer Single oder einer Demo um die Ecke kommen. Mit Doden Lager Alle Sar wirft das Trio sein drittes Langeisen auf den Markt, ganz nach dem Motto „Friss und stirb“, holzt Sänger als auch Gitarrist D. Torturdød mit seinen beiden Kollegen K. Ondsind am Bass und A Dødshjaelp am Schlagzeug durch die neuen zehn Songs, die rund fünfzig Minuten für einen Durchlauf benötigen.

Wer Undergang bereits als Underground-Perle auf die Ohren bekommen hat, weiß, was ab dem Opener dem Titeltrack des Albums aus den Boxen sprießt. Als pure Wut kann man das Produkt bezeichnen, das Undergang in ihrer Landessprache zum besten geben. Aussagekräftig werden Tracks wie Jomfroblodbad oder Ad Ligbitum angetrieben. Das Interesse für einschlägige Genrefans dürfte nach der Platte weiter gestärkt werden; das saftig-rohe Ambiente mit einem Sound längst vergangener Tage lässt jedoch auch genug Todes Metaler abschrecken. Moderne Absichten passen nicht ins Weltbild der Skandinavier, die vielmehr in alte Tiefen von Autopsy und Co. gehen. Basslastige Riffs dringen bis tief in die Magengrube vor und hinterlassen einen unangenhemen Schmerz, der bis in die Nieren vordringt.

Fazit: Hochanrechnen muss man Undergang, dass sie gnadenlos ihren Weg fortsetzen. Widerstand ist bei Doden Lager Alle Sar wie in der Vergangenheit zwecklos. Ruppig, rüde und vor allem humorlos bleibt die Handschrift des Trios unverändert, das ihren Weg wie ein Presslufthammer in den Beton meißelt. Es gibt mit Sicherheit spannendere Platten als Doden Lager Alle Sar, aber auf der anderen Seite muss man Undergang wohl das Gesicht gewaltbereit entfernen, ansonsten werden sie ihres wohl nie mehr verlieren.

Anspieltipps: Jomfroblodbad und Kogt I Blod
Rene W.
7.2
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