Nunslaughter – Satanic Chaos Legion

26.06.2026 - Death Metal - Blkiiblk /Open - 34:11 Minuten

Seit dem Demo Ritual Of Darkness aus dem Jahre 1987 treibt der Nonnenmord seine brachialen Geschichten in die offenen Ohren der weltweiten Death-Metal-Fraktion. Die  Amerikaner um Sänger Don Of The Dead zelebrieren messerscharfen Todesblei, der in seiner härtesten Version zelebriert wird. Unzählige Veröffentlichungen dokumentieren den Weg des Quartetts aus Pittsburgh. Mit 14 kurzen Dampfwalzen veröffentlichen sie am 26.06.2026 Satanic Chaos Legion.

Mit den beiden ersten Tracks Satanic Chaos Legions und Jesus Fucking Dies lassen es Schlagzeuger Wrath, Bassist Malum und Tormentor an der Gitarre krachen. Über diesem tonnenschweren Death-Metal-Brett thront Frontmann Don Of The Dead, der gallig die Lyrics aus allen Rohren feuert. Was sofort ins Ohr springt: Nunslaughter bleiben der rohen Old-School-Handschrift treu und verzichten auf einen glattgebügelten Sound. Freunde der rohen Kunst dürfte dabei das Herz aufgehen und die langjährigen Anhänger der Formation werden nicht unnötig enttäuscht. Der Sound aus den späten Achtzigern und frühen Neunzigern wird weiter verfeinert. Blast-Beat-Gewitter bekommt man bei Die Your Own Death und Rotten Messiah übergebügelt. Letzterer bleibt sofort im Kopf, der Refrain bohrt sich wie ein Pfeil tief in den Schädel und dringt mit der Spitze bis in die Wirbelsäule. Mit Satanic Chaos Legion halten die Jungs, was sie mit dem Titel versprechen. Ein satanistischer Chaosturm, der wie ein Unwetter über das Land fegt und dabei alle Ungläubigen vom Erdball fegt. Für Abwechslung sorgen Midtempo-Passagen wie bei Peukharist in einem abwechslungsreichen wie kurzweiligen Longplayer.

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Nunslaughter – Satanic Chaos Legion
Fazit zu Satanic Chaos Legion
Nunslaughter erfinden ihr eigenes Rad nicht neu. Das brauchen sie auch nicht und festigen mit Satanic Chaos Legions ihren seit fast 30 Jahren wachsenden Death-Metal-Sound. Wer die Jungs einmal live gesehen hat, weiß, welche Power sie auf die Stage bringen, und genau diese Songs vom neuen Album haben Potenzial, sofort auf einer Show zelebriert zu werden. Satanic Chaos Legions und Jesus Fucking Dies allen voran, die für einen spektakulären Auftakt sorgen. Ganz große Überraschungen bleiben im Anschluss zwar aus, aber Tracks wie Rotten Messiah bleiben ebenfalls nachhaltig hängen. Gleiches gilt für schleppendere Momente wie bei Heavenless.

Anspieltipps: Satanic Chaos Legions und Jesus Fucking Dies
René W.
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