“Deutsche Hausmannskost“
Artist: Burden Of Grief
Herkunft: Kassel, Deutschland
Album: Unchained
Spiellänge: 47:33 Minuten (Limited Digipak Edition)
Genre: Melodic Death Metal, Melodic Thrash Metal
Release: 18.07.2014
Label: Massacre Records
Link: https://www.facebook.com/burdenofgrief
Produktion: von Dan Swanö
Bandmitglieder:
Gesang – Mike Huhmann
Gitarre – Philipp Hanfland
Gitarre – Johannes Rudolph
Bassgitarre – Florian Bauer
Schlagzeug – Sebastian Robrecht
Tracklist:
- Awaken The Nightmare
- Unchained
- Sounds Of Desperation
- Operation Eagle Eye
- Fearless Heart
- The Final Chapter
- Your Heaven Is Gone
- Turmoil To The Void
- Black Evolution 666
- Another Way To Die (Limited Digipak Bonus Track)
- Neon Knights (Limited Digipak Bonus Track)
Die aus Kassel stammende Band Burden Of Grief existiert tatsächlich schon seit 20 Jahren. Aber trotz vieler Auftritte auf großen Festivals, wie z. B. Summer Breeze, Party San oder Rock Harz und auch durchweg positiven Reaktionen auf ihre bisher veröffentlichten fünf Alben ist ihr der große Durchbruch noch nicht gelungen. Nun versucht man es also mit dem am 18.07.2014 über Massacre Records erscheinenden Album Unchained.
Der Beginn des ersten Liedes Awaken The Nightmare lässt mich sofort an Insomnium denken. Ein sehr feines, akustisch gehaltenes Gitarrenspiel, das übergeht in einen im Uptempo gehaltenen, gut nach vorn gehenden Melodeath-Song. Der Gesang von Mike Huhmann erinnert mich an eine Mischung aus Kalmah, Suidakra und Insomnium.
Nach dem sehr groovigen und außerordentlich gut gelungenen Operation Eagle Eye geht es, wenn man mal vom Gesang absieht, mit Fearless Heart fast schon in die rockige Ecke. Bei den hier eingesetzten Percussions musste ich doch mehrmals hinhören, aber es handelt sich tatsächlich um Kuhglocken.
Sehr schwer und düster beginnt The Final Chapter. Diese Grundstimmung bleibt auch während dieses erfreulicherweise mal etwas komplexeren, eher im Midtempo gehaltenen Songs erhalten.
Auch Turmoil To The Void gehört den komplexeren Songs des Albums und erinnert mich im positiven Sinne an Insomnium. Die Gitarrenwände, die hier aufgebaut werden, sind schon beeindruckend.
Mit dem recht eingängigen Black Evolution 666 schließt die Standardversion von Unchained. Auf dem Digipak finden sich dann noch zwei Bonussongs. Der erste Song Another Way To Die wildert teilweise in Heavy-Metal-Gefilden, klingt aber irgendwie, als ob er nicht auf dieses Album gehört. Der Coversong Neon Knights geht in meinen Augen gar nicht. Für mich ist Dio sicherlich nicht unantastbar, und ich finde Holy Diver in der Fassung von Killswitch Engage einfach nur klasse, aber das hätten Burden Of Grief besser lassen sollen.



