Rovar – Smoke

Zwischen Rock und Pop gefangen

Artist: Rovar

Herkunft: Münster, Deutschland

Album: Smoke

Genre: Rock, Alternative Rock

Spiellänge: 31:00 Minuten

Release: 15.08.2025

Label: Independet

Link: https://rovar.band

Bandmitglieder:

Gitarre, Gesang – Luca Mewes
Schlagzeug – Bennet Fuchs
Bass – Paul Ulrich

Tracklist:

  1. Come Over
  2. Afraid
  3. Smoke
  4. Walls
  5. Summer Day
  6. Voices
  7. Who Am I
  8. Ask Myself
  9. Leipzig

Der August war für mich prall gefüllt mit großartigen Festivals und Konzerten, weshalb die Reviews etwas zu kurz kamen. Veröffentlichungen sollen jedoch nicht unter den Radar geraten. Mein Promo-Hund aus Berlin hat erneut kräftig gebellt – und das ist auch gut so.

Rovar sind drei Münsteraner Jungs, die am 15.08.2025 ihr zweites Album Smoke in Eigenregie auf Vinyl veröffentlicht haben. Das Power-Trio besteht seit 2019 in unveränderter Besetzung. Bisher gab es zwei EPs und ein Album, alles in Eigenregie und eigenproduziert.

Der kraftvolle Opener lässt gleich die Regler nach oben schnellen. Der Track heißt Come Over und ist bereits vorab als Video und Single erschienen. Eine sehr starke Nummer, zu der man gerne hinüberkommt. Auch der zweite Song Afraid trifft in die gleiche Kerbe, kraftvoll mit leichtem Grunge-Einschlag. Smoke, sweet Smoke – kraftvoller Bass zu Beginn, dann wird es vermeintlich ruhiger. Doch der Härtepegel schlägt mehrfach zu. Mit Walls nähern sich Rovar dem poppigeren Alternative Rock; Summer Day bleibt ebenfalls in dieser Ecke.

Ich habe den Eindruck, dass Rovar meinem Wunsch nach mehr Rock und Tempo nachkommen und mit Voices nach den beiden poppigeren Songs wieder eine Schippe drauflegen. Who I Am wirft allerdings die berechtigte Frage auf, was die Band eigentlich will: Soll es rockiger oder doch poppig werden? Das müssen sie sich selbst fragen, zum Beispiel mit Ask Myself. Und dann folgt eine Ballade, und Balladen sind nicht unbedingt mein Favorit. Am Ende verliert man sich sogar in Leipzig im Leipziger Allerlei.

Rovar – Smoke
Fazit
Rovar servieren auf ihrem zweiten Album Leipziger Allerlei - eine Mischung aus hartem Rock und poppigen Spielereien. Die ersten drei Tracks geben noch ordentlich Gas, danach wird es verspielter und poppig, bis hin zu einer Ballade, der sie sich ebenfalls nicht verweigern.

Anspieltipps: Come Over, Afraid und Smoke
Juergen S.
7.3
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